Sehr kurze Geschichten


Auf die Länge kommt es an., so heißt das , das ich von meiner Tochter zum Jahreswechsel geschenkt bekam. Es hat natürlich Irgendwas mit Medien zu tun. Das Maß einer modernen Kommunikation! 140 Zeichen. Da muß doch jeder Postmoderne gleich an Twitter denken. :-)
Unter den Rufen der Dorfbewohner wurden die beiden Männer zum Schafott geführt. Piet zischte:“Scheiß Idee, die Zeitmaschine.“

Über 170 Seiten und fast durchweg jede mit drei Geschichten beschrieben. Man erhält also eigentlich einen ganzen Geschichten Sammelband.

Die Zielgruppe sitzt auf dem Klo. - Florian Meimberg im Epilog. Schließlich schaffen es Werbespots in Sekunden komplexe Geschichten zu erzählen, das sollte also grundsätzlich auch mit Worten funktionieren. Das es mit 140 Zeichen derart viele Geschichten zu erzählen gibt, hat mich überrascht. Und dabei traue ich der Wortsprache schon einiges zu. ;-)
Ein Besuch auf Twitter bei den Tiny Tales gehört unbedingt ins heutige Tagesprogramm und dann am Besten gleich folgen und keine Geschichte verpassen.

Eines Morgens stand ein Schneemann in ihrem Vorgarten. Außerdem war ihr Mann weg. Ein Zusammenhang, der ihr erst im März klarwerden sollte. 

Mal lächerlich, mal abenteuerlich, böse, frivol und hintersinning, jedoch immer unterhaltsam. Für den kleinen Lesehunger zwischendurch. ;-)

Dein Buchtipp

Hallo Bücherwurm!

Wo sind die Bücher

Seit August fahre ich wieder regelmäßig mit der Straßenbahn. Da findet sich Zeit sich mit etwas Handfestem zu befassen. Das Buch von Jan-Uwe Fitz „Entschuldigen Sie meine Störung“ hat mir sehr gefallen und für einigen Spaß in der Bahn gesorgt. Am 29. ist auch Lesung in Köln und ich habe immer noch vor hin zu gehen.

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Zur Sprechstunde

Bei der vergangenen Premiere der LaughStories habe ich Michael Heide kennengelernt.

Was man so kennen nennt, wenn man sich irgendwo zwischen Hier und Jetzt über die Füsse läuft und ein paar Sätze wechselt. Wir haben über das Texten, das Schreiben, den -Slam und ein wenig über das Bloggen gesprochen. Nichts, was einen unvergesslich im Gehirn haften bleibt. Jedoch genug, um sich die Textsammlung im von Michael einmal anzulesen.

Die Sprechstunde hat Herr Heide seinen Platz bei Blogspot genannt. 31 Texte habe ich gezählt, weiß auf schwarz mit rotem Akzent. Unsichtbar erzählt, was aus dem ganzen üblen Karma wird, welches wir jeden Tag durch immer phantasielosere Entscheidungen und eine Menge alltäglichem Groll anhäufen. Für Freunde eines fantastischen Gedanken eine Lesevergnügen. How to Break a Streit vom Zaun – ist der , den Michael bei der Premiere im Barinton vorgelesen hat. Eine erfrischende Farce. Die Texte vorgelesen zu bekommen, ist natürlich eine Steigerung des Vergnügens.

„Legen Sie den Briefbeschwerer wieder hin!“ holte Schmottlach nur mit der Kugel aus und tat, als wollte er ihn Linsenmaier an den Kopf werfen. Linsenmaier war unbeeindruckt, ließ sich nichts anmerken, zuckte nicht zusammen. Schmottlach jedoch zuckte sehr wohl. Fast wäre ihm die Kugel aus der Hand geglitten, und der Briefbeschwerer wäre am Kopf seines Personalchefs gelandet. – Night before Christmas of the Living Dead.

Eine etwas andere Geschichte, passend zur vorweihnachtlicher werdenden Jahreszeit. Zum Ansehen und Anhören gibt es Michael Heide bei Youtube: