Still und leise

Ausdruck 222x222Einige Male habe ich schon auf das von Elena Maar und ihre kurzen Geschichten verwiesen. Leider führen diese Verweise nun ins Leere. Elena Maar hat nicht nur das Bloggen aufgegeben, sondern auch gleich das gelöscht. Schade.
Ihre Erklärung dazu ist uns dank eines anderen Blog erhalten: Es ist Zeit – Alex‘ Blog.

Blogs kommen und gehen, das ist nicht wirklich eine Überraschung. Für viele ist es das erste Mal und schnell wird deutlich, dass das von Text nicht alles ist, was man zum Blog braucht. Oder das Thema ist so speziell und gezielt gewählt, dass es rasch nichts mehr zu tun gibt. Es gibt sicher viele persönliche und technische Gründe, warum ein Blog verschwindet. Die Gründe von Elena Maar liegen im an sich. Es ist ein großer Unterschied, ob man einen Text handschriftlich auf Papier entwickelt oder ihn gleich in der Maschine aufbaut. Die Erklärung zur Blogauflösung ist lesens- und bedenkenswert. Für mich besonders, da ich eine gänzlich andere Beziehung zum Bloggen und habe.

Wer auf die Kurzgeschichten von Elena nicht verzichten möchte und ihre Entwicklung als Autorin weiter online begleiten möchte kann das nun hier tun http://www.my-shortstory.de/kurzgeschichten/kurz-und-knapp/1193-sinnlos-besinnen-macht-ja-auch-keinen-sinn.html. Ich habe eine Geschichte herausgegriffen, die mir schon zu gefallen hat. Auf My-Shortstory finden sich einige kostenlose Kurzgeschichten auch von anderen Autoren. Ich werde mir dieser Tage das Leseportal einmal gründlich ansehen.
Ich wünsche Elena Maar, dass sie nun wieder freier und mit mehr Freude an ihren Texten arbeiten kann.

Ich werde mein Blog nicht löschen und auch immer wieder was schreiben, so viel ist sicher.
Bis dahin…. Alles Gute.

Sehr kurze Geschichten


Auf die Länge kommt es an., so heißt das , das ich von meiner Tochter zum Jahreswechsel geschenkt bekam. Es hat natürlich Irgendwas mit Medien zu tun. Das Maß einer modernen Kommunikation! 140 Zeichen. Da muß doch jeder Postmoderne gleich an Twitter denken. :-)
Unter den Rufen der Dorfbewohner wurden die beiden Männer zum Schafott geführt. Piet zischte:“Scheiß Idee, die Zeitmaschine.“

Über 170 Seiten und fast durchweg jede mit drei Geschichten beschrieben. Man erhält also eigentlich einen ganzen Geschichten Sammelband.

Die Zielgruppe sitzt auf dem Klo. - Florian Meimberg im Epilog. Schließlich schaffen es Werbespots in Sekunden komplexe Geschichten zu erzählen, das sollte also grundsätzlich auch mit Worten funktionieren. Das es mit 140 Zeichen derart viele Geschichten zu erzählen gibt, hat mich überrascht. Und dabei traue ich der Wortsprache schon einiges zu. ;-)
Ein Besuch auf Twitter bei den Tiny Tales gehört unbedingt ins heutige Tagesprogramm und dann am Besten gleich folgen und keine Geschichte verpassen.

Eines Morgens stand ein Schneemann in ihrem Vorgarten. Außerdem war ihr Mann weg. Ein Zusammenhang, der ihr erst im März klarwerden sollte. 

Mal lächerlich, mal abenteuerlich, böse, frivol und hintersinning, jedoch immer unterhaltsam. Für den kleinen Lesehunger zwischendurch. ;-)

Januartext

ultra

Der Januar ist nicht mein energiereichster Monat. Ganz im Gegenteil, wenn ich durch die Jahre zurück denke, dann war im Januar nie viel mit mir los. Es kann natürlich jahreszeitliche Gründe für dieses Phänomen geben. Vielleicht kommt auch Einiges zusammen. Manchmal kommt es vor, dass sich Ereignisse überschneiden oder aus den verschiedensten Gründen zur selben Zeit passieren. Wer lebt schon gerne in einfachen Zusammenhängen?

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Dekomusik

dekomusik
dekomusik

Der Klavierstimmer besucht die Stimm-Werkstatt. Es gibt ein Klavier, in dem dringend einmal nach den richtigen Tönen gesehen werden muss. Und wieder kommt das Schöne mit dem Angenehmen. Auf dem Auto des Stimmers ist gleich der Weg zur Webseite ausgeschrieben. Und schon finde ich, dass der nette Mann nicht nur Klaviere stimmt, sondern auch Musik macht.
DEKO ist eine Bandformation zwischen dem Musiker Rudolf Nepix (Pix Nepix) und dem Neon-Objekt-Künstler RP Habich. Die Idee, zusammen Musik zu machen, entstand kurz nach dem Kennenlernen im Sommer 2009, und so treffen bei DEKO zwei Musiker aufeinander, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Habich spielt erst seit 2005 Gitarre, Nepix ist von Kindesbeinen an mit Musik groß geworden. Daher spielt Habich die Gitarre sehr eigenständig, ohne musikalische Regeln und Gesetze, laut, überraschend aber einfühlsam. Nepix wiederum lässt Habich gewähren und lenkt die Musik von beiden zu einem Song von DEKO.“ – dekomusik.de

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Die Seite mit dem ö

Weltblödheit.com ein anderer Denkprozess. Das Jahr ist frisch und das wollen wir nicht so schnell verderben. Schon das die Domain so ein wunderbares ö zum Einsatz bringt, gibt einen klaren Pluspunkt. Ein deutliches Zeichen, dass der Besucher auf deutschen Spracheinsatz hoffen darf. ;-)
Leser jedwelcher politischen Koloratur dürfen diese Seite aufsuchen! Unsere Toleranz ist grenzenlos! - verspechen die Autoren mit Selbstbewusstsein.

