Informationen für kritische Einkäufer

Jedem Konsumenten ist heute klar, dass er dem Groß- und Einzelhandel nicht unbefangen und vertrauensvoll begegnen kann. Oft versprechen die Etiketten auf den Produktverpackungen mehr oder Anderes, als uns dann vom Inhalt erfüllt wird.

Im Internetz hat mir mein Bruder zwei Seiten von foodwatch.de empfohlen, die nicht nur eine Fülle kaufentscheidender Informationen für Kunden anbieten, sondern auch noch unterhaltsam geschrieben sind.

Tütensuppen ohne Geschmacksverstärker, Milch von garantiert glücklichen Kühen, gesunder Kinderjoghurt und Frühstücksflocken, die fit machen. Alles da, zum Greifen nah?

Schön wär’s. Aber nicht nur die Tütensuppe lügt. Im Supermarkt gilt: Glauben Sie nicht, was auf der Packung steht. Denn die Lebensmittelindustrie kann eines ganz besonders gut: Verbraucher täuschen. Und die Täuschung hat System.

Darum entlarvt die foodwatch-Kampagne „abgespeist“ Werbelügen und Werbelyrik und zeigt, was dahinter steckt. – http://www.abgespeist.de/ueber_uns/index_ger.html

Für alle entnervten Verbraucher und Konsumenten, die gerne einmal Ihre Meinung an den richtigen Stellen los werden wollen, werden auf den Seiten auch gleich einige Mitmach-Aktionen angeboten. Da bekommt die Beschwerde-Mail gleich einen Empfänger, der etwas mit der Kritik anfangen kann oder sie im besten Fall mindestens verdient hat.

Gegenwind für Frau Merkel

Seit das Internet politischer wird und sich die digitale Bürgergegenwehr im Netz findet, fängt Politik wieder an Spaß zu machen. Immer mehr Aktionen bewegen Menschen sich gegen die absurden und widersinnigen Entscheidungen unserer Regierenden zu wehren.

Eine Aktion von Campact habe ich gleich mal unterstützt. Mal gespannt, ob Frau Merkel und die Atomkraftlobby etwas von dem Gegenwind aus dem Netz zu spüren bekommen.

Aktion gegen AtomMerkel

„Angela Merkel will Atomkraftwerke durchschnittlich 12 Jahre länger am Netz lassen. Am 28. September soll das Bundeskabinett darüber entscheiden. Wir wollen vorher schnellstmöglich unseren Appell in bundesweiten Zeitungen veröffentlichen…

Unterzeichnen Sie jetzt den Bürger/innen-Appell gegen Merkels Atompläne!

Unterzeichner/innen bisher: 132848 – Stand 26. Sep. 23:20 Uhr“

Nur noch wenige Stunden und ein paar Unterschriften mehr können nicht schaden, oder?
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Woher kommt das Uran?

Uran für deutsche Kernkraftwerke kommt vielleicht auch vom Niger in Afrika. Der Bericht in Kontraste (16.09.2010) geht der Frage nach. Das Uran, das wir nach der Kernspaltung nicht richtig loswerden, macht schon bei seiner Förderung erheblichen Schmutz. Egal, welchen Bereich der Kernkraft wir auch betrachten, eine saubere Energie kann die Nuklearkraft nirgendwo genannt werden.

YouTube – Der ach so saubere Atomstrom – Uranabbau in Niger – Westafrika

Kernkraft ist einfach eine Schweinerei, an der einige Unternehmen ordentlich verdienen. Für diesen Gewinn zahlen viele Menschen auf der Welt mit ihrem Leben oder ihrer . Und diese Rechnung wird auch noch unsere Enkeln und Urenkeln betreffen. Es ist höchste Zeit Strom auf andere Weise herzustellen.
Die Energieerzeugung sollte gründlich dezentralisiert werden und die erzielten Gewinne dürften auch einen wesentlichen Beitrag zu den sozialen Netzen in Deutschland leisten können, sacken wir sie ein!

Learning to fly

Die erste Meise des Tages. Will schreiben, der erste Gedanke, welcher mir heute so durch den Sinn geschwebt ist, einige Zeit nach dem Aufwachen, war: Ich habe vom Fliegen geträumt.
Sowas kommt ja schon mal vor. Dieser Gedanke hat mich dann aber doch weiter beschäftigt, so wie ein Ohrwurm. Und dabei sind mir zwei Sachen besonders eingefallen. Zum einen, wie der Douglas Adams im Hitchhiker die Sache mit dem Fliegen erklärt.

„Es ist eine Kunst oder vielmehr ein Trick zu fliegen. Der Trick besteht darin, dass man lernt, wie man sich auf den Boden schmeißt, aber daneben. […] Unterlasse alles Nachdenken darüber, wie schwer du eigentlich bist, und lasse dich einfach etwas höher tragen.
Hör nicht drauf, was in dem Moment die Leute zu dir sagen, denn höchstwahrscheinlich sagen sie nichts Hilfreiches. Höchstwahrscheinlich sagen sie irgend was Ähnliches wie: „Du großer Gott, du kannst doch unmöglich fliegen!” Es ist ungeheuer wichtig, ihnen keinen Glauben zu schenken, oder aber sie haben recht. […] WINKE NIEMANDEM ZU.“ (Per Anhalter durch die Galaxis, Band 3)

Fliegen im Traum ist schon etwas Feines. Eine andere Erinnerung die aufkam ist ein wunderbarer Song von Pink Floyd, Learning to Fly.

