Der erste Monat ist rum

Status: Der erste Monat ist rum

Der erste Monat ist rum

ich bin ja schon ein bisschen froh, dass dieser Januar durch ist. Heute schlägt sein letztes Stündlein. Wieder zeigt er sich von seiner grauen Seite, so werden wir nie Freunde! Jetzt noch Karneval und dann ist Frühling!! :-)

Die Heiden

146.
Deutsche Hoffnungen. – Vergessen wir doch nicht, dass die Völkernamen gewöhnlich Schimpfnamen sind. Die Tartaren sind zum Beispiel ihrem Namen nach „die Hunde“: so wurden sie von den Chinesen getauft. Die „Deutschen“: das bedeutet ursprünglich „die Heiden“: so nannten die Gothen nach ihrer Bekehrung die grosse Masse ihrer ungetauften Stammverwandten, nach Anleitung ihrer Uebersetzung der Septuaginta, in der die Heiden mit dem Worte bezeichnet werden, welches im Griechischen „die Völker“ bedeutet: man sehe Ulfilas. – Es wäre immer noch möglich, dass die Deutschen aus ihrem alten Schimpfnamen sich nachträglich einen Ehrennamen machten, indem sie das erste unchristliche Volk Europa’s würden: wozu in hohem Masse angelegt zu sein Schopenhauer ihnen zur Ehre anrechnete. So käme das Werk Luther’s zur Vollendung, der sie gelehrt hat, unrömisch zu sein und zu sprechen: „hier stehe ich! Ich kann nicht anders!“

- Friedrich Wilhelm Nietzsche: Die fröhliche Wissenschaft

Kann es denn sein, dass Christentum ist nur ein modischer Anstrich, unter dem der Deutsche sein eigenes Wesen pflegt?
Das Christentum bröckelt in Deutschland. Viele Kirchen werden schon nicht mehr geheizt, weil es keinen Priester mehr gibt, der darin das Wort verkünden will. Dem entspricht, dass auch immer weniger Menschen die Botschaft aus der anachronistischen Schriftwelt der Schaf- und Ziegenzüchter hören möchten. Man fragt sich zurecht, wie weit Lebensweisheit in der Postmoderne führt, die Ahnen in Lehmhütten im Licht eines Öllichtes erdacht haben?
Statt Europa um einen nutzlosen Anführer zu bereichern, befreien die Deutschen es von einem Irrtum! Das wäre für mich ein guter Grund für einen Feiertag, der Sieg der Aufklärung.

Sehr kurze Geschichten


Auf die Länge kommt es an., so heißt das , das ich von meiner Tochter zum Jahreswechsel geschenkt bekam. Es hat natürlich Irgendwas mit Medien zu tun. Das Maß einer modernen Kommunikation! 140 Zeichen. Da muß doch jeder Postmoderne gleich an Twitter denken. :-)
Unter den Rufen der Dorfbewohner wurden die beiden Männer zum Schafott geführt. Piet zischte:“Scheiß Idee, die Zeitmaschine.“

Über 170 Seiten und fast durchweg jede mit drei Geschichten beschrieben. Man erhält also eigentlich einen ganzen Geschichten Sammelband.

Die Zielgruppe sitzt auf dem Klo. - Florian Meimberg im Epilog. Schließlich schaffen es Werbespots in Sekunden komplexe Geschichten zu erzählen, das sollte also grundsätzlich auch mit Worten funktionieren. Das es mit 140 Zeichen derart viele Geschichten zu erzählen gibt, hat mich überrascht. Und dabei traue ich der Wortsprache schon einiges zu. ;-)
Ein Besuch auf Twitter bei den Tiny Tales gehört unbedingt ins heutige Tagesprogramm und dann am Besten gleich folgen und keine Geschichte verpassen.

Eines Morgens stand ein Schneemann in ihrem Vorgarten. Außerdem war ihr Mann weg. Ein Zusammenhang, der ihr erst im März klarwerden sollte. 

Mal lächerlich, mal abenteuerlich, böse, frivol und hintersinning, jedoch immer unterhaltsam. Für den kleinen Lesehunger zwischendurch. ;-)

Stilles Gedenken

Der Tod tritt meist plötzlich in das Leben. Selbst wenn man ihn zu erwarten meint, überrascht er mit seiner endgültigen Kälte doch immer wieder.
Mein Vater ist der der vergangenen Nacht gestorben. Gut sieben Jahre nach meiner Mutter. Das Leben ordnet sich mit einem Schlag neu. Vor mir steht nun kein direkter Verwandter mehr in der Familie, nach der Altersfolge, dürfte ich als Nächster auf dem Wunschzettel des Gevatters stehen. Da wird er sich aber noch etwas gedulden müssen.

