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	<title>Kopflast &#187; Richtlinien</title>
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		<title>Netcop #02 &#8211; Kommentarrichtlinien</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 11:14:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kopflast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Moderation]]></category>
		<category><![CDATA[Netcop]]></category>
		<category><![CDATA[Netiquette]]></category>
		<category><![CDATA[Richtlinien]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Werter Ordnungsfreund, in vielen Blogs finden sich inzwischen Richtlinien für die Benutzung der Kommentarfunktionen. Damit geben die jeweiligen Blogger ein Zeichen für vernünftige, menschliche Umgangsformen im digitalen Schriftverkehr und sie erläutern kurz die Bedingungen, zu denen sie bereits sind, Diskussion &#8230; <a href="http://kopflast.net/2010/03/03/netcop-02-kommentarrichtlinien/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Werter Ordnungsfreund,</strong></p>
<p><img class="alignleft" title="Netcop" src="/image/netcop_gruen.gif" alt="Netcop" width="240" height="234" />in vielen Blogs finden sich inzwischen Richtlinien für die Benutzung der Kommentarfunktionen. Damit geben die jeweiligen Blogger ein Zeichen für vernünftige, menschliche Umgangsformen im digitalen Schriftverkehr und sie erläutern kurz die Bedingungen, zu denen sie bereits sind, Diskussion zuzulassen.</p>
<p>Die Kommentarfunktion soll nicht für Spam mißbraucht werden. Wer nichts weiter mitzuteilen hat, als einen oder mehrere Links auf kommerzielle oder dubiose Webseiten, landet im Spam &#8211; fast überall. Solche Verweise leisten für die Diskussion nichts. In diesem Punkt herrscht in den Kommentarrichtlinien gemeinsames Interesse.<br />
Doch auch in einem anderen Punkt sind sich die Richtlinien recht einig: Beleidigungen, sexuelle Anspielungen und sexistische oder rassistische  Äußerungen sind untersagt.</p>
<p>Hier einmal exemplarisch die zentralen Punkte einer Richtlinie für Kommentare (Quelle: <a href="http://blog.daimler.de/kommentar-richtlinien/" title="Kommentarrichtlinien bei Daimler"  target="_blank">Blog.Daimler.de</a>)</p>
<ul>
<li>Der Missbrauch als Werbefläche für Webseiten oder Dienste</li>
<li>Das maschinelle Hinterlassen von Kommentaren</li>
<li>Das kommerzielle oder private Anbieten von Waren oder  Dienstleistungen</li>
<li>Rassismus und Hasspropaganda</li>
<li>Aufforderungen zu Gewalt gegen Personen, Institutionen oder  Unternehmen</li>
<li>Pornografie</li>
<li>Beleidigungen und Entwürdigungen von Personen in jeglicher Form</li>
<li>Verletzungen von Rechten Dritter, auch und insbesondere von  Urheberrechten</li>
<li>Aufruf zu Demonstrationen und Kundgebungen jeglicher politischer  Richtung</li>
<li>Kommentare, die nicht in deutscher oder englischer Sprache verfasst  sind</li>
<li>Kommentare, die sich nicht auf den kommentierten Beitrag beziehen</li>
</ul>
<p>Ein paar Beispiele für Kommentarrichtlinien in bekannten Blogs:  <a href="http://www.swr.de/blog/klima/?page_id=3" title="SWR Kommentarrichtlinien"  target="_blank">SWR-Klimagipfel</a>, <a href="http://blog.daimler.de/kommentar-richtlinien/" title="Kommentarrichtlinien bei Daimler"  target="_blank">Blog-Daimler.de</a>, <a href="http://blog.tagesschau.de/?page_id=150" title="Tagesschaublog"  target="_blank">Blog-Tagesshau</a>, ,<a href="http://blog.meeting-metro.de/uebersicht/kommentar-richtlinien.html" title="Metro Kommentarrichtlinien"  target="_blank">Blog Meeting-Metro</a> und <a href="http://marionluettig.wordpress.com/impressum/kommentar-richtlinien/" title="Kommentarrichtlinien"  target="_blank">klartext!</a></p>
