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	<title>Kopflast &#187; Cyberspace</title>
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		<title>Die kritische Masse</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 14:41:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kopflast</dc:creator>
				<category><![CDATA[CyberSpace]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<description><![CDATA[Einen Gruß für alle Websurfer. Wie ein fernes Brausen, vielleicht die Mikrowelle des Nachbarn hinter der Küchenwand. Viel mehr ist aus Berlin von der Re:Publica 08 nicht bei mir angekommen. Wenn ich auch schon fast lebenslang online bin, würde ich &#8230; <a href="http://kopflast.net/2008/04/04/die-kritische-masse/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #99cc00"><strong>Einen Gruß für alle Websurfer.</strong></span></p>
<p>Wie ein fernes Brausen, vielleicht die Mikrowelle des Nachbarn hinter der Küchenwand. Viel mehr ist aus Berlin von der <a href="http://re-publica.de/08/information/"  target="_blank" title="Information">Re:Publica 08</a> nicht bei mir angekommen. Wenn ich auch schon fast lebenslang online bin, würde ich mich erst seit einem guten Jahr als Blogger bezeichnen. Ein Titel, der bei den meisten meiner Bekannten zunächst ein deutliches Stirnrunzeln auslöst. Ein Jahr ist zu wenig, um sich auf einem Kongress zu tummeln, denke ich.</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.flickr.com/photos/kopflast/2387580960/"  target="_blank" title="Das Zeichen bei Flickr"><img src="/kopf/artikel/uz_monokultur_kl.jpg" alt="Urbanes Zeichen aus Ehrenfeld" title="Urbanes Zeichen aus Ehrenfeld" height="394" width="480" /></a></p>
<p> Einige Fragen hatte ich mir jedoch aufgeschrieben, die mit dem <a href="http://kopflast.net/tag/blog/"  class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a>-Treffen in Berlin wieder Nahrung erhalten. Allein das Echo auf das Ereignis Re:Publica in der <a href="http://kopflast.net/tag/blogosphare/"  class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogosphäre">Blogosphäre</a>, macht sie mir wieder brisant.</p>
<p><span id="more-175"></span></p>
<p>Welchen Wert hat die Blogosphäre für die Gesellschaft? Ist Bloggen ein Journalismus? Zeichnet sich hier eine drastische Veränderung in der Medienlandschaft, besser im Informationskonsum ab? Und vielleicht eine nicht unwichtige Frage: Kann und darf man mit einem Blog Geld verdienen?</p>
<blockquote><p>Da passt es dann auch perfekt ins Bild, dass die re:publica und die Macher so manches Mal von einem der <em>Warez-Könige</em> Deutschlands mit Kontakte bis tief in die Dialer-Szene und deren Rechtsanwälten hinein verteidigt wird. Da wächst zusammen, was zusammen gehört. Wenn in Deutschland allgemein über Blogs gesprochen wird, die Journaille über adical, die re:publica oder das deutsche Blogwunder philosophiert, wird einzig das Bild der Berliner Netzwerker wiedergespiegelt. Das Berliner Blognetzwerk zeichnet das Bild von Blogs in der Öffentlichkeit unseres Landes. Und das ist für alle Anderen hochnotpeinlich, vielleicht sogar gefährlich. &#8211; <a href="http://www.fixmbr.de/das-blutgeld-der-deutschen-blogosphre/"  target="_blank" title="Der Artikel bei FixMBR">Das Blutgeld der deutschen Blogosphere</a></p></blockquote>
