Nokia 6131 und Ubuntu

Für mein Windows bietet Nokia eine umfangreiche PC-Suite an, bei Ubuntu (Linux) ist Nokia weniger kundenfreundlich.

nokia6131Traurige Wahrheit ist, nachdem ich mein USB-Datenkabel wie gewohnt an den PC angeschlossen habe passiert ersteinmal nichts. Weder im Standard noch im Datenspeichermodus kann ich das Mobile ins System einbinden.

Einige Augenblicke später bin ich schlauer. Es gibt viele Nokia-Benutzer, die keinen Weg kennen unter Ubuntu das Telefon und den Rechner über das teure Nokia-USB-Datenkabel miteinander ins Gespräch zu bringen. Die Missachtung, die Nokia den Linuxnutzern entgegenbringt, ist schon bitter!

Wie dem auch sei, ich habe einen wunderbaren Nachbarn, der noch einen Bluetooth-Dongle übrig hat und ihn mir auch gleich schenkt! (Danke Dirk)

Mit dieser Anleitung, BluetoothSetup – Community Ubuntu Documentation, schaffe ich in wenigen Schritten und mit geringem Aufwand den Dongle ins Rennen zu werfen. Wenige Atemzüge später klappt auch die Verbindung zum Mobil-Telefon.

Es kann ja nicht mehr allzu lange dauern, bis das Nokia-Handy seine Soll-Verfallzeit erreicht und ich ein neues Mobiles benötige. Dann will ich aber eins das vorbildlich mit Ubuntu arbeitet! Wenn Du da schon einen Tipp für mich hast, nutze die Kommentarfunktion. Danke.

Nein, kein Nokia, danke

Einen schönen Tag allen Sympathieträgern und Solidaritätshasen,

Die Meldung ließ die Emotionen hochschlagen: Der Mobilfunk- konzern NOKIA plant, sein Werk in Bochum zu schließen, um mit subventionsgefüllten Taschen weiterzuziehen. Für rund 2000 Beschäftigte in Bochum sollen sich die Werkstore für immer schließen. – Quelle: Email von Attac.de Aufruf zu Spenden und Mitmachen.

Aus der IGM Bildgalerie
Bildquelle: Bildgalerie IGM – noNokia Bochum

Nokia ist ein Beispiel, wohin eine Politik uns führt, die glaubt, mit Geldgeschenken eine bessere Welt schaffen zu können. Subventionen sind Gift für Land und Leute – das ist die Lehre, die ich aus dem Verhalten von Nokia und anderen Heuschrecken ziehe. Es gibt inzwischen ja eine ganze Menge an Informationen, die die Nachteile einer Subventionspolitik deutlich machen. Ich empfehle eine Dokumentation „Das Märchen vom gerechten Staat“. – Zwei Teile a 43 Minuten, die einem so manches Auge öffnen.

IGM-noNokia-Logo Wenn wir vielleicht auch oft glauben, wir hätten keinen Einfluß in unserem Staat, so haben wir doch die Chance uns beim nächsten Mobiltelefon für einen anderen Hersteller zu entscheiden und ein Zeichen zu setzen. Sofort können wir unsere Solidarität mit den Betroffenen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen bekunden. Und jeder weiß, wie gut sich der Beistand von anderen Menschen anfühlen kann. Eine Email an den Betriebsrat von Nokia Bochum.