Line-Cologne (Trendset)

Ein Blick auf die andere Seite. Ich will mich ja nicht jeden Tag mit Anleitungen und fachgesimpelten Erklärungsmodellen abfüttern. Wie andere sich durch die Welt zum Denken anregen lassen, ist für mich ein lesenswerter und oft auch anregender Seitenbesuch am Ufer der Absurdität, die wir so gerne Alltag nennen. Gleich auf der Startseite findet sich auch eine Gebrauchsanweisung für vollmündige Mausdrücker.

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Samstag war gestern

Wieder einen schönen -Kanal entdeckt. Ich mag es ja, wenn Technik auf Alltag trifft und dabei Zeichen hinterlässt. +Beowulf Wahnfried ist noch ein frischer Kontakt auf Youtube, doch gefallen mir Webseite und Kanal schon nach wenigen Augenblicken.
Videos aus dem Alltag mit Spaß zu bearbeiten und dann auf Youtube auszustellen ist ja nicht nur für den Künstler ein Vergnügen, auch für den Bastler in uns!
Die Webseite http://www.xn--weltbldheit-wfb.com/index.html bespreche ich in einem anderen Artikel, der Link nur, damit Du auch weißt wovon ich hier schreibe.

Man trifft so viele nette und kreative Menschen auf Google+, da wird mir auch 2012 der Stoff für dieses nicht ausgehen.

Fotokritik, eine Stellage

Zu manchen Ereignissen entwickelt man im Lauf des Lebens verschiedene Perspektiven. Bei manchen Anlässen ändert sich dann auch gründlich die Haltung, die man zu ihnen einnimmt.

Stellage #001 Dez 24, 2011
Stellage #001 Dez 24, 2011 –

Zu Weihnachten habe ich einmal eine Hinstellung veranstaltet. Stellage heißt die Aufgabe und der gute Vorsatz ist, es einmal im Monat damit zu versuchen.
Der Vorgang ist recht einfach. Als Rahmen habe ich mir eine Zimmerecke ausgesucht und eine Tischplatte als Grund. Damit der große Zampano seine Chance zum Eingriff erhält, hat nur das eine Möglichkeit ins Bild gestellt zu werden, was sich zum Zeitpunkt der Aufnahme im Raum befindet. Thema und Zeitpunkt legen hoffentlich meine eigenen Launen fest.

Weihnachtsbaum

Baum Button

Man kann sich von schlechten Gewohnheiten trennen. Ich bin nicht gerade ein Kämpfer für die Rechte der Nadelbäume, das ist mir nicht gegeben.
In Deutschland wurden 2006 etwa 616 Millionen Euro für 28 Millionen Weihnachtsbäume ausgegeben, pro Baum also ca. 22 Euro. -
http://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachtsbaum

Das ist eine ganze Menge Geld. Ob es 2011 viel weniger gewesen ist? Auch wenn wir alle furchtbar in der Krise stecken. Dazu kommt noch das Geld für den schönen Schmuck und die Beleuchtung. Nicht das es nicht ein kitschig schönes Wochenende wäre. Das herrliche Licht in der dunklen Jahreszeit.

Wem haben wir denn die Idee vom geschmückten Baum überhaupt zu verdanken?
Den Überlieferungen zu Folge wurde der erste Weihnachtsbaum im Jahr 1419 von der Freiburger Bäckerschaft aufgestellt,  festlich geschmückt mit Nüssen und Früchten. Naschen durften die Kinder allerdings erst an Neujahr, wo der Christbaum abgeschüttelt wurde. - http://www-weihnachten.de/weihnachten-infos/christbaum.htm
Mit den Mitteln des Internet kommt man der Sache schön näher. Wenn sich die Freiburger Bäckerschaft über die Folgen im Klaren gewesen wäre, ob sie es sich vielleicht verkniffen hätten?

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Konsum, ein Fest

Konsum Tempel
Konsum-Tempel Kalk

Ein guter Grund unsere zu feiern. Zu machen wir Geschenke und Sylvester blasen wir das Geld zum puren Vergnügen in den Himmel. Die letzten vier Wochen im Jahr sind mit Abstand die Zerreißprobe für Seele, Herz und Verstand. Für die vielen glänzenden Augen, die sich beim Auspacken der Geschenke vor Freude in Seidenschleifen und Glitzerpapier verlieren, gibt es sicher eben so viele Wunschblasen, die enttäuscht zerplatzen und von denen sich der Enttäuschte nur nichts anmerken lassen darf. Und mit wem man in dieser Zeit nicht alles über Nächstenliebe quatscht!