Süsse Seite

Schoko-Nikolaus
Schoko-Nikolaus

Weihnachten hat schon wieder zugeschlagen. Diesmal hat es mich mit einer Dose Schokonikoläuse erwischt.
Bereits im September geht die Süßwarenindustrie in die Offensive, spätestens ab morgen ist dann der Damm gebrochen. Bis nach Karneval werde ich aus dem Lutschen und Naschen nicht mehr herauskommen. Mal von Tannenbäumen, Lichterketten und Lametta abgesehen, sind die vielen kleinen Leckereien wohl das zentrale Element der Weihnachtsbewegung.
Das ist sicher auch der Grund warum sich die Asketen in Deutschland nie durchgesetzt haben. Bei so einer niedlichen Verführung kann man auch nicht wirklich ‚nein‘ sagen.
Wenn man es von Außen betrachtet, lässt sich die Weihnachtszeit als das Hohe Fest der Schokolade und des Spritzgebäck gut beschreiben. Man kann leicht auf die Idee kommen, das es eine Feier zu Ehren der Confiserie und des Chocolatier ist!
Die kleinen Nikoläuse schmecken übrigens lecker süß. ;-)

Projekt CCXXII²

Oder auch PROJEKT 49284 PIXEL. Das Jahr 2012 verspricht ein Spektakel zu werden. Und mir war danach mich mit einem Projekt zu belasten. Der Seitenstreifen soll freundlicher werden. ;-)

BlattwerkWas kann ich mit 49284 Pixeln im Quadrat anfangen? Eine Kantenlänge von 222 Pixel.
Zuerst nehme ich einen Bildausschnitt, dazu ein Wort und dann sehen wir mal, was ich im Lauf der Zeit noch über Gimp lerne. Damit sind die Rahmenbedingungen schon abgesteckt.

Für Dich kommt ein Widget in der Sidebar dazu, welche Du nur auf der Startseite findest. In dem Widget findest du ein zufälliges Bild aus der Sammlung.

Heute geht es mit 9 Bildern los. Im Lauf der Zeit werden es dann mehr. Und wenn es neue gibt, dann habe ich auch gleich wieder was zum Projekt zu schreiben.

Neue Köpfe

Status: Neue Köpfe

Neue Köpfe

Wieder sind zwei Stunden ins Land gegangen. Ich habe drei neue Header-Bildchen fertig bekommen, damit Du etwas mehr Abwechslung mit dem Kopf der Seite hast. Der letzte Tag vor dem Heiligen Abend empfiehlt sich traditionell für Bastelarbeiten. ;-)

Schemen

Schemen vom Selbst
Schemen vom Selbst

In diesen besonderen Augenblicken zwischen Wachen und Schlafen fühle ich mich noch nicht wie ich. Auch am Tag mit offenen Augen passiert es, dass ich mich phasenverschoben fühle. Mal voraus gesetzt, dass man sich so fühlen kann. Es ist so wie ich es beschreibe. Diese Aufnahme, die Herr Zufall gemacht hat, illustriert das Gefühl sehr treffend.
Ich will ja niemandem etwas unterstellen, doch meine ich, solches Abdriften in eine parallele Welt auch schon bei anderen Passanten beobachtet zu haben.
„Hallo? Träumst Du?“
So und ähnlich klingt es dann, wenn man von freundlichen Mitmenschen aus der Sphäre gerissen wird. Aber wo war man eigentlich?
Es gibt gute Gründe das Bewusstsein nicht ganz so wichtig zu nehmen. Diese unscharfen Augenblicke und die lange Zeit des Schlafes ist eine gewaltige Portion Unbewusstsein.
Ich lese immer gerne von der Erweiterung und Veränderung von Bewusstsein. Als wäre das eine große Kunst. Einmal ein paar Augenblicke nur mit einem unveränderten Bewusstsein auszuhalten, dass muss man können, wenn man von Beherrschung schreibt. ;-)
Sein Bewusstsein unverändert und konzentriert zu halten, ist vielleicht auch ähnlich fatal, als würde man die Erde in ihrer Drehung aufhalten?
Und wer weiß schon sicher in welche Richtung er sich im nächsten Augenblick dreht?
Das Bild hat den normalen Moment eingefangen. Ich sitze selten einmal ruhig. Irgendwie bin ich oft auf dem Weg von a nach b.

Wort des Jahres 2011

Alle Jahre wieder…
Am 16. Dezember hat die GfdS wieder ihre populäre Liste der zehn Worte des Jahres veröffentlicht.  Die Wortliste der Gesellschaft reicht inzwischen von 1971 bis 2011. Eine ganz schön lange Liste, die nicht nur enthält. Phrasen und Satzbausteine haben auch eine Chance. ;-)

Gesellschaft für deutsche Sprache

Inzwischen kann man sich auch ganze Sätze basteln:
Die Talfahrt der Wirtschaft (1982) zieht als Montagsdemonstrationen (1989) durch die neuen Bundesländer (1990).

Das Wort des Jahres 2011 ist Stresstest. Fukushima hat es auf den 5. Platz geschafft. Tschernobyl hat es 1986 noch auf Platz Eins der Wortwahl geschafft.