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Januartext

ultra

Der Januar ist nicht mein energiereichster Monat. Ganz im Gegenteil, wenn ich durch die Jahre zurück denke, dann war im Januar nie viel mit mir los. Es kann natürlich jahreszeitliche Gründe für dieses Phänomen geben. Vielleicht kommt auch Einiges zusammen. Manchmal kommt es vor, dass sich Ereignisse überschneiden oder aus den verschiedensten Gründen zur selben Zeit passieren. Wer lebt schon gerne in einfachen Zusammenhängen?

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Dekomusik

dekomusik
dekomusik

Der Klavierstimmer besucht die Stimm-Werkstatt. Es gibt ein Klavier, in dem dringend einmal nach den richtigen Tönen gesehen werden muss. Und wieder kommt das Schöne mit dem Angenehmen. Auf dem Auto des Stimmers ist gleich der Weg zur Webseite ausgeschrieben. Und schon finde ich, dass der nette Mann nicht nur Klaviere stimmt, sondern auch Musik macht.
DEKO ist eine Bandformation zwischen dem Musiker Rudolf Nepix (Pix Nepix) und dem Neon-Objekt-Künstler RP Habich. Die Idee, zusammen Musik zu machen, entstand kurz nach dem Kennenlernen im Sommer 2009, und so treffen bei DEKO zwei Musiker aufeinander, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Habich spielt erst seit 2005 Gitarre, Nepix ist von Kindesbeinen an mit Musik groß geworden. Daher spielt Habich die Gitarre sehr eigenständig, ohne musikalische Regeln und Gesetze, laut, überraschend aber einfühlsam. Nepix wiederum lässt Habich gewähren und lenkt die Musik von beiden zu einem Song von DEKO.“ – dekomusik.de

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Hasenpanier

HasenpanierDas Zeichen zur Flucht! Das Hasenpanier. Ein traditioneller Weg, um mit der umzugehen.
Vielleicht ist es in der postmodernen und voll überwachten Welt, bald die einzige Möglichkeit auf die eigenen, fürchterlichen Ängste aufmerksam zu machen, dass man das Panier aufrichtet. An Flucht und Entkommen braucht man doch nun wirklich nicht mehr denken.
So eine Flucht ist in manchen Fällen sicher die vernünftigste Entscheidung. Wenn denn die Vernunft diese getroffen hat. Dann spricht man gewöhnlich von einem Rückzug, was einen Plan vermuten lässt.

Ist erst einmal die Panik Herrin in unserem Innenleben, dann kann jedoch von Vernunft keine Rede mehr sein. Der Mensch wird zu einem kopflosen Fahrzeug für ererbte und trainierte Fluchtreflexe. Der Mensch, ganz pur als Bündel aus Instinkten und hyperaktiven Muskeln. Und dann entscheidet am Ende eine Mauthner-Zelle über Wohl oder Übel. ;-)

Reflexe sind stereotypische, angeborene, extrem schnelle Verhaltensweisen. Sie werden sozusagen am Gehirn vorbei ausgelöst, um auf Gefahren schnell reagieren zu können. In manchen Leben-oder-Tod-Situationen bleibt für den freien Willen dabei einfach nicht genug Zeit – warum reflexhaftes Fluchtverhalten durchaus tödlich enden kann.
- von Axel Meyer, Handelsblatt

Startschwierigkeiten

Status: Startschwierigkeiten

Startschwierigkeiten

Der Zeitsprung war nur ein sehr kurzer. von 2011 nach 2012. Das Neue Jahr fängt einfach nur gemütlich an und kalt. Die Tage werden länger, das könnte ruhig etwas schneller voran gehen. :-)
Heute ist ein guter Tag zum Bloggen.

Die Seite mit dem ö

Weltblödheit.com ein anderer Denkprozess. Das Jahr ist frisch und das wollen wir nicht so schnell verderben. Schon das die Domain so ein wunderbares ö zum Einsatz bringt, gibt einen klaren Pluspunkt. Ein deutliches Zeichen, dass der Besucher auf deutschen Spracheinsatz hoffen darf. ;-)
Leser jedwelcher politischen Koloratur dürfen diese Seite aufsuchen! Unsere Toleranz ist grenzenlos! - verspechen die Autoren mit Selbstbewusstsein.

Line-Cologne (Trendset)

Ein Blick auf die andere Seite. Ich will mich ja nicht jeden Tag mit Anleitungen und fachgesimpelten Erklärungsmodellen abfüttern. Wie andere sich durch die Welt zum Denken anregen lassen, ist für mich ein lesenswerter und oft auch anregender Seitenbesuch am Ufer der Absurdität, die wir so gerne Alltag nennen. Gleich auf der Startseite findet sich auch eine Gebrauchsanweisung für vollmündige Mausdrücker.

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