Was zum Essen?

Kurzmitteilung

Ja, das ist heute die schwierigste Frage des Tages.

Was mache ich mir denn zum ?

Die Frage wirft mehr Fragen auf. Sowas mag ich ja nur begrenzt leiden. An einigen Dingen kommt man aber einfach nicht vorbei. Will ich überhaupt selber kochen?
Das ist wirklich schwierig, wenn man schon keine Lust hat eine Entscheidung zu treffen. Die Supermärkte in der Nähe haben ihre Öffnungszeiten bereits angepasst. Bis 22 Uhr kann ich den REWE- bequem erreichen und NETTO lässt mich sogar bis 24 Uhr an die Regale.
Vielleicht auch einfach nur was Fertiges warm machen? Oder zum Imbiss laufen? Pizzalieferservice… Es soll ja sogar Menschen geben, die sich an Essenspläne halten – ich könnte mir nicht mal einen für eine Woche aufstellen!
Ich warte einfach bis es dunkel wird, dann schleiche ich mich in den Markt und kaufe einfach was mir ins Auge fällt. Vielleicht ist der Hunger aber auch garnicht so schlimm und ich versuche es Morgen noch einmal mit einem Frühstück?

Mir geht es wirklich gut, solange das mein größtes Problem heute bleibt. ;-)

betrifft: Krank vom Essen

25.000 Arbeitsstunden um ein Fertigessen ohne Zusatzstoffe zu entwickeln! In der Moderne darf man sich nicht vor großen Zahlenräumen erschrecken. Trotz der oft erschreckenden Dimensionen oder vielleicht gerade deswegen schaue ich mir gerne Dokumentationen an. Während man sich über spannende Ecken der Welt informieren lässt, werden die eigenen Sorgen immer kleiner… also in Relationen gedacht.

Vor ein paar Stunden habe ich eine vierteilige Lederstrumpfverfilmung wiederholt. Damit man die Einstimmung nachvollziehen kann, möchte ich das nicht unerwähnt lassen. YouTube – Die Lederstrumpf Erzählungen 01 – Der Wildtöter Ganze Folge. Die Geschichte von Nat dem Trapper und seinem Blutsbruder Chingachgook, dem letzten Mohikaner, geschrieben von J.F.Cooper, wird ganz ohne Hast erzählt, fast so als lese Mama eine Gute-Nacht-Geschichte vor. :-)
Wer sich also entsprechend einstimmen möchte:
Die Lederstrumpf Erzählungen 02 – Der letzte …

Die Lederstrumpf Erzaehlungen 03 – Das Fort am …

Die Lederstrumpf Erzaehlungen 04 – Die Prärie …

Es geht bei Lederstrumpf nicht primär um , doch laufen da Menschen durch die Wildnis, die sich sehr direkt noch aus Wald und Flur ernähren. Sie nehmen was sie brauchen und es fällt kein nennenswerter Müll an.

Eine von Phoenix (http://clips.team-andro.com/watch/d76526b7ad7fc62ae937/doku-krank-vom-essen) fokussiert auf die artgerechte Ernährung mit der wir Heutigen ein Überleben wagen. Eine große Portion Wissenschaft ist dabei zu verdauen. Die Dokumentation von Karin Haug ist eine ansehnliche Orientierung über den wachsenden an bequemer Fertigkost. Also ich habe jetzt das Gefühl wieder etwas mehr durchzublicken, was will ich mehr. ;-)

[update: Der Link auf das Clip-Team funktioniert nicht mehr. werde http://www.youtube.com/watch?v=q0LTLuzOTjM stattdessen einsetzen. 27-07-11]

http://www.youtube.com/watch?v=q0LTLuzOTjM

Informationen für kritische Einkäufer

Jedem Konsumenten ist heute klar, dass er dem Groß- und Einzelhandel nicht unbefangen und vertrauensvoll begegnen kann. Oft versprechen die Etiketten auf den Produktverpackungen mehr oder Anderes, als uns dann vom Inhalt erfüllt wird.

Im Internetz hat mir mein Bruder zwei Seiten von foodwatch.de empfohlen, die nicht nur eine Fülle kaufentscheidender Informationen für Kunden anbieten, sondern auch noch unterhaltsam geschrieben sind.

Tütensuppen ohne Geschmacksverstärker, Milch von garantiert glücklichen Kühen, gesunder Kinderjoghurt und Frühstücksflocken, die fit machen. Alles da, zum Greifen nah?

Schön wär’s. Aber nicht nur die Tütensuppe lügt. Im Supermarkt gilt: Glauben Sie nicht, was auf der Packung steht. Denn die Lebensmittelindustrie kann eines ganz besonders gut: Verbraucher täuschen. Und die Täuschung hat System.