Die Worte müssen ja nicht immer neu erfunden werden. Lichterkette hat es 1992 auch in die Liste geschafft und die werden ja schon viel länger benutzt, oder?
Bei Worten wie Gammelfleisch (2005) und Ekelfernsehen (2004) will ich der Liste einen gewissen Zeitgeist nicht absprechen, doch echte Bedeutung hat sie für mich auch nicht.
Da sie immer im Dezember heraus gegeben wird, ist es fast schon eine weihnachtliche Gewohnheit die Buzzworte des Jahres zu überfliegen. ;-)

Verdichtetes

Der Reiz bei Googleplus liegt darin andere Menschen kennen zu lernen und sich zu vernetzen. Das kann man ja sehr verschieden anstellen. Einige der Menschen denen ich in den letzten 6 Monaten in den Kreis gelaufen bin, haben eigene Webseiten im Internet. Stefan Fuchs ist so ein Googlenaut mit Webseite.
Verdichtetes – Poetry Slam, die Seite konzentriert sich auf das Wesentliche(!): Gedichte von und mit Stefan Fuchs.  Der Mensch drückt sich gerne in Reimen aus. Aus Fehlern lernen ist eines seiner Themen, was er nur gegen Heine hat?

Nachdem man nun einige Zeit auf seiner Seite Gedichte an das eigene Gemüt gelassen hat und den Blick auf die Welt durch seine Verse genießen konnte, besteht die Möglichkeit mit dem Dichter ein paar flotte auf Googleplus zu wechseln. Man kann einen netten und interessanten Menschen kennen lernen und dann im Kreis der Bekannten wichtig tun: „Ich kenne einen Dichter, hör mir auf mit Dichtungen,“ ;-)

Festgruss

Es ist an der Zeit den entfernten Menschen ein Frohes Fest zu wünschen. Mit einem Drucker, etwas gutem Papier und etwas Gutem Willen, kann man sich aus den bei und einem Programm wie Gimp schnell noch eine Grußkarte oder einen Paketanhänger anfertigen. Auf die Commons weise ich gerne hin, die sind schön an zu sehen und ihre Verwendung unterliegt keinen Urheberrechten.

Frohes Fest
Frohes Fest und Dank an Keynart Co., Keene NH für das Bild

Das Bild kommt von http://www.flickr.com/photos/keenepubliclibrary/2863658470/ und stellt so meinen Wintertraum dar. ;-)

Sowas wie ein Buchtipp

Besonders schön an Bildern, finde ich ihr Talent Erinnerungen und Gedankenketten aus dem Fundus wieder an die Oberfläche zu holen.

Oel Koenig
Fässer in the Hood

Ist so ein Bild aus einer Laune heraus. Die Schrift auf dem Fass hat mich angelockt. Fässer sind ein lockendes Motiv. Diese sind wohl für den Transport von gebrauchtem Pflanzenöl, aus Fritteusen zum Beispiel.

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Winterkleid

Kurzmitteilung

Ich weiß ja nicht ob mir das genug wäre: “The costume of women in is mostly of silk, coarse or fine according to the means of the wearer. The shoes are raised on pieces of wood, like stilts, about three inches above the ground.
Diese kleine Impression über den Winter in Japan habe ich zwischen den bei gefunden. Auf den alten Bildern erscheint die Welt manchmal, als wäre sie eine bessere gewesen.
Ich hoffe, bei dem an Japan, dass die Menschen dort trotz Krise in Fukushima Zeit für Hoffnung und Familie finden. Die aktuellen Meldungen sind ja weniger erfreulich. Die vollständige Abschaltung der Reaktoren soll 30-40 Jahre benötigen. (ZDFheute)

Weltklugheit

Jetzt ist es nicht mehr weit. Das Jahr röchelt seinem Ende entgegen. Da ich gerade nichts besseres gegen die Dunkelheit zu halten habe, verdecke ich mir meinen Blick mit einer kleinen Fibel. Dem Handorakel von Balthasar Gracian. Dank dem Herrn Schopenhauer liegt es in einer Sprache vor, die mir zugänglich ist.
Das  Oraculo ist einer der Texte, bei dem es an ein Wunder grenzt, daß wir ihn heute noch kennen. Es gab 1604 noch kein Internet, dem Balthasar Gracian seine anvertrauen konnte. Ich habe mein Exemplar in einem antiquarischen Buchverkauf im Kölner Norden erworben. 3 €uro habe ich für das kleine Büchlein bezahlt. Und wie es der Verkäufer versprochen hat, es war bisher keine Enttäuschung für mich. Am 6. Dezember 1658 verließ Gracian diesen Planeten bereits wieder. Der als Numismatiker bekannte aragonische Gelehrte Don Vincencio Juan de Lastanosa entdeckte diesen köstlichen Katechismus der Gescheitheit im Nachlaß seines Freundes und gab ihn 1653 in Druck - warum der Numismatiker den Nachlaß bereits 5 Jahre vor dem Tod des Freundes regelte, wird uns Hans Tabatelli erklären müssen. Er hat das Vorwort zur Ausgabe geschrieben, aus der ich die Daten entnommen habe.

Kunst der Weltklugheit
Die Kunst der Weltklugheit

Handorakel und Kunst der Weltklugheit: 300 Lebensregeln - der Link bringt Dich bei Amazon gleich in die Buchabteilung. Mit etwas Glück gibt es für Dich auch ein billiges Gebrauchtes. Ich mag es ja, wenn man es anfassen und blättern kann.

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