<p><span id="more-719"></span>Der <a href="http://kopflast.net/tag/kommentar/"  class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommentar">Kommentar</a> ist ein bedeutender Teil der Bloggerei. Er kann den Autor motivieren und eine stattliche Anzahl Kommentare machen einen Beitrag auch für andere Besucher attraktiver. Kommentare machen jedoch auch Arbeit. Bei größeren Projekten wird alleine für diese Funktion eine erhebliche Menge an Geld und Personal bereitgestellt, um unerwünschte Beiträge aus der Kommentarliste fern zu halten.</p>
<p>Mit entsprechenden Hinweisen und Richtlinien, kann man sich zumindest von der Diskussion entlasten, warum es der eine oder andere Beitrag nicht durch die Moderation geschafft hat. Richtlinien dürften wohl auf manchen abschreckend wirken, jedoch setzt man so auf deutsche Weise ein Zeichen, daß einem Kommentare nicht gleichgültig sind.<br />
Der Besucher hat keinen Anspruch auf Veröffentlichung seiner Zeilen. Ist man sich mit dem Betreiber des Blogs derart uneins, daß man seine Kommentare nicht frei von störenden Gefühlsausbrüchen formulieren kann, dann ist es vielleicht für beide Seiten besser, wenn man sich nicht mehr liest. Auch das kann ein vernünftiges Übereinkommen sein. Manchmal stimmt es halt einfach nicht mit der Chemie.</p>
<blockquote><p>Aufgrund der in den letzten Wochen zunehmenden Menge an Kommentaren und  den damit fast zwangsläufig verbundenen negativen Ausreißern erachtet es  die <em>Zeitung für Schland</em> als sinnvoll, allgemeine  Kommentar-Richtlinien aufzustellen. Dieser Entschluss wird durch  anfängliche eigene Unsicherheit in Bezug auf den Umgang mit  entsprechenden Kommentaren bekräftigt. Denjenigen, die „Zensur“ schreien  oder fälschlicherweise auf ein absurdes Verständnis von  „Meinungsfreiheit“ rekurrieren, seien die beiden Alternativen zu  eindeutigen und öffentlichen Kommentar-Richtlinien ins Gedächtnis  gerufen: Für den Leser nicht nachzuvollziehendes und folglich mehr oder  weniger willkürliches und spontanes Entscheiden des Blogbetreibers oder  ein „anything goes“. Vor dem Hintergrund dieser beiden unerwünschten  Alternativen sind die Kommentar-Richtlinien daher auch als Versuch zu  werten, größtmögliche Transparenz zu wahren und gleichzeitig einen  angemessen Rahmen für Diskussionen zu ermöglichen. Gleichwohl die <em>Zeitung  für Schland</em> den Schritt der Aufstellung von Kommentar-Richtlinien  nicht gerne geht, geht Sie ihn in der Überzeugung, dass er notwendig  ist. &#8211; <a href="http://zeitungfuerdeutschland.wordpress.com/2009/06/10/in-eigener-sache-kommentar-richtlinien/" title="Kommentarrichtlinien bei Zeitung für Schland"  target="_blank">zeitung für schland</a></p></blockquote>
<p>Man wird nicht als Blogger geboren, will sagen, viel von dem Handwerkzeug das zu einem guten Blog gehört, muß man sich im Lauf der Zeit aneignen. Erfahrungen muß man erst einmal machen, bevor man Verfahrenssicherheit entwickelt. Bei Zeitung für Schland finden sich einige klare Worte zur Abgrenzung notwendiger Moderation gegenüber willkürlicher Zensur.<br />
Letztlich muß der Blogger selbst entscheiden womit er sich wohlfühlt und was er auf seinem Blog zulassen möchte. Mir hilft es, dabei zu wissen, daß sich viele Aufschreiber mit Kommentarregeln schwer tun. So ist es wohl, wenn man mit der Moral ringt.</p>
<p>Die 500 Worte sind auch schon lange verbraucht. Wir lesen uns im nächsten Teil,</p>
<p>dein <a href="http://kopflast.net/tag/netcop/"  class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Netcop">Netcop</a></p>

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