Worte machen

Hallo Frühaufsteher, tach Schnarchnase!

Aus einem alten Gespenstercomik vom Bastei VerlagAm Anfang war das Wort…, schon die Bibel nimmt es da genau. Ohne Worte hätten wir ja nichts zu sagen. Ohne Worte und Begriffe dahinter, was unterscheidet uns da vom mikrobiologischen Urschleim?

Es ist Montag, früh am Morgen. Die Woche geht mal wieder los und ein großer Teil der Bevölkerung beginnt den Tag mit rechtschaffender Arbeit. Ich habe mir ein wenig Platz auf dem Schreibtisch frei geräumt, die Tasse mit dem heißen Kaffee fehlt noch. Ich will mir ja mein Leben mit dem Schreiben von Worten finanzieren. Also folge ich dem arbeitsamen Beispiel und schreibe einen ersten Text für das kopflastige Blog. Ohne Kaffee geht das nicht, das muß unbedingt in meinen Arbeitsvertrag, unter Sonderbedingungen: funktioniert nur mit regelmäßiger Kaffeeaufnahme.

Nicht erst seit der Bloggerei sind mir die Worte wichtig. Doch über solche Dinge wie Suchwortliste oder Schlagwort-Highscore denke ich in der Tat erst seit ein paar Monaten intensiver nach. 100 verschiede Wörter für Schnee, sagt man den Eskimos nach. Ob das so stimmt?

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Eine Wortwarte – auf zum Wortwärter

Schachmatt! Liebe Blogbesucher,

Mein Banner für die Wortwarte

Es gibt Wetterwarten und Sternwarten. Nun gibt es auch eine Wortwarte. Zu den Aufgaben der Wetterwarten gehört es, die Entwicklung des Wetters zu beobachten und darüber zu berichten. Zu den Aufgaben der Wortwarte gehört es, die Entwicklung des deutschen Wortschatzes zu beobachten und darüber zu berichten. Es wurde gelegentlich darüber spekuliert, ob wir, die Autoren dieses Dienstes, Wortwarte seien. Nein, das sind wir nicht. Bei diesem Begriff stellen sich unschöne Assoziationen wie Blockwart ein, und auch gute Torwarte sind wir nie gewesen. Wir sind also nicht Drangsalierer oder gar Hüter des deutschen Wortschatzes, sondern Beobachter. Die Interpretation dieser Beobachtungen überlassen wir gern auch anderen.“ -‘Warum Wortwarte‚, aus den Hintergründen der Wärterloge.

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