Werden wir alle Programmierer?

Werter Francesc Hervada-Sala und wer noch so mitliest,

das Surfen im internationalen Netzwerk führt mich immer wieder auf die Homepage. Nicht jeden Tag oder irgendwie regelmäßig, doch eben oft genug, um schon bedrohlich nahe an eine Gewohnheit zu grenzen. Reizvoll finde ich gerade die strenge Ausrichtung auf als Ausdrucks- und Kommunikationsmittel. Der aktuelle Beitrag Programmierer lässt mich nun schon seit einigen Stunden nicht mehr los. Francesc Hervada-Sala bemüht sich einen Blick in die Nahe der Menschheit zu werfen.

Mit der Zeit werden wir alle Programmierer sein und diese Berufsbezeichnung wird verschwinden.

Diesen Satz hat Hervada-Sala ziemlich in die Mitte seines Textes geschrieben. Das ist natürlich nicht der einzige Grund, warum ich ihn auch für die Kernaussage des Artikel halte. ;-)

Weiterlesen

Zur Sprechstunde

Bei der vergangenen Premiere der LaughStories habe ich Michael Heide kennengelernt.

Was man so kennen nennt, wenn man sich irgendwo zwischen Hier und Jetzt über die Füsse läuft und ein paar Sätze wechselt. Wir haben über das Texten, das , den -Slam und ein wenig über das Bloggen gesprochen. Nichts, was einen unvergesslich im Gehirn haften bleibt. Jedoch genug, um sich die Textsammlung im von Michael einmal anzulesen.

Die Sprechstunde hat Herr Heide seinen Platz bei Blogspot genannt. 31 Texte habe ich gezählt, weiß auf schwarz mit rotem Akzent. Unsichtbar erzählt, was aus dem ganzen üblen Karma wird, welches wir jeden Tag durch immer phantasielosere Entscheidungen und eine Menge alltäglichem Groll anhäufen. Für Freunde eines fantastischen eine Lesevergnügen. How to Break a Streit vom Zaun – ist der , den Michael bei der Premiere im Barinton vorgelesen hat. Eine erfrischende Farce. Die Texte vorgelesen zu bekommen, ist natürlich eine Steigerung des Vergnügens.

„Legen Sie den Briefbeschwerer wieder hin!“ holte Schmottlach nur mit der Kugel aus und tat, als wollte er ihn Linsenmaier an den Kopf werfen. Linsenmaier war unbeeindruckt, ließ sich nichts anmerken, zuckte nicht zusammen. Schmottlach jedoch zuckte sehr wohl. Fast wäre ihm die Kugel aus der Hand geglitten, und der Briefbeschwerer wäre am Kopf seines Personalchefs gelandet. – Night before Christmas of the Living Dead.

Eine etwas andere Geschichte, passend zur vorweihnachtlicher werdenden Jahreszeit. Zum Ansehen und Anhören gibt es Michael Heide bei Youtube:

Hörspiel Projekt

zum ProjektEin Erlebnis für die Ohren. So ein Hörspiel ist eine feine Sache, man braucht nur ein bisschen Phantasie und schon öffnet sich einem eine neue Welt. Orson Welles hat am Abend vor Halloween im Jahr 1938 das Hörspiel vom „Krieg der Welten“ im amerikanischen Radiosender CBS aufgeführt und damit zu einiger Verwirrung unter den Zuhörern gesorgt. Soviel Aufhören erregt, daß man heute noch darüber spricht und schreibt.

Die Chikatze hat zu Neujahr 2007 schon einmal ein bekanntes Märchen vertont. Nicht alleine, versteht sich. Schnutinger, liljan98, tageslicht und eine Mitbewohnerin haben bei den Tönen geholfen. Das Ergebnis kann sich anhören lassen. :-)

Jetzt soll es noch ein Hörspiel geben. Größer, schöner und noch viel besser als das Erste.

Da ich ein urheberrechtliches Problem darin sehe, einfach irgendwelche Texte für das Hörspiel zu verwenden, möchte ich jetzt an alle schreib-begabten Leser apellieren:
Schreibt uns einen Hörspiel-Text!!!

Bis zum 10.12.2009 haben Textakrobaten die wunderbare Gelegenheit ein Hörspiel zu Texten. Die Stimmen haben auch schon mal eine Hörprobe hinterlegt, das mag zur Anregung der hörgespielten Geschichte recht dienlich sein.
Eine klasse Idee, wie ich finde, und ich bin auch schon sehr gespannt auf das Ergebnis. Bei soviel geballter Kreativität wird es sicher eine unterhaltsame Spielerei.

Wer sich mehr Hörspiele auf die Ohren schallen möchte, kann ja die Seite vom WDR-Radio einmal besuchen. Da wird eine Menge spannendes und hörbares zum Download und sofort hören angeboten.

In diesem Sinn … wir hören von einander.