Liebe Politiker, werte Hessen!
Am 18. Januar stehen in Hessen wieder Wahlen an. Ein zweiter Versuch. Froh wer in NRW zuhause ist, da kann man doch sehr gut Ratschlagen und mit Denkmodellen spielen. Eine Landtagswahl, die allein schon wegen des letztmaligen Disasters, besondere Aufmerksamkeit verdient. Schließlich hatten sich die Hessen eine Regierung gewählt, die einfach nicht regieren wollte. Sowas passiert nicht so oft.
Eben genau die Gelegenheit für die Hessen ihre Kandidaten gründlich zu prüfen und dann ein politisches Experiment zu wagen. Pateien und Wählergruppen stehen zur Wahl, keine einfache Sache. Rettet die Wahlbeteiligung liefert eine Übersicht über die großen Parteien und zeigt die Wege sich über alle Gruppen und Parteien zu informieren. Die Liste ist noch von der vergangenen Wahl und einige der aufgeführten Links führen leider ins Off und die Familienpartei kann nicht antreten. Eine traurige Geschichte. Die Initiative des Ried Verlag läßt auch Sachverständige zur Wahlbeteiligung zu Wort kommen. Und dessen Anmerkung kann wohl auch für 2009 gelten.
Die Wahlenthaltung gehört ebenso zur Demokratie wie die Wahlbeteiligung. Bürger werden vor allem dann wählen, wenn es politische Angebote gibt, die sich inhaltlich und personell unterscheiden. Wird nur Einheitsbrei vorgesetzt, darf man sich über eine geringe Beteiligung nicht wundern. 60 bis 70 Prozent, wie in Hessen, sind durchschnittlich für eine Landtagswahl, verglichen mit den östlichen Bundesländern sogar gut. -Dr. Wüst
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