Päckchen als Überraschung

Dieses Jahr geht auf eine sehr überraschende Art und Weise seinem Ende entgegen. Gerade habe ich kurz die Wohnung verlassen und da ist mir ein quadratisches Päckchen im Hausflur aufgefallen. Da ich ein durchaus neugieriger Mensch bin, habe ich mich natürlich gleich gebückt, um zu erfahren, wer im Haus etwas bestellt hat.
PäckchenNun stell Dir bitte meine Überraschung vor!
Auf dem Päckchen steht mein Name und die richtige Anschrift. huch
Im Kopf forsche ich intensiv, ob ich denn vielleicht etwas bestellt habe und es dann vergaß. Vielleicht auch etwas, dass eigentlich von Bruder oder Schwägerin an mich bestellt ist, damit es unbemerkt auf den Gabentisch gelangt. Das hatte wir schon, dass die beiden Lieben sich beschenken und mich als Deckadresse für die Bestellung verwenden. :-D Bleibt ja alles in der Familie.

Das ist doch nun wirklich eine Überraschung. Das Päckchen ist zweifelsfrei für mich. Da hat wohl jemand ganz nett an mich gedacht und mir etwas Glücklich-Sein eingepackt. :-)

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Weihnachten 2.0 – Geheimreport

Im neuen Jahrtausend hat sich ein altes Fest überlebt.

Da X-mas 2000 quasi schon vor der Tür steht, ist es höchste Zeit, mit der Weihnachtsvorbereitung zu beginnen – Verzeihung: das diesjährige Weihnachts-Roll-Out zu starten und die Christmas-Mailing-Aktion just in Time vorzubereiten.

Weihnachten 2000 werden bereits erste Versuche zu neuen Festmodellen vorgestellt. Ich versuche derweil die möglichen Geschenke und Beschenkten zueinander zu bringen. Zum Glück habe ich da nicht viel zu sortieren.

GeheimreportCarl Zuckmayer wird wohl in diesem Jahr auch wieder kein Zuhause finden.  Dabei hat der deutsche Schriftsteller zwischen 1896 und 1977 die wohl spannendsten Jahre der Deutschen miterlebt. Vom Kaiserreich über die nazionalsozialistische Diktatur, Weimarer Republik und Bundesrepublik, von der Reichsmacht über die Wehrmacht und zur Bundeswehr. Eine bewegte Zeit und ein bewegtes Menschenleben.
Der populäre und verehrte Zuckmayer schrieb, gewiss ohne Spekulation auf eine spätere Veröffentlichung, seine Ansichten und Urteile über Menschen nieder, die im „Dritten Reich“ Hitlers blieben und dort etwas galten.“ – schreibt Günther Rühle ausführlich in der Zeit.
150 Berichte über Menschen, die es einfacher fanden sich mit dem Nazionalsozialismus einzurichten, statt ihm Widerstand zu leisten. Vielleicht kein unbedeutender Einblick, wenn man wissen möchte, wie das alles nur möglich war!
Schade eigentlich, aber im Augenblick kenne ich keinen Menschen, der so tief in die jüngere deutsche Vergangenheit einsteigen möchte. Dabei war die deutsche in den letzten hundert Jahren eine spannende Zeit. Kaum eine europäische und globale Entwicklung hat spurlos passiert.

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