Denkzettel (unstable)

Wohin führt dieser Weg?

Auftakt – Wie ich dem Non-Sens begegne

Und der Text startet auch in wenigen Silben. Damit versuche ich auf einfache Weise ein wenig Spannung zu erzeugen. Ausserdem fällt es viel leichter anzufangen, wenn man das Eis mit Belanglosigkeiten antaut. Damit will ich dem fachkundigen Leser auf keinen Fall ein frostiges Wesen unterstellen. So unverschämt bin ich garnicht!

***

Mit einem neuen Design kann ich vielleicht auch alte Brötchen verkaufen. Doch leider habe ich wieder einmal einen terroristischen Anschlag gegen mich selbst verübt. Einfach Gigabyte an Geschriebenem und Abgelichtetem durch puren Leichtsinn gelöscht. Die Welt wird es kaum vermissen, mir fällt im Lauf der Zeit immer wieder etwas ein, das ich vermissen kann. Man muss auch abschließen können!
So ist jetzt Platz geschaffen, sich mit Neuem zu befassen. Und die wichtigen Augenblicke haben sich ins Gedächtnis eingegraben. Sollte diese tragische Fertigkeit verloren gehen, dann ist wohl auch nicht mehr mit sehr viel Persönlichkeit zu rechnen, die den Verlust betrauern würde.
Ein guter Tag, mit dem Leben eine Rechnung auf zu machen. Der Himmel ist grau und die Temperatur lässt sich nicht mit lau umschreiben. Der Herbst bringt dieses Jahr bereits ein ordentliches Frostgefühl. Feucht und kalt. Genau das richtige Wetter, um einfach mit Kaffee und Tabak vor dem Monitor zu hängen – als habe noch niemand den aufrechten Gang erfunden.

Weiterlesen

Mach doch mal eine Maßnahme (caput 1)

Weg in die massnahmeWenn man nicht mehr weiter weiß, dann führt der Weg zuerst einmal in eine Maßnahme. Das ist ein ausgegliedertes Angebot der ArGe an den arbeitslosen Kunden.
So würde ich es kurz zusammen fassen. Im Lauf der letzten Jahre hatte ich das Vergnügen an 5 Maßnahmen teilzuhaben, ich kann also mit einiger Erfahrung über die Dinge schreiben. Durch Gespräche mit den Akteuren in und um diese Maßnahmen konnte ich meine Perspektive noch ausbauen.

Im Kreis der Menschen, die man regelmäßig außerhalb des virtuellen Netzwerks trifft, erzählte ich dann schon mal Anekdoten aus der Maßnahme, mal lustig, mal makaber, so wie andere schon mal etwas von der Arbeit erzählen.  Oft genug meinten die Zuhörenden dann, dass es das Thema auch wert sei, in einem Text berichtet zu werden.  So ermutigt will ich es dann einmal versuchen. Es bleibt wohl nicht aus, dass ich im Lauf meiner Berichterstattung auch einmal die eine oder die andere Organisation benennen möchte. So wird es dann ja auch konkret und fassbar. Wo ich kann, füge ich die entsprechenden Verweise ins weite Internetz hinzu.

Eine Auseinandersetzung mit , Arbeitslosigkeit, Armut in Deutschland und der Rolle von ArGen & Co. im Spiel ist keineswegs eine rein rationale. Zu intensiv sind die Gefühle der beteiligten Menschen und zu bedeutsam sind die Werte, die in einer solchen Auseinandersetzung berührt werden.
Sicher provoziert eine schriftliche Erörterung des Themas auch einige kontroverse Kommentare. Dazu möchte ich gleich darlegen, dass ich im Folgenden auf meine persönliche Wahrnehmung angewiesen bin und ich nicht mehr formuliere, als meine eigene Meinung und Ansicht. Dies mag nicht in allen Dingen vollständig, umfassend oder gar objektiv sein, ich freue mich auf jede Erweiterung, Ergänzung und konstruktive Kritik.

Weiterlesen