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Eine Portion Geschwurbel

Ich könnte den Kühlschrank viele Tage im Jahr ausschalten. Selten hat er mehr als eine Tube Senf und eine Plastikflasche Ketchup zu kühlen. Ich lebe mehr so von der Hand in den Mund und schaue jeden Tag, wie sich Angebote und Appetit zusammenbringen lassen. Mir liegt die Vorratshaltung nicht. Weder von Hamster noch vom Eichhörnchen lasse ich mich da beirren.

Bei den Mahlzeiten halte ich mich an keine Regelmäßigkeit.

Ich Frühstücke ganz selten und wenn, dann gerne so gegen 15 Uhr. Das hat nichts mit dem Aufstehen zu tun. Mit dem Herd und seinen Möglichkeiten spiele ich gerne herum. Ich koche gerne und benutze auch Gewürze bis man sie schmecken kann.
Ich schätze die Abwechslung sehr. So ist es nicht mein Ziel einen Braten auf die immer gleiche Weise zuzubereiten, sondern mich freut es, wenn er jedes Mal deutlich anders lecker schmeckt.

rennweg
Bei meiner Oma war die Küche der Raum im Haus, wo man den ganzen Tag Leute treffen konnte. Und es gab auch immer was zu tun. Da die Nachbarn, wie die Oma, einen ordentlichen Garten hinterm Haus hatten und sie dort leckere Sachen anbauten, konnte man in der Küche auch eine ganze Menge über Lebensmittel lernen.

 
Da wurden, im Lauf des Jahres, Kohlrabi, dicke Bohnen, Brechbohnen, Erdbeeren, Kirschen, Äpfel, Birnen, Kopfsalat, Wirsing, Rot- und Weißkohl, Kartoffeln, Porree, Möhren und verschiedene Küchenkräuter angebaut, geerntet und zu leckerem Essen verarbeitet. Und obwohl oft 5-8 Menschen zum Essen zusammen kamen, kam der Haushalt mit einer kleinen Mülltonne aus.

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