Ein neues Wort, sich damit spontan zu plagen: Salz. Ein Wort, das in unserer Sprache einen wichtigen Platz inne hat. Auch wenn mir zuerst eine ganze Menge über Essen und die Haltbarmachung des selben in den Kopf kommt, so ist es auch in übertragenem Sinn ein oft gebrauchtes Wort. Wenn man noch etwas im Salz liegen hat, dann hat wohl jemand noch eine Rechnung mit einem offen und das hat man sich selbst zu zuschreiben. Dagegen kann man jemandem ordentlich die Suppe versalzen, wenn man dessen sorgsam gemachten Pläne und Absichten durchkreuzt.
Ein Märchen fällt mir ein, da hat eine Tochter ihrem Vater den Wert eines Sack Salz zugemessen und wurde dafür verstoßen. Der königliche Vater hatte wohl ein anderes Wertegefühl bezüglich der edlen, weissen Substanz. Im Altertum war Salz ein durchaus gültiges Zahlungsmittel und manche haben sich mit dem Transport des kostbaren Kristall eine goldene Nase verdient. Ganze Handelsrouten wurden für gutes Salz aufgebaut.
Projekt42 – Salz
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