Systeminformation im Terminal

hyfetch Ascii-Übersicht mit Distrologo und Systeminformationen.

Manchmal möchte man eine Übersicht über das benutze System mit anderen teilen. Das beliebte Werkzeug neofetch hat die Entwicklung eingestellt, wie dem Githubrepo zu entnehmen ist. https://github.com/dylanaraps/neofetch
Es ist wohl immer noch in den meisten Distros enthalten und kann auch weiterhin benutzt werden.

Die Dinge entwickeln sich weiter und so habe ich mich nach Alternativen umgesehen. Dabei bin ich über den Artikel von Ralf Hersel gestolpert (https://gnulinux.ch/das-leben-nach-neofetch) und habe die Anregung gerne aufgenommen. Das Werkzeug inxi (https://codeberg.org/smxi/inxi) bietet dabei sicher die umfangreichste Sammlung an Systeminformationen an. Mit inxi -F bekommt man eine ausführliche Sammlung in Ascii. Jedoch fehlt ein wenig die ‚Optik‘. Mit einem Ascii-Logo für die Distro sieht es doch gleich hübscher aus.

Hyfetch bietet da einen ansprechenderen Output. Unter Ubuntu ist es direkt aus dem Systemrepo zu installieren, es müssen keine weiteren Quellen eingebunden werden. Das Highlight ist die einfache Konfiguration des Erscheinungsbildes. Gleich beim ersten Aufruf werden diverse Einstellungen abgefragt und können anschließend für die Zukunft gespeichert werden.
Was mir nicht gefallen hat: die Ausgabe der lokalen IP in der Übersicht.
Da unter Linux fast alles zu konfigurieren ist, habe ich mich auf die Suche nach der entsprechenden Einstellung gemacht.
Nach der Konfiguration von hyfetch findet sich im Home-Verzeichnis unter .config/ eine Datei hyfetch.json, die jedoch nur wenig zur Lösung beiträgt.

{
    "preset": "rainbow",
    "mode": "rgb",
    "light_dark": "dark",
    "lightness": 0.65,
    "color_align": {
        "mode": "horizontal",
        "custom_colors": [],
        "fore_back": null
    },
    "backend": "fastfetch",
    "args": null,
    "distro": null,
    "pride_month_shown": [],
    "pride_month_disable": false
}

hyfetch sorgt also für den Regenbogen und überlässt das Sammeln der Informationen in meinem Fall fastfetch. Nach Durchsicht der man-page fand ich die Option fastfetch --gen-config config.jsonc um eine Konfigurationsdatei von fastfetch erstellen zu lassen. Im Homeverzeichnis im Ordner .config/ muss ein Ordner ‚fastfetch‘ erstellt werden und das config.jsonc-file dort hinein geschoben werden. Nach dem Öffnen im Texteditor war noch die Zeile „localip“ zu entfernen, damit die Ausgabe meinen Vorstellungen genügt.