Armut beseitigen

Armut beseitigenMit Kreativität gegen die Probleme der Gegenwart. Das regionale Informationszentrum der UNO in Brüssel und Bonn hat einen Wettbewerb unter dem Motto „Deine Kreativität gegen “ gestartet und die Bürger aller 48 Staaten Europas aufgefordert Anzeigen zu entwerfen, die anschließend von großen europäischen Zeitungen veröffentlicht werden.

Die 30 Finalisten kann man sich in einer Bildergalerie WeCanEndPoverty Finalists ansehen und es sind einige ansehnliche und eindringliche Anzeigenentwürfe darunter.

189 Staats- und Regierungschefs gaben beim UNO-Millenniumsgipfel im Jahr 2000 ein historisches Versprechen ab, als sie die Millenniumserklärung unterzeichneten und sich darauf einigten, die Millenniumsentwicklungsziele bis 2015 zu erreichen und die Armut zu beenden. Es gibt acht klar messbare Millenniumsentwicklungsziele mit eindeutigen Zeitvorgaben, um das Leben der ärmsten Menschen zu verbessern. Die Staats- und Regierungschefs wollen die Millenniumsentwicklungsziele bis 2015 erreichen. Jetzt liegt es an uns allen, sie daran zu erinnern, diese Verpflichtung tatsächlich einzuhalten. - Languages: German — WE CAN END POVERTY – 2015 MILLENNIUM DEVELOPMENT GOALS

Mehr gibt es kaum zu sagen. Eine kann nicht schaden. Doch denke ich auch, daß die Staatenlenker noch ordentlich Fahrt aufnehmen müssen, wenn sie das Ziel auch wirklich erreichen wollen.
Ich fürchte jedoch, daß sie am Ende wieder nur dumm von den Schwierigkeiten und Unwägbarkeiten des globalen System schwadronieren.

Blogseminar – Kleine Webschule

Wir lernen was bei Konna

Das Neue Jahr fängt gleich mit Schule an. Man kann ja im auch etwas über das lernen. Und auf der Gedankendeponie startet der Oberlehrer Konna ein , das es in sich hat!
Der gute Ixiter hat sich auch gleich mit ans Seminaristenpult gestellt und adaptiert die wordpressed Überlegungen des Blogseminars in die Welt der Blogspot-Blogger. Ein so umfassend initiiertes Unternehmen wird uns am Ende alle einen Bildungsvorsprung verschaffen. :-)

Zu Beginn des Seminars wollen wir noch nicht so schwer beginnen, außerdem sollt ihr die Möglichkeit haben, auf Wunsch noch ein paar Vorbereitungen treffen zu können. Jeder, den es interessiert, kann zur Messung des Fortschritts mit diesem Projekt ein paar Messungen durchführen.

Im Seminar 01 regt Konna das Messen des Ist-Zustand an. Gerade am Anfang des Jahres ist es eine Gute Idee sich durch Inventur über das Startkapital zu informieren. Sonst merkt man am Ende vielleicht garkeinen Fortschritt.
Also schnell mal die Seitwert-Seite aufgerufen und den Grundwert ermittelt. Google ist mit mir zufrieden, wenn auch der PageRank erschreckend niedrig ist. Naja, mal sehen was das Seminar da helfen kann. Gute Zugriffszahlen, was auch immer mir das für den ersten Augenblick sagt. Die Daten wollen ja auch interpretiert sein.
Der Seitwert liegt aktuell bei 15.34 / 100, wenn da nicht noch Raum für Entwicklung ist.

Die Meta-Tags soll ich überarbeiten, sagt das Protokoll. Und ich habe kein Favicon! – Also, da muss ich aber widersprechen, bzgl. des Favicon. Das ist eingebaut und funktioniert. Für die Keywords und eine geeignete Description muss ich zuerst einmal die „Grauen Zellen“ einschalten. Und das ich nicht bei Wikipedia erwähnt werde, naja – so vermessen bin ich nicht, das ich mich und dieses für wikipedisch relevant halte. Aber wenn ich bald als Seminarist des Blogseminars Schule gemacht habe….

Gut! Ich giesse einen Kaffee auf und dann mache ich mich an die Meta-Daten. Keine Sorge, am Ende wird immer alles bekannt.

*Nachtrag

Ich habe den Plugin-Tip(p) für (http://wordpress.org/extend/plugins/all-in-one-seo-pack/) umgesetzt und kann nur den Beitrag von Ixiter zum Seminar 01 auf Blogspott für alle Blogspotter, die am Blogseminar teilnehmen wollen, empfehlen (jetzt sollte es auch mit Ping-/Trackback klappen).

Minerva, Blogger

Was für eine Geschichte! Ein Blogger wird zum öffentlichen Mysterium. Gerade noch schien der Verkauf von Basic Thinking bei Ebay ein spektakulärer Coup zum Jahresauftakt, da spielt sich ein Blogger aus Korea in den Vordergrund. Koreas Börse zittert vor dem Propheten, berichtet das Handelsblatt am 20.11.2008.
Seit 1945 ist Korea ein geteiltes Land. Die Republik Korea (Südkorea) und die Volksrepublik Korea (Nordkorea). Die Geschichte von Minerva spielt in Südkorea. In Korea sind die Menschen sehr gut vernetzt, das Land hat wohl die höchste DSL-Dichte der Welt. Zugleich leben die Menschen auch in traditionellen Kontexten die weit in die Geschichte zurück weisen. In Korea wurde rund 200 Jahre vor Gutenbergs Erfindung bereits der Buchdruck entwickelt. Das Land ist wirtschaftlich in höchstem Maß auf Exporte angewiesen. Und der Wirtschaft geht es nicht sonderlich gut. Die Krise an den Börsen und die schlimmste Finanzkrise seit den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts haben auch in Korea die Wirtschaft ins Rutschen gebracht.