<p>Das ist schon harter Tabak. Kratzt man als Blogger denn schon so nah an der Kriminalität vorbei? Wie ich bei Heise lese (<a href="http://www.heise.de/newsticker/re-publica-Geld-verdienen-mit-Blogs-bleibt-hartes-Geschaeft--/meldung/106004/from/rss09"  target="_blank" title="Heise online - Artikel">Geld verdienen mit Blogs bleibt hartes Geschäft</a>), verdient Robert Basic mit seinem Basic Thinking rund 3500 Euro im Monat. Dafür muss er auch eine Menge schreiben. <img src='http://kopflast.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Da sehe ich wirklich noch keine mafiösen Strukturen. Ich glaube auch, daß ein Blog in viel stärkerem Maß der sozialen Kontrolle unterliegt. Wenn es den Lesern stinkt, kommen sie nicht mehr vorbei. Da bietet eine Zeitung doch viel mehr. In einem Blog ist die Zahl der Autoren doch eher überschaubar. Das ist vielleicht einer der angenehmsten Wesenzüge der Bloggerei. Eine Zeitung entsteht erst, wenn sie der Leser in seinem Feedsreader zusammestellt. Da bietet ein Blog bestenfalls eine dauerhafte Kolumne.</p>
<p>Sich zu vernetzen, gemeinsam zu organisieren und Strukturen zu bilden, das sind Grundzüge des Menschen. Wir leben das in der arbeitsteiligen Gesellschaft und schaffen ein Sozialsystem. Allein darin kann kein Übel liegen. Was machen die Berliner Netzwerker da nur falsch? Mir fehlen da ganz klar die Insider-Informationen. Nun ist FixMBR auch eines der größeren Blogs, ein Alpha-Blogger. Der Begriff kommt ganz bestimmt nicht von mir. Doch klingt <a href="http://www.fixmbr.de/das-blutgeld-der-deutschen-blogosphre/"  target="_blank" title="Blutgeld">in diesem Beitrag</a> auch ein wenig der Revierneid durch.</p>
<p>Die kritische Masse, das sind dann die Menschen und User, die sich aus Blogs und deren Autoren eine neue Informationsschicht gebastelt haben, die mit der bekannten Presse durchaus eine Rivalität pflegt. Das gehört zum Gesamtkonzept &#8222;Mündiger Bürger&#8220;. Der ultimative Ausdruck von informationeller Selbstbestimmung.</p>
<blockquote><p>Das Konferenz-Motto “Die kritische Masse” steht für verschiedene Seiten des gleichen Komplexes: Das Internet und neue Kommunikationsformen werden immer mehr in das Leben der Menschen integriert. &#8211; <a href="http://re-publica.de/08/information/"  target="_blank" title="re:publica08 information">über die re:publica08</a></p></blockquote>
<p>Mein Motiv ist immer noch die Freude an der Mitteilung und das Vergnügen, wenn meine Texte gelesen werden. Dafür meinen besten Dank an die rund 100 Besucher täglich, die mir ein gutes Gefühl schenken. Ich würde mich über 3500,- Euro im Monat für die Bloggerei auch freuen, ehrlich. Ich kann mir auch kaum vorstellen, daß mich dieser Betrag bereits meine Meinung und meine Seele kosten kann. Die Welt ist zum Glück bunt und weit weniger schwarz/weiß, als uns viele glauben machen wollen.</p>
<p>Bei einem unmoralischen Angebot werde ich Dich auf jeden Fall zu rate ziehen.</p>

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		<title>Philosophisches Lesen mit Francesc Hervada-Sala</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Oct 2007 10:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kopflast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
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		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Vagabunden in der digitalen Sphäre, nach der großen Enttäuschung, die ich mit dem neuen SPD-Programm erlebt habe, brauchte ich dringend ein paar neue Perspektiven. Mal einen frischen Wind ins Denken fahren lassen&#8230; Also, dachte ich bei mir, gehe ich &#8230; <a href="http://kopflast.net/2007/10/30/philosophisches-lesen-mit-francesc-hervada-sala/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="font-size: 12px; color: #770000"><strong>Hallo Vagabunden in der digitalen Sphäre</strong>,</p>
<p><img src="/kopf/bubbles/koelner_zen_birg_daal.gif" alt="Kölner Zen" align="right" border="0" height="200" hspace="4" width="240" />nach der großen Enttäuschung, die ich mit dem neuen SPD-Programm erlebt habe, brauchte ich dringend ein paar neue Perspektiven. Mal einen frischen Wind ins Denken fahren lassen&#8230; Also, dachte ich bei mir, gehe ich doch mal wieder ein anderes <a href="http://kopflast.net/tag/blog/"  class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a> besuchen &#8211; das erweitert den Horizont.</p>
