Gerade nachts und ausserhalb der Stadt kann das Himmelszelt sehr beeindruckend sein. In der Großstadt ist der Mond oft das Auffälligste am Himmel. Vielleicht bin ich ja nicht der Einzige, der immer wieder in den Himmel starrt und vor Staunen über die enormen Außmasse und die Herrlichkeit des Anblicks den Mund nicht mehr zu bekommt.
Jetzt kann man das alles wunderbar mystifizieren und sich der astrologischen Deuterei hingeben, doch gibt es auch noch einen anderen Zugang.
Die Wissenschaft der Astronomie, die mit wachen Augen und hellem Verstand, immer neue Teile unseres Universums entdeckt und sich bemüht uns die Phänomene und Wirkzusammenhänge nüchtern zu erklären.
Olaf Prause hat mit seiner Seite Solscape eine beachtliche Sammlung an Fakten, Bildern und Erkenntnissen zusammengetragen, die einen tiefen Blick in den Kosmos tun und mich bei jeden Besuch erneut in Erstaunen und Verwunderung versetzen. Unendliche Weiten… klingt es mir dann durch den Kopf…
Kaum eine Woche vergeht ohne bahnbrechende neue Erkenntnisse und Entdeckungen auf den vielschichtigen Feldern der Wissenschaft. Solscape als das deutschsprachige Wissenschaftsblog von AstroArts.org bietet eine kompetente Auswahl aktueller News aus den Themenbereichen Astronomie, Raumfahrt, Forschung & Technik, Geowissenschaften und Archäologie, größtenteils mit Links zu den Originalveröffentlichungen.
So habe ich jetzt erfahren, daß es auch im Weltraum eine Schwarze Witwe gibt und das man ihr Dank Radioastronomischer Fundamentalphysik aus Bonn auf die Schliche gekommen ist – da kann ich auf der nächsten Party sicher einen Treffer mit landen.
Sachen gibts! Die Bundesligen bewegen Bälle und man kann live die Konferenz mithören oder sich den Kommentar zum Lieblingsclub anhören via Internet. Kostet nichts und die Qualität überzeugt. Das gibt es bei www.90elf.de, ich bin gerade begeistert, wenn auch nicht von meinem Club, der liegt im Augenblick schon 0:2 zurück und das Zuhause.
90elf ist an jedem Bundesligapieltag für euch live mit dabei, wenn es auf dem Platz zur Sache geht. Ob 1. oder 2. Liga, Einzelspiel oder Konferenz – ihr könnt euch aussuchen, welche Partie ihr bei uns über 90 Minuten + Nachspielzeit mitverfolgen wollt.
Das es auf der Welt wundersame und wunderschöne Dinge zu sehen gibt, das ist kein Geheimnis. Wie schön das soviel davon unter der CC-Lizenz zur Schau gestellt ist, da darf man schon mal anderer Leute Bilder zeigen, via Flickr.
Urbane Zeichen auch in London. Eine Welt am Rand der Ordnung. Ist doch schön, das Trois Têtes (TT) ein Auge für die Situation hatte. Das Foto sollte in keiner Sammlung fehlen. Kann ich mir gerade sehr gut als Bild im Kalender vorstellen oder als Platzdecke am Frühstückstisch.
Musik hat sehr viel mit unseren Stimmungen zu tun. Sie kann sie beeinflussen oder ausdrücken. Da ist StereoMood einen Besuch wert. Aus einer umfangreichen Liste gefühlvoller Worte einfach das passende auswählen und schon findet man eine Playlist die zur aktuellen Stimmung passt oder dabei hilft sie zu wechseln.
Mir hat der Besuch soviel Spaß gemacht, daß ich Dir die Seite einfach empfehlen möchte. Ein Hörerlebnis.
gestern ist für viele Menschen in Deutschland kein Zug gefahren. Die Deutsche Bahn hatte mit einer gewaltigen, bundesweiten Netzwerkstörung zu kämpfen – Ursache unbekannt. Ich habe den ganzen Tag, die Nacht und den heutigen Morgen mit Twitter verbracht. Ein Alibi, wenn man so will.
So kann es gehen. Zwei Jahre nach dem Start, im Oktober 2006, habe ich das Phänomen wahrgenommen und mir einen Account angelegt. twitter.com/kopflast. Die Sache ist so einfach und chaotisch, dasz ich mich wirklich frage, warum es zwei Jahre gedauert hat mich darüber zu informieren? Aber besser spät, als nie. Auch wenn die Blogosphäre über Twitter durchaus gespaltener Ansicht ist, bin ich bisher positiv überrascht. Zumindest scheint fast jeder bei Twitter auch ein Blog zu schreiben – erste Momentaufnahme.
das wir uns für den täglichen und den außergewöhnlichen Kaufrausch auch anstrengen müssen, daß hätten viele nicht erwartet. Immer noch geht das Märchen um, in der glücklichen Konsumentenwelt brauche man nur das Maul tüchtig aufsperren und Pasteten, Sushi und lecker Pizza fliegen aus eigenem Antrieb hinein.
Welche enormen Leistungen uns abverlangt werden, wenn wir uns zum Beispiel für den Kauf neuer Technik entscheiden wollen, läßt das folgende Video in 5 Minuten deutlich werden. Kaufen ist eben auch Stress, Deine Psyche kann da sicher ein Lied von singen.
Sieben bis zehn Millionen, es ist wohl Kunst. Ich könnte nicht so schnell sprechen, ohne Punkt und Komma – rasant. Es braucht schon ein paar Qualifikationen, um im modernen Konsumtempel nicht auf den Tand herein zu fallen.
Vor der Fensterscheibe krallt sich der letzte Schnee an den Autos fest. Es ist bitter kalt. Ich habe den Sichtschutz gleich wieder geschlossen. Wer will denn sowas sehen? Zum Glück kann ich mir ja bei Flickr ansehen, wie ein ordentlicher Winter aussieht, zum Beispiel in Schweden.
Die spätrömische Dekadenz bestand darin, dass die Reichen nach ihren Fressgelagen sich in Eselsmilch gebadet haben und der Kaiser Caligula einen Esel zum Konsul ernannt hat. Insofern stimmt Westerwelles Vergleich: Vor 100 Tagen ist ein Esel Bundesaußenminister geworden. — Heiner Geisler, taz.de
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