Gott ist nicht mehr der Gleiche

Die Angst vor dem Unbekannten

Dieses Wesen aus Energie und Johannisbeergelee, das viele einen nannten, es starb, als es mir die Wunder des Universums zeigte. Aber ich lebe jetzt in seinem Körper. Wie ein Baby, das laufen lernt, entdecke ich meinen Himmel…
Ich habe einige neue Planeten erschaffen, einige neue Lebensformen. Nichts, was mit dem meines Vorgängers zu vergleichen wäre. Aber ich habe Zeit, so viel Zeit. Gott ist tot. Lang lebe Gott.

Seltsam? Aber so steht es da geschrieben. Die Beschreibung mit dem Johannisbeergelee ist einfach und leicht vorstellbar. Ein wuchtiger Abschluß der Geschichte. Und die Erkenntnis: Jeder Gott hat einmal klein angefangen. :-)

Zeichnung und Story Jose Bea, PUBLISPAIN, 1993
Das große Buch der GESPENSTER GESCHICHTEN, Nr. 1003 „Im Vorhof des Grauens“

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Intronesien

Auf in eine neue Welt

Intronesien – Genesis einer Welt
Über und Götter hatte ich schon einiges gehört, als ich beim ersten Start von Populous 1 unvermittelt selber einer wurde. Das Spiel lief auf meiner Amiga (CePeU habe ihn seelig), von der ich immer noch glaube, dass sie als Amigo mehr Erfolg gehabt hätte.
Wichtig ist zu erwähnen, dass der Spieler in die Rolle eines imaginären Gottes schlüpfte. Nur um jede Verwirrung mit aktuell wirkenden Göttern, Gottheiten oder universaler Kräfte im Keim aufzuhalten.
Als imaginärer Gott generierte man seine wirkmächtigen Kräfte aus der Anbetung der fruchtbaren Geschöpfe, die sich an eigens zu diesem Zweck errichteten Orten trafen, um sich nieder zu werfen. Dafür konnte man sie mit Manna belohnen, ihre Priester ordentlich Erleuchten und natürlich alle Konkurrenten im Meer ersäufen oder ähnliches Übel über sie bringen.
Je innige die Beziehung zwischen Gott und seiner Schöpfung, desto gewaltiger die Möglichkeiten die Welt zu formen und zu beeinflussen!

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Gott verklagt

Geschätzte Gottesanbeterinnen, Freizeitketzer und Kreuzfahrer!

Ein Abgeordneter des Parlaments im US-Staat Nebraska hat eine Strafanzeige gegen gestellt. Ernie Chambers wirft dem Schöpfer vor, Angst zu verbreiten und „unter Abermillionen von Erdbewohnern Tod, Zerstörung und Terror“ verursacht zu haben.

Quelle: Spiegel-online.

Na, das geht doch wirklich nur in den USA, oder? Die Idee von Ernie Chambers kann ich nur unterstützen. Wirbelstürme und andere Naturgewalten bringen Millionen Menschen in Not und Elend – gerade jetzt, im Klimawandel, wird es allerhöchste Zeit den Hauptverantwortlichen einmal zur Rede zu stellen. Sollte der Herr Senator den Prozeß gewinnen, kann Gott wohl nur eine Todesstrafe erhalten und wird sicher einige Jahre im berüchtigten Texas auf seine Exekution warten. Am Ende wird dann Herr Nietzsche triumphieren („Gott ist tot.“)

Und sollte die radikale Lösung nicht gewinnen, so wäre zumindest eine Einstweilige Verfügung angebracht, weitere Katastrophen gegen die Erde und die Menschheit zu unterlassen! – Ich klopfe mir auf die Schenkel, mit lautem Vergnügen. Mal gespannt, wie sich der „Alte Mann“ da verteidigt :-)

Hosianna

kopflast