<p>Als ich schließlich auf dem <a href="http://francesc.hervada.org/notizblock/"  target="_blank" title="Das Notizblog von Hervada-Sala">Notiz-Blog</a> von Francesc Hervada-Sala ankam, hatte ich gleich das Gefühl eine verwandte Seele zu treffen und das nicht nur, weil wir uns ein Geburtsjahr teilen. <img src='http://kopflast.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><span id="more-73"></span></p>
<p>&#8222;<em>Dieses Weblog habe ich am 23. April 2006 angefangen, einfach um mich einen Raum zu verschaffen, um frei zu schreiben. Später ist mir eingefallen, dass es auch als Arbeits-Notizblock benutzt werden kann, und so habe ich hier frühere Notizen — von denen ich glaube, dass sie mir einmal nützlich sein werden — unter dem ursprünglichen Datum aufgenommen. Der Titel &#8218;Zum Organon&#8216; deutet auf den roten Faden hin, der all meine Bemühungen zusammenhält. Ich bin nämlich davon überzeugt, dass ein Organon — so wie es mir <a href="http://francesc.hervada.org/notizblock/11"  target="_blank" title="Ich will das Organon, und ich will es jetzt!">vorschwebt</a></em> — die richtige Antwort auf viele der großen Probleme der Gegenwart ist und dass sich mit ihm vielversprechende und aufregende neue Wege aufmachen.&#8220; &#8211;  <a href="http://francesc.hervada.org/notizblock/vorstellung"  target="_blank" title="Quelle des Zitats">http://francesc.hervada.org/notizblock/vorstellung</a></p>
<p>Francesc verbindet Themen nach meinem Gusto. Informatik, <a href="http://kopflast.net/tag/philosophie/"  class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Philosophie">Philosophie</a> und der Versuch eigene Gedanken zu formulieren. Und Francesc bearbeitet das Internet von mehreren Seiten aus, auch da sehe ich eine gewisse Verwandtschaft. Treibende Kraftist der Spaß daran Informationen und Gedanken mit anderen Menschen zu teilen und ganz nebenbei auch noch die eigene Entwicklung zu befördern.</p>
<p>&#8222;<em>Kurz zu meiner Person: Ich bin Katalane, aus Barcelona, einundvierzig Jahre alt und wohne seit 1998 in Deutschland. Ich kam hierher, um Deutsch zu lernen und die deutsche Philosophie im Original lesen zu können, und fand nicht nur eine wunderbare Sprache und Kultur, sondern auch unvorhergesehenerweise ein großartiges und liebenswürdiges Land, wo ich gerne lebe und mit dessen Gesellschaft ich gerne mitmache.</em>&#8222;</p>
<p>Das ist doppelt schön! Zum Einen, der Blick eines Menschen, der nicht hier geboren ist und sicher die kulturellen Feinheiten in unserer Republik anders wahrnehmen kann, zum Anderen lebt er gerne hier. Dieses Wohlgefühl geht zu oft im allgemeinen Gejammer unter. Das man sich in Deutschland auch wohlfühlen kann und an der Gestaltung der Gesellschaft Anteil nehmen kann, ist ein schönes Beispiel dafür, daß Integration auch gelingen kann.</p>
<p>Im Notizblog finden sich Francesc Gedanken und Sublimationen zur Informatik, Philosophie und auch Text- und Wissenschatstheorie. Ein wunderbares Blog zum Lesen und selber denken.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heidegger"  target="_blank" title="über Martin Heidegger in der Wikipedia">Heidegger</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kant"  target="_blank" title="über Immanuel Kant in der Wikipedia">Kant</a> bearbeitet Hervada-Sala in einem eigenen Webprojekt: <a href="http://www.philosophisches-lesen.de/"  target="_blank" title="zur Webseite philosophisches-lesen.de von Hervada-Sala">Philosophisches-Lesen</a>.</p>
