Sita Sings The Blues – BitTorrent

Mein kann BitTorrent und ich musste nichts dafür tun.

BitTorrent ist eine Möglichkeit große Dateien im Internet zu verteilen und das kann schnell gehen. Die Last der Datenübertragung wird dabei auf viele Benutzer (Peers) verteilt. Jeder sendet ein Stück vom Ganzen und er Empfänger bekommt die Datei um so schneller zusammen, je mehr Peers am Prozess beteiligt sind. Eine Musik-CD mit rund 96 MB hat gerade etwa 10 Minuten zu mir gebraucht. Dabei war ich mit 5 anderen Benutzern zeitweise verbunden.

Eine gute englische Erklärung ist hier zu finden: http://www.bittorrent.com/btusers/guides/beginners-guide. Wer es lieber in deutschen Worten lesen möchte, kann sich in der Wikipedia schlau machen – http://de.wikipedia.org/wiki/BitTorrent.

Ist mir der Zugang zu BitTorrent unter Windows immer schwer gefallen, so bin ich gerade von meinem Ubuntu 10.10 überrascht worden. Der Zugang ist schon eingebaut und ich brauche nur eine kleine Oberfläche zu starten und die Torrent-Links aus dem Browser ins Fenster des Torrent-Client zu ziehen, um den zu starten. Zunächst braucht es eine Quelle mit Torrent-Links, um zu kostenlosem und legalem Inhalt zu gelangen. http://www.clearbits.net/ ist so eine Web-Quelle.

„Sita Sings the Blues“ ist ein preisgekrönter Animationsfilm von Nina Paley. SitaSingsTheBlues.com ist die Webseite zum Film mit allen Informationen in englischer Sprache und der Gelegenheit freiwillig etwas für das Werk zu bezahlen. Der Film steht unter der  Creative Commons Attribution-Share Alike License. Ein herrlich legales Filmvergnügen.

Der Film lässt sich auch in 10 leckeren Häppchen via Youtube ansehen. So kann ich Dir mit einem kurzen Trailer vielleicht Appetit machen.

Wer sich nicht an den zehn Happen stört, findet bei Youtube auch eine Playlist mit allen Teilen, schön geordnet -> http://www.youtube.com/view_play_list?p=422DA8C3B574D836

Der ganze Film in HD. 1 Stunde und 21 Minuten.
Jetzt kann einen die Unterbrechung etwa alle 10 Minuten schon etwas aus dem Genuss reißen. Schließlich muss man selten so regelmäßig und häufig die Toilette aufsuchen. ;-)

Bei Youtube liegt das Movie in 720p vor, via BitTorrent bekomme ich gerade 1,4 GB geschickt. Hier hat der Film 480p. Den Unterschied werde ich feststellen und dann noch in einem Kommentar darüber schreiben. Gerade hat mich der Torrent-Client mit 6 Peers verbunden und schätzt die Download-Zeit auf 32 Minuten. Na das wäre ja angenehm schnell. Für Deinen eigenen Versuch hier der Torrent-Link zum Film: Torrent file gefunden auf http://www.clearbits.net/torrents/386-sita-sings-the-blues.

Wer es nicht so gut angetroffen hat und sich zuerst noch mit einem BitTorrent-Client ausrüsten muss, dem kann diese Liste vielleicht weiterhelfen: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_BitTorrent-Clients.

Noch ein paar informative Seiten zum Thema
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Filesharing-Dienste
http://www.netzwelt.de/news/76063-grosse-filesharing-faq.html
http://www.pcfreunde.de/artikel/a339/bittorrent-clever-navigieren-im-grossen-datenstrom/
und der Weg zum BitTorrent im dmoz Open Directory Project
http://www.dmoz.org/Computers/Software/Internet/Clients/File_Sharing/BitTorrent/.

Der Artikel geht hier zuende und mein Download ist halbfertig. Die übrigen 50% sollen noch 17 Minuten auf sich warten lassen. Mal ehrlich, schneller bin ich auch nicht in der Videothek.

