Still und leise

Ausdruck 222x222Einige Male habe ich schon auf das von Elena Maar und ihre kurzen Geschichten verwiesen. Leider führen diese Verweise nun ins Leere. Elena Maar hat nicht nur das Bloggen aufgegeben, sondern auch gleich das gelöscht. Schade.
Ihre Erklärung dazu ist uns dank eines anderen Blog erhalten: Es ist Zeit – Alex‘ Blog.

Blogs kommen und gehen, das ist nicht wirklich eine Überraschung. Für viele ist es das erste Mal und schnell wird deutlich, dass das von nicht alles ist, was man zum Blog braucht. Oder das Thema ist so speziell und gezielt gewählt, dass es rasch nichts mehr zu tun gibt. Es gibt sicher viele persönliche und technische Gründe, warum ein Blog verschwindet. Die Gründe von Elena Maar liegen im an sich. Es ist ein großer Unterschied, ob man einen Text handschriftlich auf Papier entwickelt oder ihn gleich in der Maschine aufbaut. Die Erklärung zur Blogauflösung ist lesens- und bedenkenswert. Für mich besonders, da ich eine gänzlich andere Beziehung zum Bloggen und habe.

Wer auf die Kurzgeschichten von Elena nicht verzichten möchte und ihre Entwicklung als Autorin weiter online begleiten möchte kann das nun hier tun http://www.my-shortstory.de/kurzgeschichten/kurz-und-knapp/1193-sinnlos-besinnen-macht-ja-auch-keinen-sinn.html. Ich habe eine Geschichte herausgegriffen, die mir schon zu gefallen hat. Auf My-Shortstory finden sich einige kostenlose Kurzgeschichten auch von anderen Autoren. Ich werde mir dieser Tage das Leseportal einmal gründlich ansehen.
Ich wünsche Elena Maar, dass sie nun wieder freier und mit mehr Freude an ihren Texten arbeiten kann.

Ich werde mein Blog nicht löschen und auch immer wieder was schreiben, so viel ist sicher.
Bis dahin…. Alles Gute.

Werden wir alle Programmierer?

Werter Francesc Hervada-Sala und wer noch so mitliest,

das Surfen im internationalen führt mich immer wieder auf die Homepage. Nicht jeden Tag oder irgendwie regelmäßig, doch eben oft genug, um schon bedrohlich nahe an eine Gewohnheit zu grenzen. Reizvoll finde ich gerade die strenge Ausrichtung auf als Ausdrucks- und Kommunikationsmittel. Der aktuelle Beitrag Programmierer lässt mich nun schon seit einigen Stunden nicht mehr los. Francesc Hervada-Sala bemüht sich einen Blick in die Nahe der Menschheit zu werfen.

Mit der Zeit werden wir alle Programmierer sein und diese Berufsbezeichnung wird verschwinden.

Diesen Satz hat Hervada-Sala ziemlich in die Mitte seines Textes geschrieben. Das ist natürlich nicht der einzige Grund, warum ich ihn auch für die Kernaussage des Artikel halte. ;-)

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Blogger in der Nähe

zur AktionEine Aktion im Dienst der Überschaubarkeit. Auf gesichtet.net bin ich einer tollen Idee begegnet. Eine Karte mit Google zu erstellen, in der sich möglichst viele mit ihrem Standort eintragen. Schon nach kurzer Zeit hat man einen wunderbaren Überblick, woher die Blogs kommen, die man so gerne liest. Oder man entdeckt einfach ein noch Unbekanntes gleich um die nächste Ecke. Aktion: Welche Blogger wohnen in deiner Nähe? | GESICHTET.net

Mit dem folgenden Link, Blogger in deiner Nähe | GESICHTET.net, kommst Du gleich zur Google-Map mit den vielen blauen Markierungen, mit denen sich die Blogs lokalisieren.
Die Idee ist ganz wunderbar und natürlich habe ich dieses auch gleich eingetragen. Ich bin sehr gespannt, wie sich diese Karte entwickelt.

