(19. Februar 2010 – diese Seite wird einer gründlichen Überdenkung unterworfen)
Ich bin ein Mensch und habe einen eigenen Kopf. An manchen Tagen gelingt es mir sogar ihn zum Denken zu bewegen. An anderen Tagen ist er einfach nur leer und ganz, ganz selten schmerzt er mich etwas.
Da ich die meiste Zeit meines bisherigen Lebens mehr Probleme mit dem Fühlen, als mit dem Denken habe, lag es nah, mich auch so zu bezeichnen. Wohl gemerkt, damit will ich nicht behaupten das ich besonders gut im Denken wäre oder zu brillianten Denkergebnissen käme. Eine eigene Sicht auf die Dinge des menschlichen Lebens erlaube ich mir jedoch mit selbstbewußter Überheblichkeit.
(Schon mal ein anderes Bild, ein paar Sachen gelöscht und nun nochmal gründlich denken)
- Wir sind nicht allein

Man weiß es nicht, doch ist unser Universum viel zu groß, als das wir darin so ganz alleine sein könnten.
Ich habe noch kein Alien gesehen und auch noch kein Funksignal aus erdfremder Quelle entdeckt – aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
Wenn man jedoch nicht in den Himmel blickt, kann man auch keine Sterne entdecken, also unterstütze ich Seti@home immer wieder mal mit ein bisschen Rechnerleistung. Die Berechnungen laufen als Teil eines Bildschirmschoners, den man einfach installieren kann. Seit dem Umstieg von der eigenen Classic-Software auf Boinc, kann man auch ganz viele andere wissenschaftliche Projekte unterstützen.
In jungen Jahren habe ich gerne Gespenster- und Geistercomiks geschmökert. Vor ein paar Jahren habe ich dann Sammelbände im Taschenbuchformat geschenkt bekommen. Und nun finde ich darin eine Seite, die so wunderbar in meine Selbstbeschreibung passt.Dabei geht es mir nicht darum anzudeuten, ich wüßte mehr als andere. Es ist mehr diese Unmöglichkeit das eigene Innere anderen mit Sprache mitzuteilen. Es ohne Klang, Stimme und Mimik zu machen, allein mit Text, ist dabei noch deutlich schwieriger.
Ich bin besonders dankbar und erfreut, wenn ich dann auf Menschen treffe, die sich dieser ganzen Schwierigkeiten der Kommunikation bewußt sind und mit Verständnis und Rücksicht an die Sache herangehen.
kopflast
hi my dear prince of the options!
HAPPIEST AND BEST 2010!!!
wishya so more then well and
please keep me updated and
mail me, when ya got a sec
and happy times withya little
big gal and mucho mas hugs
n luv, ya ol (stressed out)
princess of the options…
and knock them all out n keep
all the good up there!
Und da habe ich dich also gefunden! War gar nicht so schwer, umtriebig bist du ja, zumindest virtuell. Mit der Forschung über dich selbst und mit deiner Selbstwahrnehmung – bist du denn über die eines Jugendlichen hinausgewachsen und an dem Punkt angelangt, wo du erkanntest: du bist nur einer von so Vielen, bist ja gar nichts Besonderes – nur vielleicht genetisch einzigartig? Das ist alles, da ist nichts weiter… Es fängt an und endet irgendwann. Auf der Suche nach sich selbst findet man nicht viel, aber auf der Suche nach Außerirdischen im Weltall oder Mikroben in der Erde kann man noch so vieles finden. Lenkt man seine Suche von innen nach außen, wird man da draußen im Kontakt und in der Reibung mit der schweißgebadeten wuselnden Mehrheit so viel mehr finden. Erst wenn du danach zu dir selbst zurückkehrst, hast du dich gefunden und kannst dich gelassen wahrnehmen, ohne dich irgendwem präsentieren zu müssen.
Hinausgehen, machen, entspannt zurückkehren. Dem Leben und den Menschen Respekt entgegenbringen. Sich selbst mehr zu akzeptieren als zu lieben. Das Beste hat man vielleicht schon bekommen – jetzt kann man es verfeinern. „Nur wer gegangen ist, konnte zurückkehren.“ Wer um seine eigenen Gedanken kreist, verirrt sich in seinem inneren Labyrinth. Sich selbst loslassen ist vielleicht das Schwierigste überhaupt.
Hallo Hewer,
das ist ja mächtig deutungsschweres Geschwurbel, was du hier hirnerbrichst.
Und wann begibst du dich auf die Reise?
Ich rate dir dabei zum Moonwalk. Der Weg ist schließlich das Ziel. Wir sehen uns in Compostella.