Als die Welt noch voller Unschuld war….

Frühkindlicher GuidoGuido fängt keinen Fisch
Frühkindlicher Guido

War das ein Tag. Durch den Auszug meines Vaters bin ich gerade im Besitz der alten Familienfotos. So jung habe ich mich schon lange nicht mehr angesehen.

Die Welt war noch frisch und die Tante mit dem Fotoknips hat sich ordentlich bemüht mir die Verspannung aus dem Gesicht zu nehmen. Ich war damals wohl schon voller Argwohn, wenn jemand professionell mit einem Fotoapparat herumfuchtelte.

Wenn Du keine Furcht kennst, dann kannst du hier das eingescannte Original finden.
Vielleicht bekomme ich ja auch noch heraus, an welchem Tag die Welt ihr nettes Kostüm verlor.
Was mir bei den alten Fotos gleich ins Auge viel, 1978 gab es zwischen den Autos noch eine Menge Platz. Ich werde den Scanner noch ein bisschen länger in Betrieb halten.

In diesem Sinn bis zum nächsten Alt-.

Gedächtnis durch Internet

Gedaechnis der Nationen

Das Internet schafft eine Darstellung unserer Gegenwart, wie sie bisher noch keiner Generation zu Gebote stand. Im Augenblick legen wir den Grundstock, aus dem die Wissenschaft und Forschung über den Menschen in den kommenden Jahrhunderten wesentlich speisen wird.

lebt durch Geschichten. Durch persönliche Erfahrungen und Erlebnisse. Sie in Interviews einzufangen und für spätere Generationen zu bewahren, ist das Ziel des Vereins UNSERE . DAS GEDÄCHTNIS DER NATION. Das bundesweit einmalige Projekt sammelt Erzählungen von Zeitzeugen zu Alltagserfahrungen und zentralen Momenten der deutschen . Vor der Kamera berichten Jung und Alt über ihre ganz individuellen Erinnerungen an historische Ereignisse und Entwicklungen. Sie bilden die Mosaiksteine im Geschichtsbild einer Nation und prägen das Selbstverständnis einer Gesellschaft. Erzählen auch Sie uns Ihre und werden Teil eines facettenreichen Archivs der Erinnerungen! – http://www.gedaechtnis-der-nation.de

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Eine neue Episode

Die Herbststimmung von Herrn Matheo hat einige neugierig gemacht, mich auch. Ich habe deshalb noch einmal in mich geblickt und folgende Episode dabei gefunden.

Ewige Leuchtkraft!

Die Situation spitzte sich zu.
Eine dunkelblaue Limousine bog um die Ecke in die Schanzenstraße ein. Langsam glitt der Wagen mit getönten Scheiben die Straße entlang. Der nasse Asphalt glänzte im Licht der Fahrzeugscheinwerfer. Ein bläuliches Licht verströmten die beiden Halogenleuchten.
Die Straßenlampen waren in einiger Höhe über dem Straßenniveau, zwischen den Hausfassaden befestigt und gaben ihr Bestes um die Straße zu beleuchten, ohne die Anwohner zu sehr zu belästigen. Manche wollten die Nacht nutzen und sich gründlich ausschlafen. Die Fenster, die vom Licht der öffentlichen Beleuchtung die ganze Nacht ausgeleuchtet wurden, konnten auf Kosten der Stadtkasse mit lichtdichten Rolladen gesichert werden.

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Herbststimmung

Wenn die Tage wieder kürzer werden, dann erzählt man sich Geschichten vor dem Kamin. Dann mach es Dir mal gemütlich.

Der Wind ist schon ganz schön kühl

Die Trauerweide wog sich sanft im warmen Wind, der vom Süden kam. Die Sonne stand im Nachmittag und die Großstadt brummte ohne Unterlaß im Hintergrund. Hier und da kräuselte sich die Oberfläche des Sees, wenn ein Fisch sich ein Insekt von der Oberfläche fing. Herr Matheo hatte wenig Mitleid mit den Insekten. Es gab mehr als reichlich von ihnen in diesem Spätsommer. Ob sie nun stachen oder nicht, lästig waren sie alle.
Er hatte sich vor einer guten Stunde auf seiner Bank niedergelassen. Er kam jeden Tag für zwei Stunden an den See. Pünktlich gegen 15 Uhr erreichte er die Bank im Schatten der Weide und gegen 17 Uhr machte er sich auf den Weg zurück in seine
kleine Wohnung. Von dieser festen Gewohnheit ließ er nicht mehr ab, seit er sie vor mehr als zehn Jahren angenommen hatte.
Eine Hummel flog träge vorbei. Mit leichtem Wehmut hing Herr Matheo seinen Gedanken nach und sah mit leerem Blick auf die Fläche des Sees.

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Geschichte aus Köln

Quarks und Co erklärt warum in so viel gebuddelt wird.

Wer in Köln lebt weiß, dass man einfach irgendwo in Köln zwei Spatenstiche tief graben muss, um auf zu stoßen. Eine Tatsache, die sich auf jedes innerstädtische Bauprojekt auswirkt. Kurz nach dem Beginn der Bauarbeiten wird dann meist archeologisches Personal hinzugerufen, um alten Ton und Metall einzusammeln. :-)

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Wo ist mein Commander?