Blogjulklapp 2009

Schreiben in der BlogosphäreKonna beweist wieder Organisationstalent und sorgt mit seiner Gedankendeponie für vorweihnachtliche Bewegung in der . Hatte ich vor Kurzem noch selbst über Schreibschwäche und -blockade geschrieben, so kann man gerade in Konnas die aktive Seite der Blogwelt bewundern. Schon mehr als 70 Schreiber wollen sich am beteiligen. Jeder ist bereit einen Gastbeitrag für eines der anderen teilnehmenden Blogs zu und der arme Konna hat zu verlosen, wer mit wem das Schreibziel tauscht. Bis Donnerstag können sich noch Blogautoren anmelden auf der Gedankendeponie und Konna im dritten Jahr des Blogjulklapp so richtig Arbeit machen. :-)
Ich habe mich auch angemeldet und bin schon ganz aufgeregt. Eine Zusammenfassung und Bewertung zum Blogjulklapp 2008 macht dann auch schon so richtig hungrig.

In den kommenden Stunden werde ich mir die vielen Blogs einmal ansehen und sicher noch eine Menge finden, über das sich zu schreiben lohnt. Wir uns also in Kürze wieder und auf einen Gastautor darf sich der geneigte Leser nun auch schon einmal freuen.

Schreibschwäche

Die Blogs der Welt bilden die und bereiten einigen Bloggern echte Grübelei. Es liest sich so, als habe der Trend zum sich überlebt und die verwaisten Blogs machen manchen Bloggern sogar ein bisschen Angst.

Es geht vielmehr um die gute alte Blogosphäre und die sich wieder mal häufenden Klagen über das Wegsterben bzw. lange Pausieren vieler Blogs. – WebWriting-Magazin

Keine Panik. Ich fange ja wieder mit dem an. Die Welt trägt auch keine Schuld daran, das ich zehn Monate nicht geschrieben habe. Es war mehr eine Sache mit mir selbst. Ich habe fast jeden Tag ein Rollenspiel online gespielt – sicher auch einen Artikel wert. Genausogut hätte ich mich auch in ein Fass legen können oder in einen Pappkarton. Ich habe ganz viele Serien angeschaut und bin den Menschen einfach aus dem Weg gegangen, zumindest den wirklichen.

Wie ich energievoll lebe (und blogge) ist mir ehrlich geschrieben, immer noch ein Rätsel. Die Energieliste, die Hannelore vorschlägt, scheint mir jedoch ein Baustein zu sein, den ich selber einmal benutzen werde. Ansonsten scheint mir der von Frau Vonier schon fast zu schwingungsreich und energetisch. Ist nicht ganz mein Flavor.

Der Eindruck, das es ruhig wird in der Bloggerszene, ist vielleicht auch eine Frage des Blickwinkels. Habe mal genau in meinen Reader geschaut und alle abbonierten Blogs sind immer noch aktiv. Es mag sein, das man sich leerschreiben kann, dann ist einfach nichts mehr da, um es anderen mitzuteilen. Oder man beschäftigt sich mit einem Thema, welches sich erschöpft. Wer über Meerschweinchen schreibt, mag das sogar mit Feuer und Flamme tun und doch ist an einem Tag einfach alles über Meerschweinchen aufgeschrieben.

Claudia Klinger bewertet den Eigennutz beim Bloggen als wichtigen Antrieb. Dem möchte ich deutlich zustimmen. Wenn man selbst nicht das Gefühl hat, das es etwas bringt, macht es keinen Sinn und sicher wird man sich  nicht anhaltend motivieren können. Zumal es wohl für die meisten kein Geld zu verdienen gibt.

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Schreiben – eine brotlose Kunst

Werte Freizeitautoren, geschätzte Hobbyliteratinnen!

bubblehead macht Spaß und immer wieder gibt es auch hoffnungsvolle Geschichten von Autoren, die damit zu Geld und Ruhm kommen. Ein sehr starkes Beispiel dürfte die Autorin, Joanne K. Rowling, des Harry-Potter-Phänomen sein.

Gabriele Bärtels, Autorin und Fotografin, zeichnet in „Die Zeit online“ ein etwas anderes Bild. Ihr Bericht über das Leben als freie Journalistin erinnert mich sehr stark an die Wirklichkeit eines Hartzers (Menschen die ihr Leben mit den Mitteln aus Hartz 4 bestreiten müssen). Mir kommt da so manches sehr bekannt vor. Und dabei bin ich im Hauptberuf noch immer ohne festen Wohnsitz und fange gerade erst an, die Welt der freien Autorenschaft zu erforschen. Auf meinen Spendenbutton hat aber auch bisher noch keiner gedrückt. ;-)

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