Wissensgesellschaft trifft Freigeist

– eine , die ohne Worte auskommt.

Es gibt so viel zu wissen über die Welt in der wir leben. Die Menschen vergleichen sich gerne, das liegt in ihrer Natur.

Heute braucht man nicht mehr genug Bildung, um einen Beruf zu finden, der einem Befriedigung und vielleicht auch Freude verschafft. Man braucht ein Abitur!

Der Kurzfilm setzt sich mit der Thematik kritisch auseinander, leider habe ich ausser dem Link zu Youtube bisher nicht viel über den Film herausfinden können. Vielleicht findest Du ja noch etwas heraus.

Da ist ein Unterschied zwischen Bildung und Wissen. Viel Vergnügen mit der Interpretation.

http://www.youtube.com/Dada

Sintel – Phantasie mit OpenSource

Für dieses Wochenende habe ich mir auf den Themenzettel geschrieben. Man darf immer wieder staunen über die Ergebnisse und Fortschritte, die von den verschiedensten Gemeinschaften und Organisationen unter dem gemeinsamen Dach der freien und quelloffenen Software-Entwicklung errungen werden. OpenSource ist Technik, Philosophie, Politik und eine sehr eigene Markt- und Vertriebsstrategie.

Am 1. Oktober hat der 3D-Animations-Kurzfilm Sintel seine Onlinepremiere gefeiert und auf Youtube haben schon mehr als 1,3 Million User ihre Freude daran gehabt. YouTube – Sintel.

blenderNach Elephants Dream und Big Buck Buny ist jetzt der 3. vollständige Film des Open Source Renderers Blender draußen. Insgesamt 20 Leute waren 10 Monate damit beschäftigt und setzten zum Beispiel die freie Software Gimp, Inkscape, Python, Subversion und das Betriebssystem ein.

Bei den Kurzfilmen wird deutlich das sich OpenSource-Projekte nicht hinter kommerziellen Entwicklungen verstecken müssen. Qualität, Kreativität und Produktivität finden offenbar auch ohne teure Softwarelizenzen zu einem ansehnlichen Ausdruck.

Sexuelle Aufklärung durch Animation

Alaaf Karnevalsnarren und Narrilesinnen,

das Safer (gay) Filmchen ist kitschig bunt und heiter ausgelassen. Et kütt, wie et kütt. Und bald ist wieder Karneval. Da Köln zu den wärmsten Städten im Rheinland gehört und vielleicht weil hier Tollheit und Toleranz so nah beieinander liegen, kann ich als Ex-Katholik gut mit den Darstellungen homosexueller Liebe auskommen und habe meinen Spaß an dem poppigen Animationsstreifen. So unterhaltsam kann ein Sicherheitshinweis sein! So knapp vor dem 11.11., bevor das Rheinland wieder in die fünfte Jahreszeit eintritt und das große „Wir schunkeln uns lieb“ beginnt, mag meine Sorge um Deine berechtigt sein.

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Eierjagd

Gewürdigte Prähistorianer, edle Paleontologissinnen!

Die Geschichte der Menschheit ist schon vielfältig interpretiert worden. Und oft will es scheinen, je weiter man von heute aus zurück blickt, desto blutiger werden die Einträge auf den Seiten. Ein Eindruck mit dem man gut Gruselheftchen verkaufen kann. Die Möglichkeiten virtueller Untersuchung kommt da zu neuen Aspekten, die ein bisschen mehr Sonne in das Leben der Frühmenschen lässen. Danke Paul Yan.
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Overtime

Gefeierte Animateure!

Jim Henson hat uns die Muppets geschenkt. Mrs. Piggy und Kermit der Frosch gehören zu meinen Kindheitserinnerungen. Oury Atlan, Thibaut Berland, Damien Ferrie haben ein wunderbares Stück geschaffen, einen Tribut an Henson und die Muppets. Musik und Szenen verbinden sich zu einer sehr eigentümlichen Stimmung. Schön das es sowas im Internet zu finden gibt.

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