Sehr kurze Geschichten


Auf die Länge kommt es an., so heißt das , das ich von meiner Tochter zum Jahreswechsel geschenkt bekam. Es hat natürlich Irgendwas mit Medien zu tun. Das Maß einer modernen Kommunikation! 140 Zeichen. Da muß doch jeder Postmoderne gleich an Twitter denken. :-)
Unter den Rufen der Dorfbewohner wurden die beiden Männer zum Schafott geführt. Piet zischte:“Scheiß Idee, die Zeitmaschine.“

Über 170 Seiten und fast durchweg jede mit drei Geschichten beschrieben. Man erhält also eigentlich einen ganzen Geschichten Sammelband.

Die Zielgruppe sitzt auf dem Klo. - Florian Meimberg im Epilog. Schließlich schaffen es Werbespots in Sekunden komplexe Geschichten zu erzählen, das sollte also grundsätzlich auch mit Worten funktionieren. Das es mit 140 Zeichen derart viele Geschichten zu erzählen gibt, hat mich überrascht. Und dabei traue ich der Wortsprache schon einiges zu. ;-)
Ein Besuch auf Twitter bei den Tiny Tales gehört unbedingt ins heutige Tagesprogramm und dann am Besten gleich folgen und keine verpassen.

Eines Morgens stand ein Schneemann in ihrem Vorgarten. Außerdem war ihr Mann weg. Ein Zusammenhang, der ihr erst im März klarwerden sollte. 

Mal lächerlich, mal abenteuerlich, böse, frivol und hintersinning, jedoch immer unterhaltsam. Für den kleinen Lesehunger zwischendurch. ;-)

David Gray

In Zeiten des Web 2.0 reichen gute Texte abzuliefern für einen Autoren längst nicht mehr aus, denn gut verfasste und  relevante Texte enthält das Netz schon in überwältigender Hülle und Fülle.  Wer heute jetzt und hier Erfolg als haben will, der sieht sich zunehmend gezwungen weit mehr von sich preiszugeben als je zuvor. 

via David Gray 25up.

David Gray das war für mich zunächst nur eine alte Schreibmaschine, die mit einem Mal in meinem Stream auf + auftauchte. Und er hat vollkommen recht, im Social Media gibt man mehr und mehr über sich preis. Als ernsthafter Autor erlebt man es vielleicht nur ein Stück bewusster.
Jetzt haben wir uns schon einige Zeilen zugesandt, was liegt da näher, als auch das Blog des Autors David Gray zu besuchen. Es ist kein WordPress, da schreiben wir vielleicht mal ein paar Worte drüber. :-)
Der Mann schreibt interessante Sachen, hat auch Humor und schreibt spannende Meinungen in Ascii. Ich bin jetzt schon gespannt auf eines seiner Bücher. Ich bin noch für Empfehlungen offen.

Die Zwerge

Eine Welt mit phantastischen Wesen, mutigen Helden und gefährlichen Ungeheuern!1


Das erwarten wir, wenn wir uns mit Fantasy beschäftigen. Die Werke von Tolkien haben mich mit Zwergen, Drachen und Elben vertraut gemacht und ich habe die Welt aus Phantasie und Magie lieben gelernt.
Neben Film und Onlinerollenspiel ist ein möglichst dickes mit einer ergreifenden mein Lieblingsweg in eine mystische Welt.
Markus Heitz hat eine hässliche Webseite, doch schreibt er wunderbar und seine Geschichten über die Zwerge und vor allem Tungdil und Ingrimmsch, hat mich bewegt und begeistert. Schon lange hatte ich nicht mehr soviel Spaß mit einer gelungenen, abenteuerlichen Geschichte.

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Findet mich das Glück?

Das ist schon gleich die erste spannende Frage auf dem Buchdeckel. Peter Fischli und David Weiss hatte ich ja schon mal empfohlen. Der Lauf der Dinge ist schon ein eindrucksvolles Video, das einen durchaus nachdenklich machen kann.

Das die beiden auch eigene Vorstellungen davon haben, wie man durch ein kommuniziert war ja keine Überraschung. Das ist schon im Mai 2007 erschienen aber das macht es ja noch lange nicht zu einem alten Schinken. Auf 168 vorwiegend schwarzen Seiten werden dem Leser vorgelegt. Man hat ja sonst nichts zu tun, warum sollte man so ein Buch auch in die Hand nehmen. Ich halte es für einen optimalen Bestandteil der Klo-Literatur! Da will man doch nichts mit epischen Längen studieren, sondern nur mal kurz vom Druck entspannen.

Kann man Müdigkeit nur mit Schlaf bekämpfen?“ – Nur um einmal eine Frage beispielhaft aus dem Cover zu ziehen. Das Duo aus der gehört wohl zu den bekannteren Künstlern der Gegenwart, heißt mit diesem Buch wird das Niveau im Kachelraum auch gleich deutlich angehoben. Wen interessieren schon richtige Antworten?

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Thomas Leuthard verschenkt sein Buch

Thomas LeuthardDas ist ja mal ein feiner Zug. Der Photograph und Blogger Thomas Leuthard schenkt uns ein als PDF.

