Google Street View

Ein Dienst spaltet die Bevölkerung! Wo beginnt und wo endet die private Sphäre?

erweitert die Möglichkeiten von Maps und plötzlich wird aus der gefälligen Suchmaschine die Speerspitze der bösen Mächte, die nur eines im Sinn haben: unsere Daten zu stehlen und gegen uns zu mißbrauchen.

RP-Online berichtet über die aufkeimenden Bürgerproteste gegen Street View in Düsseldorf.

Viele Düsseldorfer Bürger möchten diese Möglichkeit nutzen. „Ich sehe gar nicht ein, dass jemand ohne mein Einverständnis mein Haus fotografiert“, sagt Ludwig Hillesheim aus Wersten. „Wir wissen ja noch gar nicht, ob dabei nicht auch die Grundstücke selbst und die Gärten zu sehen sein werden.“

Zunächst bin ich mal ganz naiv. Was ist denn schon dabei, wenn man sich via Google virtuell vor meine Haustüre stellen kann und dann einen 360° Blick auf mein Umfeld wirft?

F!XMBR wirft zunächst einmal die grundsätzliche Frage auf, ob uns der Journalismus bei der Beantwortung der Frage wirklich helfen kann, oder ob da nicht ganz andere Interessen die Meinung bilden. Im Thread des Artikel findet sich ein Kommentar von Arno Nym, der meine erste Position wunderbar in Worte kleidet:
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