Auf der Heimfahrt bin ich allen Ereignissen erfolgreich aus dem Weg gegangen, obwohl ich einen Umweg fuhr und die Kontrolleure zu Monatsbeginn wieder Unwesen im ÖPNV verbreiteten.
Stanislaw Lem, Die Jagd, konnte ich gegen einen Euro am Montag erstehen. Heute habe ich mich einfach darin vertieft und obwohl es nur ein schmales Brevier von Suhrkamp ist, fühlte ich mich völlig unscheinbar.
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Was bist denn Du?
Eine Frage mit der ich mich auch gerne beschäftige. Man kann sie sich gut in einem Café vorlegen und schon ist man auf das Beste beschäftigt. Gesetzt den Fall, im Raum oder in der einsehbaren Umgebung ist auch genug Betrieb um die Frage mehr als einmal stellen zu können.
Am Ort der Beobachtungen sollte man sich gut in die Umgebung einpassen. Nur wenn die eigene Beobachtung das Objekt nicht tangiert, kann man auf den Wert der Beobachtung etwas geben. Alles andere ist Schauspielerei. Gut, das läßt sich auch so nicht ausschließen. Ist der Mensch erst unter seinesgleichen, dann wird so einiges Theater aufgeführt. Geduld ist eine hilfreiche Tugend. Manche Orte verändern sich über den Tag und in der Nacht so deutlich, daß man mancherorts glaubt ganz woanders zu sein.
Wer sich darüber einen ordentlichen Eindruck verschaffen will, mag eine große Stadt in der Nähe besuchen und sich die Hauptstrasse einmal Samstag Nachmittag ansehen, wenn alles Volk dieser Erde gerade hier seine letzten Weihnachtsgeschenke sucht und dann in der Nacht von Sonntag auf Montag so gegen 3 Uhr in der Frühe.
