Eine scheinbar planlose Verkettung von Energie

Was auch immer man sich darunter gerade vorstellen will. Zwischen und hinter die Dinge sehen, heißt eben gerade die Dinge selbst nicht sehen! Man muß sich davor hüten Dinge und vor allem Zusammenhänge zu sehen, die nicht da sind. Oder genau das nicht, damit man kreativ etwas neu gestalten kann.
Wenn die Vorstellungskraft lange genug mit den Gegenständen der Anschauung operiert, dann ist schier alles möglich. Das ich gerade noch einmal Matrix angesehen habe, bringt mich ja auch auf den einen oder anderen Gedanken. Kann man sich über die Zusammenhänge und die Wirklichkeit überhaupt sicher sein?
Geht das Denken dem Wirken voran, gezwungenermaßen, dann dürfen wir uns angesichts der ungehobelten Gedanken, denen wir uns gerne ergeben, nicht über die Lage der Dinge wundern. Andersherum drücken uns an manchen Tagen auch die Umstände ganz schön nach unten. >Der Löffel existiert nicht.< Diese Szene zwischen Neo und einem kahlen Jungen finde ich immer wieder sehr lustig.
Wundersame Dinge passieren zum Glück überreichlich, so daß zu hoffen bleibt, das irgendwann jeder einmal Anteil daran nehmen wird.
Das Verwunderliche hat uns immer noch einen Schritt weiter gebracht. Ich wundere mich allerdings schon nicht mehr über die Marzipan-Kartoffeln im Supermarkt. Die schmecken sehr lecker. Die würde ich schon vermissen, wenn man mich plötzlich aus meiner Batterieflüssigkeit zöge.
Die Wirklichkeit ist immer ein ganzes Stück verrückter, als es sich selbst kühne Geister ausmalen können. Wer hofft, dass ein mehr an Wissen auch zu einem mehr an Weisheit führt, der muß angesichts der Situation der Menschheit in Verzweiflung kommen.
Was mir im Dunkeln so durch den Kopf geht…