Dezemberstimmung

Gute Laune Bär vom Kopflast
Kopfbaer aus Freikopfhaltung

An der Größe meines Muskelkaters kann ich erkennen, wie gering meine Bewegung in den vergangenen Jahren war. Es sind nicht nur die Muskeln, die schmerzen. Eine Müdigkeit liegt über Allem. Es fühlt sich an manchen Tagen bleischwer an und ich bin froh an der warmen Heizung zu sitzen.
Das passt gut in die Jahreszeit, da gibt es nichts zu Jammern.
Der Kopf entspannt sich gleich, wenn man die eigenen Krisen in einen größeren Kontext zieht.

steckt in der Krise und im Iran wird eine Drohne aus den USA abgeschossen. In Fukushima sind es gerade 3° Celsius und die Katastrophe nimmt kein Ende. http://www.zeit.de/ wissen/umwelt/2011-12/fukushima-radioaktiviaet-meer-wasser

Der Advent schreitet voran und Weihnachten rückt näher.
Die ToDo-Liste ist gleichbleibend lang. Für jede Sache, die ich Oben abtrage, rutscht von Unten gleich eine nach. Da wird einem nicht langweilig. Ich werde wohl für kommendes Jahr auch mal wieder einen Kalender versuchen. Bis zum 23. bin ich noch willens mich all diesen Aufgaben zu stellen, dann schließe ich das Jahr ab und bin erst wieder ab dem 9. Januar 2012 zugänglich. Zwei Wochen zum Ausschlafen und Auftanken.

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Geheimpapiere der Atomlobby

Manchmal fragt man sich schon, will man das alles wissen?

Ergänzend zu unserer Berichterstattung veröffentlichen wir an dieser Stelle die oben verlinkten Dokumente. Es handelt sich dabei um interne Firmenunterlagen der Agentur DAA. Sie geben detailliert Aufschluss über die Pläne und Instrumente der Kampagne. Sie dokumentieren aber auch, welche Maßnahmen nicht gewirkt oder durchgesetzt wurden. Die Agentur skizziert darin gegenüber ihrem Kunden, dem Atomforum, die Strategie der Kampagne und aller einzelnen Maßnahmen. Nichts davon ist verboten, einiges ist anrüchig. Das meiste ist profane, handwerklich gut umgesetzte Öffentlichkeitsarbeit. Aber zusammengenommen zeigen die Dokumente auf deutliche Weise, wie Konzerne in vorgehen, wenn sie Einfluss auf Medien, und Öffentlichkeit nehmen.
via Die Geheimpapiere der Atomlobby at Rechercheblog.

Wie der Lobbyismus in Deutschland arbeitet ist keine Kleinigkeit. Was der Energiewirtschaft recht, ist der Bankenlobby sicher billig. Wie vertrauenswürdig ist unere eigene eigentlich noch?

Bürger und ihr Staat

StaunerFür eine ist es nicht ausreichend, wenn man es an die Tür schreibt. Eine findet nur statt, wenn sich die Bürger einer Gesellschaft aktiv an deren Ausgestaltung beteiligen und Verantwortung übernehmen. Das ist eine Binsenweisheit.
Bürgerbeteiligung via stellt aus vielen Gründen eine Herausforderung dar. Technische Rahmenbedingungen sind genauso zu beachten, wie die Vorstellungen über Teilhabe am und Datenschutz auf allen Seiten. Zuerst macht es Arbeit.

+Christian Scholz hat mich auf einen umfangreichen Artikel (Teil 1) über Bürgerbeteiligung im Online-Zeitalter hingewiesen. Er analysiert die digitalen Werkzeuge zur Partizipation und weist auf Erfahrungen und Problembereiche hin. Anhand von Verweisen zu den besprochenen Projekten, lassen sich seine Gedankengänge und Vorstellungen leicht nacharbeiten.

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Deutscher Bundestag: Fast 17.000 Petitionen an den Bundestag im Jahr 2010

16.849 Eingaben sind im Jahr 2010 beim Petitionsausschuss des Bundestages eingegangen. - via Deutscher Bundestag: Fast 17.000 Petitionen an den Bundestag im Jahr 2010.

5780 davon sind auf elektronischem Weg eingegangen. Also Politikverdrossenheit sieht anders aus. Am Mittwoch wird das Parlament den Bericht des Petitionsausschuss besprechen. Wenn unsere Politiker ernst nehmen, dann sollte sie dieser Form der Bürgerbeteiligung mehr Einfluss einräumen. Petitionen sind nach meiner ein guter Weg Bürger an der Gestaltung von politischer Wirklichkeit zu beteiligen.

Piratenpartei: Plattenbauten sind ein schwieriges Pflaster

Lange nicht so radikal, aber trotzdem unzufrieden ist ein älterer Herr. „Die klauen den anderen Parteien nur das “, schimpft er. Zu viele Gruppierungen im Parlament seien kontraproduktiv. „Die zerstreiten sich nur.“ Er wähle lieber eine etablierte Partei.

via Am Wahlkampfstand (5): Bei der Piratenpartei: Plattenbauten sind ein schwieriges Pflaster – taz.de.