<p><strong>&#8222;<em>Vorbemerkung</em></strong><em>. Wenn Sie gerade auf diese Webseite gelandet sind, ist vielleicht eine Vorbemerkung nötig. Sollten Sie sich in der Gegenwart verfangen haben, werden Sie sich wohl mit dem geläufigen hohlen Philosophiebegriff angesteckt haben. So muss man unbedingt zuerst klarstellen, dass wir hier mit dem Wort Philosophie die großen Werke der Geistesgeschichte bezeichnen und sonst nichts. Wie Pilze aus dem Boden schießen in der Öffentlichkeit Bücher, Konferenzen und andere Initiativen mit dem Anspruch, selbst philosophisch zu sein. Diese Wortwahl lehnen wir grundsätzlich ab. Das Philosophisch-Sein darf nicht zu einem formalen, äußerlich bestimmbaren Begriff verkommen, sondern muss, wie beim Qualitätswein, das Prädikat bleiben, das nur eine lange Ruhezeit und eine gesellschaftliche Auslese gewähren kann. Denn dadurch, dass lauter oberflächliche und geistlose Ansätze voreilig als philosophisch gekennzeichnet werden, vergisst man nur, dass große geistige Leistungen hervorgebracht worden sind. Nicht jeder sollte sich mit den großen Werken der Philosophiegeschichte beschäftigen, aber jeder sollte wissen, dass es sie gibt und dass sie einen außerordentlichen Reichtum darstellen. Und am wenigsten ist man deren gewahr, wenn man sie dadurch verdeckt, dass man das Wort Philosophie mit wertlosem Kleinkram belegt.</em>&#8220; &#8211;  <a href="http://www.philosophisches-lesen.de/vorstellung.html"  target="_blank" title="Quelle des Zitat">http://www.philosophisches-lesen.de/vorstellung.html</a></p>
<p>Klassische Philosophie ist die Basis unserer heutigen gesellschaftlichen Wirklichkeit. In der Beschäftigung mit den großen deutschen Denkern liegt viel Selbsterkenntnis und wartet darauf vom geneigten Leser und Denker geborgen zu werden. Die Projekte von Hervada-Sala zeugen davon, daß auch in der Gegenwart die Neugierde lebendig ist und es Menschen zu philosophischer Einsicht und tieferem Verständnis treibt.</p>
<p><strong><em>Wenn das Denken zu Ende geht, indem es aus seinem Element weicht, ersetzt es diesen Verlust dadurch, daß es sich als <span class="griechisch">tecnh</span>, als Instrument der Ausbildung und darum als Schulbetrieb und später als Kulturbetrieb eine Geltung verschafft. Die Philosophie wird allgemach zu einer Technik des Erklärens aus obersten Ursachen. Man denkt nicht mehr, sondern man beschäftigt sich mit »Philosophie«.<br />
</em></strong><span class="quelle">[Martin Heidegger, <span id="bl15040"></span><span id="bl1504">„Über den Humanismus”, Vittorio Klostermann, Frankfurt am Main, 9. Aufl., 1991, S. 8-9</span>]</span></p>
<p>Das bisherige Werk von Francesc Hervada-Sala verstehe ich als Einladung zum eigenen Studium und Nachdenken, eine Anregung Philosophie lebendig zu erhalten. Ein großes Bravo!</p>
<p>Wer darüber hinaus Lust verspürt sich auf ein Textexperiment einzulassen, kann es ja mal mit <a href="http://www.textei.net/index.html"  target="_blank" title="zur Text-Engine von Hervada-Sala">textei.net</a> probieren. Eine experimentelle Text-Engine für die Auseinandersetzung mit historischen Texten. Zur Zeit findet sich &#8218;Kritik der reinen Vernunft&#8216; von Immanuel Kant in der Textmaschine &#8211; der lohnt eine Beschäftigung immer &#8211; a priori.</p>
<p>Zum Abschluß möchte ich Dir den Link auf die private <a href="http://francesc.hervada.org/index.html"  target="_blank" title="Die Homepage von Hervada-Sala">Homepage von Francesc Hervada-Sala</a> nicht vorenthalten. Auch sie ist einen Besuch wert.</p>
<p>Ich bin von den fundamentallinguistischen Textbegriffen zur Philologie begeistert. Das Gesamtwerk hat mich sehr beeindruckt. So informativ kann Internet sein! Eine echte Anregung zum Nach- und Mitdenken.</p>

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