Darum entlarvt die foodwatch-Kampagne „abgespeist“ Werbelügen und Werbelyrik und zeigt, was dahinter steckt. – http://www.abgespeist.de/ueber_uns/index_ger.html

Für alle entnervten Verbraucher und Konsumenten, die gerne einmal Ihre Meinung an den richtigen Stellen los werden wollen, werden auf den Seiten auch gleich einige Mitmach-Aktionen angeboten. Da bekommt die Beschwerde-Mail gleich einen Empfänger, der etwas mit der Kritik anfangen kann oder sie im besten Fall mindestens verdient hat.

Fastfood – fast ein Essen

Ja, MCD’s-Läden haben irgendwann in meiner Kindheit die Stadtteile erobert. Und es war ein tolles Gefühl, diese andere Art der Frittenbude hatte uns schnell gewonnen. Bunte Einrichtung, ein alternativer Geschmack zur bekannten Frittenbude und ein echtes Kinderangebot überzeugten uns.

Doch irgendwas ist schräg am profitmaximierten Burgergrill!

Dieses kurze bringt einen schon irgendwie zum Nachdenken, oder? Ob das wirklich gesundes ist?

Wer das gerne noch vertiefen möchte und gerade 100 Minuten Zeit hat, der kann ja mal in das folgende Video reinschauen. :-)

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Projekt42 – Salz

projekt42Ein neues Wort, sich damit spontan zu plagen: Salz. Ein Wort, das in unserer Sprache einen wichtigen Platz inne hat. Auch wenn mir zuerst eine ganze Menge über und die Haltbarmachung des selben in den Kopf kommt, so ist es auch in übertragenem Sinn ein oft gebrauchtes Wort. Wenn man noch etwas im Salz liegen hat, dann hat wohl jemand noch eine Rechnung mit einem offen und das hat man sich selbst zu zuschreiben. Dagegen kann man jemandem ordentlich die Suppe versalzen, wenn man dessen sorgsam gemachten Pläne und Absichten durchkreuzt.
Ein Märchen fällt mir ein, da hat eine Tochter ihrem Vater den Wert eines Sack Salz zugemessen und wurde dafür verstoßen. Der königliche Vater hatte wohl ein anderes Wertegefühl bezüglich der edlen, weissen Substanz. Im Altertum war Salz ein durchaus gültiges Zahlungsmittel und manche haben sich mit dem Transport des kostbaren Kristall eine goldene Nase verdient. Ganze Handelsrouten wurden für gutes Salz aufgebaut.

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Werbung und Wirklichkeit – von Q und Burger

Was bedeutet uns Qualität beim ? Der WDR hinterfragt kritisch das Q-System bei den Burgerbratern von McD. Am Ende wird es doch bei uns liegen den Druck zu mehr Qualität bei der Tierhaltung zu erhöhen. Ich für meinen Teil halte mich schon länger zurück bei den Burgern. So ein kleiner Umsatzeinbruch bewegt ganz sicher etwas, auch wenn mein den Widerstand nicht fett macht.

Auch im Kampf gegen die Verdummung durch Werbung der Konsumsumpf:

Schon des öfteren habe ich mir gewünscht, dass die Medien, die die Verdummungskampagnen der Reklame ausstrahlen und abdrucken, mit diesen Inhalten kritsch ins gericht gehen, statt sie einfach nur kommentarlos neben den sonstigen „Content“ zu stellen. Letzte Woche gab es dann tatsächlich eine jener seltenen Sternstunden, nämlich im Beitrag „Fast Food – Dem Hamburger auf der Spur“ des WDR-Magazins

Werbung und Wirklichkeit

Werte Eierkocher und geschätzte Mikrowellen,

Freundin entstellt sich mit der modernen menschlichen Ernährung zu beschäftigen, ist manchmal ein echtes Trauerspiel. Zwischen dem, was wir auf den farbenprächtigen Abbildungen der Hersteller und Händler sehen, die Erwartungen und Sinne werden auf’s Beste gereizt, und dem, was man dann in die Hand bekommt, klaffen Gräben, oft schier unüberwindbar.
Pundo3000, ein Kunstprojekt von S. Mueller, bringt mit bestechenden Fotos die Wirklichkeit ans Licht. Projekt 1 – Werbung gegen Realität, ist ein wunderbarer Streifzug durch die Regale des gewöhnlichen Supermarkt, der so herrlich in diese Rubrik passt. Da Herr Mueller jedoch um einiges fleißiger bei der Bearbeitung des Themas war, werde ich weiter beim Fast-Futter nach Hinweisen auf Essbares suchen und den Ruhm des Dosenöffners ganz alleine Pundo3000 überlassen.

Manchmal schmeckt es sogar wie , seltener sieht es so aus. Viel Spaß beim Surfen.
Um die Sache rund zu machen, füge ich noch den Trailer von YouTube.com an. Das sollte Dir genügend Appetit auf einen Besuch machen, gerade wenn der Bauch, noch vom Osterlamm beschwert, jede Bewegung aus dem Stuhl unmöglich macht. ;-)

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