Bewerbung als Online-Redakteur

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Freude habe ich das Stellenangebot auf Ihrer Webseite gelesen und sehe darin eine Chance, ein produktives und kreatives Mitglied Ihres Teams zu werden.

Das Abfassen von Texten und Traktaten gehört seit frühester Jugend zu den Dingen, mit denen ich mich gerne und ausgiebig beschäftige. Bereits in den ersten Mailboxen der 80er Jahre konnte ich mit Texten unterhalten und in Foren die Diskussionen anregen. Seit einigen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Blogosphäre. Nach Versuchen mit OpenSource Portalsystemen à la PHPNuke und den Baukästen von Freenet und ähnlichen Diensten, habe ich mich letztlich vor drei Jahren für WordPress entschieden und betreibe mein Blog nun unter eigener Domäne: www.kopflast.net.

Mein wechselhafter Lebenslauf hat mich zu einigen Erfahrungen in ganz verschiedenen Berufen gebracht. Neben dem Einzelhandel habe ich auch Erfahrungen in der Verlagsarbeit und in der mit behinderten Menschen gesammelt. Gerade in der Sozialarbeit konnte ich meine Fähigkeiten in der Kommunikation und in der Teamarbeit wesentlich vertiefen.

Nun freue ich mich darauf, meine Fähigkeiten und Talente als -Redakteur weiter zu professionalisieren und Ihren Kunden mit Inspiration, Engagement und Schreibstil den Content für Ihre Web-Projekte zu verfassen.

Gerne nutze ich die Gelegenheit eines persönlichen Gesprächs, um mich Ihnen ausführlicher bekannt zu machen und selber mehr über die Aktivitäten, Projekte und Arbeitsweisen Ihres Unternehmens zu erfahren.

Mit freundlichem Gruß

kopflast

Mach doch mal eine Maßnahme (caput 2)

Foto vom Autor

Greifen sie nochmal an, so sagte man mir in der , die ich im August besuchte. Und ein freundliches Bewerbungsfoto habe ich auch bekommen. Was sollte mich da noch aufhalten?

Am Besten ich fange vorne an. Nachdem ich einige Monate krank gewesen bin und das Bett bewachen musste, traf ich mich im Juni wieder einmal mit meinem freundlichen Kundenbetreuer bei der ArGe. Im Gegensatz zu vielen anderen Stimmen, möchte ich mich nicht über die ArGe beschweren. Nicht das es da nichts gäbe, das einer Beschwerde wert wäre, doch mein Kundenbetreuer ist sicher die falsche Adresse.
Nun, da ihm verständlicherweise weiterführende medizinische Kenntnisse fehlen und ich auch nicht wirklich ein Medizinmann bin, gefiel uns die Idee einer Maßnahme, die sich mit meiner Gesundheit in Bezug auf das Arbeitsleben auseinandersetzt. Zudem sollen die Teilnehmer der Maßnahme auch in verschiedenen Gewerken die Möglichkeit finden, sich bisher unbekannte Arbeitsfelder einmal näher anzusehen. Soweit der Flyer und die Theorie.
Nun bin ich kein unfreiwilliger Teilnehmer gewesen, wie anderer die ich dort traf.

massnahme

Das Angebot kam mir entgegen. Zuerst einmal hatte ich das Glück, das mein Hausarzt bereits herausgefunden hatte,  dass ich keine bleibenden oder chronischen gesundheitlichen Probleme habe. So konnte ich mich ganz auf das pädagogisch/psychologische Angebot konzentrieren und nach einem neuen Berufsbild suchen. Die Kernfrage ist, will ich arbeiten und wenn ja, als was?
Schon zweimal war ich Teilnehmer einer ähnlichen Maßnahme beim ZAPF in Niehl, dort stand aber meine Gesundheit nur als Nebensache zur Begutachtung. Während des „Zukunftcheck“ soll meine Psyche und meine körperliche Leistungsfähigkeit jedoch auch bewertet werden. Das macht eine ganze Menge Informationen, die ich bewußt und unbewußt offenbaren soll.

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