Mach doch endlich mal was!

Guten Morgen Weihnachtseinkäufer und Baumschmückerinnen,
da klagt Bettina Winsemann bei Telepolis :“ … die ganze Last auf ein paar Schultern zu packen, führt nur zu Rückenschmerzen bei den Leuten.“ Da hat sie wohl aus der eigenen Schmerzkiste berichtet, vielleicht kann ich ja mit diesem kleinen Artikel ein wenig schmerzlindernd tätig werden. Öffentliche Anteilnahme kann ja wie ein kleines Pflaster wirken… den großen Wandel werde ich aber auch nicht herbeiführen können, so bescheiden muß ich dann doch sein.

Aber wichtiger ist mir eine andere Angelegenheit: Bürgerrechtsaktivisten sehen sich zunehmend einer enormen Erwartungshaltung ausgesetzt. Man verzeihe die deutlichen Worte, aber man fühlt sich schon fast wie im Film „Das Leben des Brian“, wenn bei jedem vermutlich verfassungswidrigen Gesetz, jeder Initiative usw. schon der Ruf nach „Ak-Vorrat, tut was! Twister, tu was! FoeBuD, macht was! usw.“ erfolgt. – Winsemann, Telepolis

Nun ist sie da! Die lange herbeigesehnte, globale . Wieder einmal eine phantastische Gelegenheit Solidarität zu beweisen und daran zu denken, daß Weihnachten doch eben die hohe Zeit der Nächstenliebe ist und nicht die Zeit des bedingungslosen Konsum. So haben wir es uns doch im Stillen lange gewünscht.

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Der Schlüssel zur Privatsphäre

Werte Datenschützer,

die wird wohl Gesetz. Die Regierenden in der BRD setzen damit die lange deutsche Tradition der Bespitzelung und des Denunziantentum fort. Gestern noch schimpften sie über die menschenunwürdige im ehemaligen sozialistischen Feldversuch in Ostdeutschland und übten laute Kritik an den Methoden des Dritten Reich. Heute geht es nur darum möglichst viel über Alle zu speichern und auszuwerten. Die Daten werden nicht bei einer staatlichen Stelle gesammelt, sondern werden bei den Verbindungsanbietern zwischengelagert. Und das man Daten zu etwas benutzen kann, wenn sie erst einmal gesammelt sind, das kann sich jeder an drei Fingern zusammenzählen. Ich bin nicht davon überzeugt, daß die Verbindungsanbieter die Daten einfach nur auf einer Festplatte rumliegen lassen! Ein halbes Jahr sollen alle Daten zu Gesprächen und Emails gespeichert werden, Zeit genug sie auch für eigene Marketingzwecke zu analysieren. Die ganze Sache stinkt gewaltig! Der richtige Moment noch einmal über Kryptographie als Mittel des Widerstands nachzudenken. Und das läßt sich mit Open Source verwirklichen.

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Aktionstag ARGE Köln – 3. Dezember

Hartzer und Sympatisanten!

Unsere Demokratie wird nicht am Hindukusch verteidigt. Da wo sich die Schwächsten unserer Gesellschaft treffen, dort wird um die Grundrechte gestritten. Die bürokratische Grundstruktur unseres Staates ist das eigentliche Kampfgebiet. Beamtete Besitzstandswahrer gegen eine Modernisierung unserer Gesellschaft, das scheint das Credo im öffentlichen Verwaltungsdienst.

Bild aus einem Gespenstercomic

Das [Erwerbslosenforum] sammelt nicht nur Stimmen von Armen im Internet, es organisiert auch gegen die Willkürklausel aus Ermessen und dem Angemessenen. Das Theorie und Praxis bei der nicht zusammen passen, darf nicht länger auf dem Rücken der „Kunden“ ausgetragen werden!

Nach dem Aktionscamp vor der ARGE Köln am 1. und 2. Oktober durch „AGENTURSCHLUSS“ steht nun für den 3. Dezember eine neue Aktion an.

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Widerstand gegen die Vorratsdatenspeicherung

Liebe Widerständler & Demonstrantinnen,

150 bis 200 Menschen, die in Köln das Grundgesetz zu Grabe tragen. Vielleicht 10-15000 Demonstranten in 40 Städten und Gemeinden. Das kann man nicht gerade als Welle des Protest verkaufen.

Widerstand gegen die Datenspeicherung

Für mich ist das Ergebnis eher enttäuschend. Den meisten Bürgern unseres Landes scheint es egal zu sein oder vielleicht sehnen sie auch kontrolliertere Bedingungen herbei. In den nächsten zwei Tagen wird die Sache im Bundestag verhandelt. Vielleicht siegt ja doch noch die Vernunft und das Menschenrecht auf informelle Selbstbestimmung.

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