Mein Mobiltelefon verfügt über eine Linse und macht Fotos. Meist auch, wenn ich eins machen möchte, machmal aber auch eher nach eigenem Ermessen. Bilder aus meiner Hosentasche sind aber nun wirklich nur etwas für Menschen, die auch Kaffeesatz deuten. Die Fotos haben keine besondere Qualität. Nicht so, als wenn man eine Canon oder Nikon mit extra verstärktem Blick verwendet. Doch sind sie ein dankbares Futter für Gimp. Wie bei allen großen Programmen, gibt es ja so viele Knöpfe, die man ein Mal ausprobieren möchte. Mir geht es zumindest so.
Die Bearbeitung eines schwachen Bildes macht Spaß und ist weit weniger gefährlich, als es das Fotografieren sein kann. Mitten in Köln kann man sich in Lebensgefahr bringen, wie man den Anweisungen der KVB am Rudolfplatz entnehmen kann.

- Übersteigen ist nicht gut

Im November ändert sich die Stimmung. Die Uhren sind wieder eine Stunde verdreht und die ersten gewichtigen Feiertage sind absolviert. Es riecht bereits nach Jahresende. Die vorläufige Bilanz sieht erfreulich aus. Seit Juli bin ich wieder Teil eines Arbeitsgefüges und so langsam fühle ich mich heimisch. Immerhin finde ich sowohl den Kaffeeautomaten, als auch den Abort selbständig.
Die Stadt ist unser Lebensraum, wenn wir nicht gerade im Internet sind. Die Stadt 
Die Wirklichkeit soll etwas sein, das ich als Googlenaut immer wieder aufsuchen soll. Wegen der Gesundheit und damit man mal die Sonne sieht. Ist ja auch besonders schön da Draussen. Es ist Samstag und ich habe einen Plan. Mit der Strassenbahn zum Ziel kommen. Dabei weiß ich um das besondere Risiko auf Mitmenschen zu treffen. Gestern war ich sorglos genug. Wenn einer eine Reise tut, dann kann es ja nicht schaden, wenn er sich ein wenig vorbereitet. Also habe ich mich zuerst online nach dem betreffenden Fahrplanangebot erkundigt. Mit der Linie 9 und an der richtigen Station umsteigen in die Linie 12 und dann am Ziel ein paar Meter über die Kreuzung, Ziel erreicht.

