Montag – zwischen Hamburgwahl und Cannabisflut

Guten Tag!

Die Woche geht ja gleich gut los. In Hamburg hat man gewählt. Und eine recht frische Farbkombination ist das Ergebnis. Schwarz-Grün, das ist noch nicht so abgedroschen im politischen Theater. Das sich wirklich etwas verändert glaubt doch keiner. „Allein mir fehlt der Glaube – die Macht verführt zu mehr, als der popelige Wählerwille…“ – so formuliert auf fixmbr. Bei der Tagesschau fand ich dann die Zahl, die mich besonders interessiert, die Anzahl der Nichtwähler. 62,2% der Wahlberechtigten haben das Spektakel unterstützt, 37,8% haben sich von dieser Form der Demokratie bereits abgewendet. Zwischen einem guten Drittel und fast der Hälfte liegen die Werte für die Nichtwähler in den vergangenen Jahren. Seit über 16 Jahren gehöre ich zu dieser Wählergruppe und erlebe, wie mein Votum einfach nicht diskutiert wird. Die Frage warum so viele Menschen nicht mehr mitspielen, wird einfach ignoriert. Schade und nicht besonders demokratisch, wie ich meine.

Ein anderes Thema des heutigen Tages bewegt mich doch deutlich mehr, als die Wahlergebnisse in Hamburg. „Cannabis „Made in Germany“: Während die Drogen früher vor allem aus dem Ausland kamen, hat sich Deutschland in den vergangenen Jahren zum Anbauland entwickelt. Auf abgelegenen Höfen, in Kellern und Dachwohnungen beschlagnahmen Ermittler Woche für Woche riesige Mengen an Cannabis.“ – Tagesschau, Cannabis aus Germany.

Canabis - Foto LKA-NRW

Quelle: www.lka.nrw.de

Wie ist es da um Deutschland bestellt? Eine stattliche Anzahl Bürger verweigert sich dem Wahlritual und die Drogen werden inzwischen im heimischen Garten hergestellt. Und allein bei Cannabis sind es enorme Mengen, da ist Alkohol, Heroin, Kokain und Opium noch nicht mitgezählt. Man muß doch annehmen, daß sich mehr als die Hälfte der Deutschen ständig in irgendeinem Rauschzustand befindet. Ist denn dieses Land nüchtern nicht mehr zu ertragen?

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