Der alte Mann kennt vielleicht noch Bilder vom Deutschen Kaiser. Zu der Zeit war die Welt noch einfach und nicht so schnell. Die etablierten Parteien klauen uns das Geld, das ist doch eigentlich viel schlimmer. ;-)
Na, und eigentlich habe ich immer als Streitkultur verstanden. Das sollen die doch machen: sich streiten, bis eine Lösung auf dem Tisch ist, die demokratisch entwickelt und tragfähig ist – so mein Politkverständnis. Ich bin seit 20 Jahren überzeugter Nichtwähler und freue mich schon auf eine neue Partei im System. Wir können die FDP ja auflösen, wenn es für die Älteren zu kompliziert wird.
Dann warten wir jetzt gespannt auf die Hochrechnungen am Sonntag. Chips und Flips sind eingekauft!

Der Papst kommt auf uns zu

Nachdem sich nun eine Menge Politiker dazu entschieden haben der Rede des  Benedikt XVI. am 22. September im fernzubleiben, kommen unsere Regenten auf einen pfiffigen Plan!
Alle Fraktionen haben sich darauf verständigt, leere Plätze durch ehemalige Abgeordnete aufzufüllen. Dazu wurde bereits eingeladen. - aus der Zeit online.

Wer seine Haltung durch Boykott ausdrückt, wird so verarscht!

Das ist ja wohl ein billiger Trick. Wer soll da eigentlich getäuscht werden? Ein weiterer Punkt diese Veranstaltung aus ganzen Herzen als einen großen Mist zu empfinden.
Eine Sekte, die sich gegen die Moderne stemmt, Wissenschaft und Fortschritt ablehnt, seit Jahrhunderten Andersdenkende auf das Blutigste verfolgt und sich, gerade in den letzten Jahren, durch jede Form des Missbrauch in die Presse bringt, hat keine Rede im Bundestag zu halten!

Papstrede im Bundestag – nein danke!

Ich lehne die dem eröffnete Möglichkeit einer Rede vor dem Deutschen ab und werde mich an diesem Ereignis nicht beteiligen. - via Ablehnung der Papstrede im Bundestag | hpd.

Keine Rede von diesem Papst im Bundestag!

Rest aus einem alten Comik Rolf Schwanitz, MdB der SPD, Staatsminister und Staatssekretär a. D., hat dazu heute eine Erklärung veröffentlicht, der ich mit dem Herzen zustimme!
Noch zehn Tage bis zu diesem furchtbaren Ereignis. Zeit genug sich gründlich mit dem Thema auseinander zu setzen und sich eine deutliche zu bilden, wenn nicht schon geschehen. Ich werde mir jetzt einen Tee kochen und die Misere in aller Ruhe überdenken und im Anschluss meinen Standpunkt darlegen. In Kürze in diesem Block: Papstschelte die sich gewaschen hat!

Wie schön wäre es jetzt in einem aufgeklärten Land zu leben, in dem sich die Menschen vor lauter Empörung nicht eher beruhigen, bis alle Pfaffen aus dem Land getrieben sind.

Eisenbahn in Textbausteinen

Die ist nicht nur Technik, sie ist auch
ein Stück Deutsche Geschichte

Eine Transportmöglichkeit für Menschen und Güter. Die Bahn als solche hat sich unter vielen Bedingungen bewährt. Warenwirtschaft und Handel, ja selbst die Siedlungsaktivität des Menschen, wären ohne die Bahn sicher nicht auf ihrem hohen Niveau. Und doch bietet die Bahn in der Gegenwart ein trauriges Bild. Viele Wagen sind in einem abgenutzten Zustand. Service und Qualität entsprechen nicht den Anforderungen der Zeit. Zu allem Überfluß macht sich die Bahn mit neuer Technik oft zum Narren. Sie transportiert Inhalte, die wie die Castor-Transporte ein sehr schlechtes Image haben und kommt oft ihrer Kernaufgabe, einem sicheren, bequemen und zuverlässigen , nicht nach. Es werden Bahnhöfe gebaut, die keiner braucht oder keiner will!
Da muß man doch mal jemandem ins Gewissen reden. Nur wie kann das gehen, wo es heute populär geworden ist seinen Standpunkt auf keinen Fall zu überdenken. Wir ziehen heute gerne aus, die Machtfrage zu klären… Wer die größten Muskeln hat, ist jedoch nicht von Bedeutung. Wir können in nicht auf die Bahn verzichten.
Es kann doch sein, dass Privatisierung und Freier Markt nicht alles so regeln können und wollen, wie es eine ganzheitliche Gesellschaft für die benötigt.
Ein solides, nachhaltiges Verkehrsystem, das ökonomischen, wie ökologischen Anforderungen genügt stellt ein Kernbedürfnis unserer Gesellschaft dar. Dieses Problem ist nicht sofort zu lösen und bedarf der Konzentration über eine Legislaturperiode hinaus.
Es liegt an uns, die nächste auch an diesem Punkt festzumachen.
Wenn wir nicht mit Vernunft regiert werden, sollten wir vernünftige Alternativen prüfen.