Fotokritik, eine Stellage

Zu manchen Ereignissen entwickelt man im Lauf des Lebens verschiedene Perspektiven. Bei manchen Anlässen ändert sich dann auch gründlich die Haltung, die man zu ihnen einnimmt.

Stellage #001 Dez 24, 2011
Stellage #001 Dez 24, 2011 –

Zu Weihnachten habe ich einmal eine Hinstellung veranstaltet. Stellage heißt die Aufgabe und der gute Vorsatz ist, es einmal im Monat damit zu versuchen.
Der Vorgang ist recht einfach. Als Rahmen habe ich mir eine Zimmerecke ausgesucht und eine Tischplatte als Grund. Damit der große Zampano Zufall seine Chance zum Eingriff erhält, hat nur das eine Möglichkeit ins Bild gestellt zu werden, was sich zum Zeitpunkt der Aufnahme im Raum befindet. Thema und Zeitpunkt legen hoffentlich meine eigenen Launen fest.

Konsum, ein Fest

Konsum Tempel
Konsum-Tempel Kalk

Ein guter Grund unsere zu feiern. Zu machen wir Geschenke und Sylvester blasen wir das Geld zum puren Vergnügen in den Himmel. Die letzten vier Wochen im Jahr sind mit Abstand die Zerreißprobe für Seele, Herz und Verstand. Für die vielen glänzenden Augen, die sich beim Auspacken der Geschenke vor Freude in Seidenschleifen und Glitzerpapier verlieren, gibt es sicher eben so viele Wunschblasen, die enttäuscht zerplatzen und von denen sich der Enttäuschte nur nichts anmerken lassen darf. Und mit wem man in dieser Zeit nicht alles über Nächstenliebe quatscht!

Kein Weiß

Tonne im Schnee
Tonnen im Schnee

Zu einer Weissen Weihnacht hat es jetzt vor meinem Fenster nicht gereicht. Diese Erinnerung ist aus dem letzten Jahr.
Schnee ist auch nicht gerade der Star bei Großstädtern, aber schön anzusehen ist es doch. Dann ist Winter.
Der aktuell blaue Himmel ist auch ein schöner Anblick. Das riecht nach einem ausgedehnten Spaziergang.
Die Post ist auch emsig, gerade werde ich von der Botin aus dem Stuhl geklingelt.
Na, ich werde schon etwas Besonderes entdecken, ist ja Weihnacht. ;-)
Was kann man heute besseres tun als entspannen und genießen?

Weihnachten 2.0 – Geheimreport

Im neuen Jahrtausend hat sich ein altes Fest überlebt.

Da X-mas 2000 quasi schon vor der Tür steht, ist es höchste Zeit, mit der Weihnachtsvorbereitung zu beginnen – Verzeihung: das diesjährige Weihnachts-Roll-Out zu starten und die Christmas-Mailing-Aktion just in Time vorzubereiten.

Weihnachten 2000 werden bereits erste Versuche zu neuen Festmodellen vorgestellt. Ich versuche derweil die möglichen Geschenke und Beschenkten zueinander zu bringen. Zum Glück habe ich da nicht viel zu sortieren.

GeheimreportCarl Zuckmayer wird wohl in diesem Jahr auch wieder kein Zuhause finden.  Dabei hat der deutsche Schriftsteller zwischen 1896 und 1977 die wohl spannendsten Jahre der Deutschen miterlebt. Vom Kaiserreich über die nazionalsozialistische Diktatur, Weimarer Republik und Bundesrepublik, von der Reichsmacht über die Wehrmacht und zur Bundeswehr. Eine bewegte Zeit und ein bewegtes Menschenleben.
Der populäre und verehrte Zuckmayer schrieb, gewiss ohne Spekulation auf eine spätere Veröffentlichung, seine Ansichten und Urteile über Menschen nieder, die im „Dritten Reich“ Hitlers blieben und dort etwas galten.“ – schreibt Günther Rühle ausführlich in der Zeit.
150 Berichte über Menschen, die es einfacher fanden sich mit dem Nazionalsozialismus einzurichten, statt ihm Widerstand zu leisten. Vielleicht kein unbedeutender Einblick, wenn man wissen möchte, wie das alles nur möglich war!
Schade eigentlich, aber im Augenblick kenne ich keinen Menschen, der so tief in die jüngere deutsche Vergangenheit einsteigen möchte. Dabei war die deutsche in den letzten hundert Jahren eine spannende Zeit. Kaum eine europäische und globale Entwicklung hat spurlos passiert.

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Blogjulklapp 2009

Schreiben in der BlogosphäreKonna beweist wieder Organisationstalent und sorgt mit seiner Gedankendeponie für vorweihnachtliche Bewegung in der . Hatte ich vor Kurzem noch selbst über Schreibschwäche und -blockade geschrieben, so kann man gerade in Konnas Blog die aktive Seite der Blogwelt bewundern. Schon mehr als 70 Schreiber wollen sich am beteiligen. Jeder ist bereit einen Gastbeitrag für eines der anderen teilnehmenden Blogs zu und der arme Konna hat zu verlosen, wer mit wem das Schreibziel tauscht. Bis Donnerstag können sich noch Blogautoren anmelden auf der Gedankendeponie und Konna im dritten Jahr des Blogjulklapp so richtig Arbeit machen. :-)
Ich habe mich auch angemeldet und bin schon ganz aufgeregt. Eine Zusammenfassung und Bewertung zum Blogjulklapp 2008 macht dann auch schon so richtig hungrig.

In den kommenden Stunden werde ich mir die vielen Blogs einmal ansehen und sicher noch eine Menge finden, über das sich zu schreiben lohnt. Wir uns also in Kürze wieder und auf einen Gastautor darf sich der geneigte Leser nun auch schon einmal freuen.

Eine lange Nacht

Liebe Nachteulen und Mondsüchtige,

schlafwandelnd durch die Weiten des Internet. Es ist 3:00 Uhr am 24. Dezember. Den Heiligen Abend werde ich wohl alleine verbringen. Ich habe mich nicht bemüht irgendwo unterzukommen und ich habe auch selber nichts auf die Beine gestellt. Da bleibt nur etwas Spontanes, es gibt ja immer wieder Wunder – oder besser: eine angenehme Überraschung. Ich habe aber auch nichts gegen das alleine sein.

Die längste Nacht liegt schon hinter uns, es geht wieder aufwärts, dem Frühling entgegen. Einen Film habe ich mir eben angesehen. Homeworld – Aliens vs Mankind. Ohne den Protz teurer Spezialeffekte und mit unbekannten Schauspielern, nicht mehr als 8 oder 9 habe ich gezählt. Und doch ein sehr beeindruckender Film. Wenn ich mir darüber klar geworden bin, wie ich eine verfassen kann ohne den ganzen Film zu erzählen, komme ich darauf zurück. Ich will Dich schließlich neugierig machen und Dir auch nicht den Spaß nehmen. Es gibt doch nicht Schlimmeres, als einen Film zu sehen, dessen Ende man schon kennt, oder?

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Lichterketten – Christmas Lights

Einmal werden wir noch wach …

Die Misanthropin hält es für ein Werk des Teufels und eine richtige Energieverschwendung. „Ab Mitte November, spätestens aber ab dem ersten Advent, funzelt halb hysterisch blinkend und völlig sinnentleert vor sich hin.“ Mit den Menschen hat sie es nicht so, sagt ja schon ihr Name…

Ihr Artikel hat mir mehr Fragen aufgeworfen, als beantwortet: was ein ‚Normdeutscher‘ wohl ist?

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