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

Als ich vor Jahren mit der Computerei angefangen habe, fand ich zu einem Werkzeug in das nicht nur ich mich innig verliebt habe. Der Norton Commander – Wikipedia. Eine Universaltalent, dessen Logik und Zuverlässigkeit mich dauerhaft überzeugten. Der NC ist so etwas gewesen, wie der Leatherman für Geeks. (siehe Bilder aus alter Zeit norton commander – Google-Suche)

Auf dem PC unter Windows brauchte ich auch nicht lange nach einem adäquaten Ersatz zu suchen. Total Commander heißt mein Universalwerkzeug für Windows-PC. Die Grundidee des NC mit zwei Fensterseiten und allen Funktionen, die man sich im täglichen Betrieb nur wünschen kann. Der TC ist wohl eines der beliebtesten Werkzeuge, besonders bei Nerds meiner Generation. :-)

Gnome Commander

Mit dem GNOME Commander habe ich jetzt unter ein Werkzeug, das mich die Tradition fortsetzen lässt! Es ist doch eine echte Freude, wenn man sich beim System- und Technikwechsel seit 30 Jahren auf bewährte und vertraute Werkzeugideen verlassen kann.

Doch ist der Gnome Commander nicht die einzige Umsetzung der Idee unter . Eine nützliche Übersicht findest Du hier: 10 Total Commander Alternatives for Linux.

Die Commons bei Flickr

Jack TurnerFotos sind, ab einem gewissen Alter, ein Zeugnis für die Zeit, die Kultur und die Lebensart der Menschen aus unserer Vergangenheit. Als solche stehen sie inzwischen auch frei auf zur Verfügung. Schön ist, daß man auf viele dieser Schätzchen nun mit allem Komfort des modernen Internet zugreifen kann. bietet den Raum und verschiedene Institute liefern bereitwillig den Contend.

Schade nur, das bisher noch keine deutsche Bilderquelle zur Verfügung steht. Die Idee ist recht einfach. Bei vielen der Fotos, die zum Teil aus der Frühzeit der Fototechnik stammen, ist über die Umstände des Fotos und über den Fotograf wenig bekannt – vielleicht finden sich bei Flickr Menschen, die mehr über und Abgebildetes haben und dieses Wissen mitteilen wollen.

‘Ein Bild erzählt mehr als tausend Worte’ – so habe ich schon mal reden hören. Seit 1826 wird die Welt in Bilder fixiert. Mit Fotos läßt sich der Alltag der Menschen ebenso betrachten, wie das Umfeld in dem sie Leben. Es ist eben anschaulich.

Flickr ist sicher den meisten als offenes Fotoportal bekannt. Neben einer stattlichen Menge privater Fotoalben, beherbergt Flickr auch ein Projekt das sich intensiv mit Fotos beschäftigt, die dokumentieren und vielleicht auch einen kulturellen Anspruch begründen. Das im Januar 2008 zusammen mit der Library of Congress gestartete Pilotprojekt Flickr Commons ist inzwischen zu einem großen Angebot gewachsen an dem sich rund 45 Institute und Sammlungen beteiligen.
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Weihnachten 2.0 – Geheimreport

Im neuen Jahrtausend hat sich ein altes Fest überlebt.

Da X-mas 2000 quasi schon vor der Tür steht, ist es höchste Zeit, mit der Weihnachtsvorbereitung zu beginnen – Verzeihung: das diesjährige Weihnachts-Roll-Out zu starten und die Christmas-Mailing-Aktion just in Time vorzubereiten.

Weihnachten 2000 werden bereits erste Versuche zu neuen Festmodellen vorgestellt. Ich versuche derweil die möglichen Geschenke und Beschenkten zueinander zu bringen. Zum Glück habe ich da nicht viel zu sortieren.

GeheimreportCarl Zuckmayer wird wohl in diesem Jahr auch wieder kein Zuhause finden.  Dabei hat der deutsche Schriftsteller zwischen 1896 und 1977 die wohl spannendsten Jahre der Deutschen miterlebt. Vom Kaiserreich über die nazionalsozialistische Diktatur, Weimarer Republik und Bundesrepublik, von der Reichsmacht über die Wehrmacht und zur Bundeswehr. Eine bewegte Zeit und ein bewegtes Menschenleben.
Der populäre und verehrte Zuckmayer schrieb, gewiss ohne Spekulation auf eine spätere Veröffentlichung, seine Ansichten und Urteile über Menschen nieder, die im „Dritten Reich“ Hitlers blieben und dort etwas galten.“ – schreibt Günther Rühle ausführlich in der Zeit.
150 Berichte über Menschen, die es einfacher fanden sich mit dem Nazionalsozialismus einzurichten, statt ihm Widerstand zu leisten. Vielleicht kein unbedeutender Einblick, wenn man wissen möchte, wie das alles nur möglich war!
Schade eigentlich, aber im Augenblick kenne ich keinen Menschen, der so tief in die jüngere deutsche Vergangenheit einsteigen möchte. Dabei war die deutsche in den letzten hundert Jahren eine spannende Zeit. Kaum eine europäische und globale Entwicklung hat spurlos passiert.

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