Die junge Südkorea zählt 48,6 Millionen Einwohner ist ein Brennpunkt der Entwicklung in der Moderne. Die Auseinandersetzung mit Nordkorea, mehrere Militärputsche im eigenen Land, die Entwicklung zu einem modernen Industriestaat und die Kräfte einer vernetzten Informationsgesellschaft haben Land und Gesellschaft in den vergangenen Jahrzehnten in Bewegung gehalten.

Koreas Wirtschaft hängt zu 88 Prozent vom Export ab – und die Amerikaner und Europäer kaufen vermutlich bald kaum noch etwas.
Ein Prophet im verbreitet zusätzlich schlechte Stimmung in Korea: Der mysteriöser Blogger mit Decknamen „Minerva“ hat es zu landesweiter Berühmtheit gebracht. Minerva kommentiert auf der Sozialnetzwerkseite Agora das Geschehen an den Finanzmärkten. Er hat korrekt die Insolvenz der US-Investmentbank Lehman Brothers vorhergesagt und auch die dramatische Abwertung der koreanischen Währung Won weitgehend richtig prognostiziert. Nun bringt er die Börse zum Zittern: Am Montag schrieb „Minerva“ in einem Zeitschriftenbeitrag, dass der Kospi demnächst bis auf 500 Punkten fallen könnte.
Plötzlich sprechen alle über Minerva, zumal er auch in den Hauptnachrichten des beliebten TV-Senders MBC Thema geworden ist. „Minerva macht die Leute etwas nervös“, sagt Wirtschaftsexperte Yun. – Handelsblatt, 20.11.08

Weiterlesen

Welt-Aids-Tag ist in einem Monat

Guten Tag geehrte Gedächtnisschwäche!

Die hält nicht lange, bei manchem mag auch nur noch das Kurzzeitgedächtnis volle Leistung bringen. In der Epoche der Informationsflut muß man das Wichtige vielleicht auch einfach ein paar Mal wiederholen.

Welt-Aids-Tag

Nur keine Angst, jeder kann lernen einen Gummi zu gebrauchen.

Erwerbslosenforum im Auge des Gesetzes

Hallo Netzaktivisten und Sesselpupser,

Arsch huh, Zäng ussenander! So sagt man in Köln, wenn es um Zivilcourage geht.

Erwerbslosenforum

„Aachen/Bonn – Wenn es nach der Staatsanwaltschaft Aachen (Abteilung I) geht, so scheint das öffentliche Verständnis zeigen, schon eine schwere kriminelle Handlung zu sein. So jedenfalls sehen sich zur Zeit einige Nutzer des Erwerbslosen Forum Deutschland konfrontiert. Gegen sie ermittelt die Staatsanwaltschaft Aachen wegen des Verdachts der Volksverhetzung, weil sie nach einer glimpflich angelaufenen Geiselnahme, einer offensichtlich gestörten Person in der Aachener Arge im September, im Online-Forum Verständnis zeigten, dass solche Sachen bei -Empfänger passieren können, die offensichtlich unter erheblichen Druck durch Behörden stehen. Am Dienstag wandte sich der Staatsschutz an das Erwerbslosen Forum Deutschland und begehrte die Daten von einigen Nutzern des Online-Forums, die sich dazu öffentlich geäußert hatten.“ – Quelle: erwerbslosenforum.de.

Na. Treiben es die Arbeits- und Obdachlosen zu weit? Volksverhetzung ist nun wirklich kein kleiner Vorwurf. Da kann man doch mal einen Besuch im Forum machen und sich aus erster Hand informieren. Ich hoffe, das uns das Forum erhalten bleibt und nicht geschlossen wird, wie in der Pressemitteilung befürchtet. Das sollte den Dialog der Meinungen befördern und sich nicht durch Maulkorberlasse einschränken lassen. Eine spannende Geschichte.

Tag gegen Armut

Werte Globalisten, geehrte Lokalpatrizier,

und? Habt ihr etwas gemerkt? Die ist weg!!!

Aktionstag gegen ArmutGestern war der globale Aktionstag, Zeit der Lippenbekenntnisse und des gegenseitigen Schulterklopfen. Allein die Flasherei auf der Seite Stell-Dich-gegen-Armut wird wohl einige Webdesigner vor dem Hungertod gerettet haben. im ist gerade schwer in Mode.

„The campaign to make poverty history-a central moral challenge of our age-cannot remain a task for the few, it must become a calling for the many. On this International Day for the Eradication of Poverty, I urge everyone to join this struggle. Together, we can make real and sufficient progress towards the end of poverty.“

United Nations Ex-Secretary-General, Kofi Annan
„Excerpts taken from his message to be delivered on the International Day for the Eradication of Poverty, 17 October 2006″.

Das ist doch eine edle Zielsetzung, Kampf der Armut.

Weiterlesen