Das man in dieser Zeit etwas geschenkt bekommt ist doch schon etwas Besonderes. Also ich schreibe jetzt nicht von den Testtübchen, Riechmüsterchen oder der Brotecke mit frischer Leberwurst, welche man zur Verkaufförderung schon mal angeboten bekommt.

Etwas zu verschenken oder kostenlos an zu bieten hat sich ja schon für einige richtig gelohnt. Wer will heute schon noch ohne durch das globale Netzwerk streifen. Ubuntu bekommt man ja auch geschenkt.
Wer sich nicht gleich ein komplettes PDF einstecken möchte, der kann ja auch erst einmal auf dem http://500px.com/85mm/blog ein wenig querlesen.

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Bücher – das Medium lebt!

Da habe ich mal wieder ein aufgegriffen. Bei Lagrima.de hat es herumgelegen und ich konnte einfach nicht widerstehen….

Ich werfe es mal zu Ixiter und Konna, mal sehen was daraus wird.

Eine Liste mit 100 Buchtiteln und die Frage was man davon gelesen hat oder als Film gesehen, was man schon immer mal wollte oder was garnicht ging. Fett bedeutet gelesen, kursiv bedeutet den Film gesehen und was durchgestrichen ist, da bin ich nicht bis zum Ende gekommen. Unterstrichen habe ich Titel, die ich immer schon mal lesen wollte.

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Weihnachten 2.0 – Geheimreport

Im neuen Jahrtausend hat sich ein altes Fest überlebt.

Da X-mas 2000 quasi schon vor der Tür steht, ist es höchste Zeit, mit der Weihnachtsvorbereitung zu beginnen – Verzeihung: das diesjährige Weihnachts-Roll-Out zu starten und die Christmas-Mailing-Aktion just in Time vorzubereiten.

Weihnachten 2000 werden bereits erste Versuche zu neuen Festmodellen vorgestellt. Ich versuche derweil die möglichen Geschenke und Beschenkten zueinander zu bringen. Zum Glück habe ich da nicht viel zu sortieren.

GeheimreportCarl Zuckmayer wird wohl in diesem Jahr auch wieder kein Zuhause finden.  Dabei hat der deutsche Schriftsteller zwischen 1896 und 1977 die wohl spannendsten Jahre der Deutschen miterlebt. Vom Kaiserreich über die nazionalsozialistische Diktatur, Weimarer Republik und Bundesrepublik, von der Reichsmacht über die Wehrmacht und zur Bundeswehr. Eine bewegte Zeit und ein bewegtes Menschenleben.
Der populäre und verehrte Zuckmayer schrieb, gewiss ohne Spekulation auf eine spätere Veröffentlichung, seine Ansichten und Urteile über Menschen nieder, die im „Dritten Reich“ Hitlers blieben und dort etwas galten.“ – schreibt Günther Rühle ausführlich in der Zeit.
150 Berichte über Menschen, die es einfacher fanden sich mit dem Nazionalsozialismus einzurichten, statt ihm Widerstand zu leisten. Vielleicht kein unbedeutender Einblick, wenn man wissen möchte, wie das alles nur möglich war!
Schade eigentlich, aber im Augenblick kenne ich keinen Menschen, der so tief in die jüngere deutsche Vergangenheit einsteigen möchte. Dabei war die deutsche in den letzten hundert Jahren eine spannende Zeit. Kaum eine europäische und globale Entwicklung hat spurlos passiert.

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Bookcrossing – Ein Buch auf Reise

Ein Spaziergang tut gut.

Gerade, wenn man wieder von Decke und Wänden erdrückt wird. Der Mensch ist wohl nicht für ein Leben in der Schachtel geschaffen. Ab und an muß man vor die Türe und dabei stehen nicht die Einkäufe des Tages auf dem Programm. Also ein Spaziergang, der mehr von ungeplantem Herumlaufen geprägt ist.
Mein Weg soll von Deutz nach Nippes führen und drei Stunden dauern, so der einzige Plan.

Buch auf WanderschaftEs ist nicht kalt. In der Luft wird schnell die Nase frei, ah. Der Himmel ist tatsächlich blau und zwischen den Häusern kann ich Sonnenstrahlen erhaschen. Bereits nach zehn Minuten habe ich das gute Gefühl die richtige Entscheidung getroffen zu haben.
Der Dom steht noch, die meisten Menschen haben ihre Handschuhe zuhause gelassen.

Mein Weg führt mich am Stadtmuseum vorbei. Helme aus dem Mittelalter, da war das die Stadtwache, die sowas kleidete. Im vierten Fenster springt mich ein an. Irgendwas stimmt mit dem Ding nicht. Ich stutze. Was macht das überhaupt hier draussen? So ein gehört doch nicht unter den freien Himmel. Die Umweltbedingungen außerhalb eines Bücherregals scheinen mir für ein eine sehr feindliche Umgebung. Papier verträgt sich nach meinen Erfahrungen nur in den allerseltensten Fällen mit Wind und Wetter.

Auf dem Buch ist gut sichtbar ein Aufkleber angebracht. Achtung!! Buch auf Wanderschaft. Jetzt ist meine Neugier geweckt.
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