YouTube – Pink Floyd – Learning to Fly

So starte ich denn mal in den Dienstag. Vielleicht kannst Du ja was mit diesen morgendlichen Eindrücken anfangen. Ich werde mir erst einmal einen Kaffee aufsetzen.

Fastfood – fast ein Essen

Ja, MCD’s-Läden haben irgendwann in meiner Kindheit die Stadtteile erobert. Und es war ein tolles Gefühl, diese andere Art der Frittenbude hatte uns schnell gewonnen. Bunte Einrichtung, ein alternativer Geschmack zur bekannten Frittenbude und ein echtes Kinderangebot überzeugten uns.

Doch irgendwas ist schräg am profitmaximierten Burgergrill!

Dieses kurze bringt einen schon irgendwie zum Nachdenken, oder? Ob das wirklich gesundes ist?

Wer das gerne noch vertiefen möchte und gerade 100 Minuten Zeit hat, der kann ja mal in das folgende Video reinschauen. :-)

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Singlejagd auf Facebook

Werbung auf Facebook

Seit ich verraten habe, dass ich Single bin hat sich der Inhalt der eingeblendeten Werbeanzeigen deutlich verändert.

Sich effizient verabreden, 10 Wege wie sie dich auf jeden Phall anspricht, aus anderen Ländern treffen oder auf der Müllkippe zwischen 50 Mio. Singles nach dem Traumpartner phishen … na, das ist ein großer Spass.
Nein! Danke. Ich bin vielleicht nicht glücklicher als andere Menschen, doch bei der Aufgabe eine Frau für’s Leben oder zumindest für ein paar nette Wochen zu finden, verlasse ich mich lieber nicht auf das Internet.

Kurzschluß – ein Nachrichteneinschub

Quickpress, so heißt eine Option im WordPress-Backend. Ein einfacher Editor ohne Schnick und Schnack. Genug Platz für eine Überschrift, etwas Text und ein paar Schlagworte. Die ganzen Möglichkeiten einen Beitrag zu editieren und zu designen stehen nicht zur Verfügung.
Vielleicht jedoch eine Chance schneller Inhalte ins Blog zu stellen. Auf jeden Fall ein Ausprobieren wert.

Dazu noch ein Browser-Plugin, PressThis, mit dem sich schnell Inhalte aus dem Netz einbinden und bebloggen lassen sollen. Ich bin ja mal gespannt, ob sich so mein Output erhöhen lässt.

Du bist jetzt auf jeden Fall gewarnt. :-)

Aufstehen!

stand upAn guten Ratschlägen mangelt es nicht. Diese Bildidee ist mir bei Flickr vor die Augen gekommen. Ich bin beeindruckt. Zum Bild hat shivaelektra auch noch einiges aufgeschrieben:

Alle, die nicht gerne Instant-Brühe trinken, solln aufstehn

Alle, die nicht schon im Hirn nach Deospray stinken, solln aufstehn
Alle, die noch wissen, was Liebe ist
Alle, die noch wissen, was Haß ist

Und was wir kriegen sollen, nicht das ist, was wir wollen, solln aufstehn.

Alle, die nicht schweigen, auch nicht, wenn sich Knüppel zeigen, solln aufstehn
Die zu ihrer Freiheit auch die Freiheit ihres Nachbarn brauchen, solln aufstehn

… „

Den vollständugen Text findest Du bei  Stand Up! | Flickr – Fotosharing!

Irgendwie kriegen wir sie alle aus ihren Sesseln – kühner Traum eines Weltverbesserers. Aber die Hoffnung… Du weißt bescheid.

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Armes Atom

Die ganze Woche hacken die Medien auf den armen Atomen rum. Die Atomkraft ist einmal mehr in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Viel Neues ist da nicht zu entdecken. Die fortlaufende Diskussion, die Deutschland bereits seit dem Bau des ersten Atommeilers im Land beschäftigt, führt vor allem dazu, dass alle interessierten Kräfte sich andauernd um sich selbst drehen. Die einen Lauern drinnen auf die nächsten Zeichen eines Störfalls und draussen, vorm Zaun, stehen Polizei und kritische Bürger in wechselnder Dichte.

Kampagne: Keine Tiefseebohrungen im Mittelmeer!
Die Nachteile und Gefahren überwiegen den Nutzen in erheblichem Maß. Man kann sich vorstellen, in welche Verfassung ein Kraftwerksbetreiber gerate würde, sollte man ihm zu Testzwecken den Inhalt eines Castors in den Keller rümpeln. Um uns in eine sichere Grundstimmung zu versetzen, sollten alle Atomkraftwerksbetreiber (ein wirklich langes Wort, Schatz.) einen dauerhaften Wohnsitz in unmittelbarer Nähe zum Endlagerprojekt Gorleben nehmen. – Man darf doch mal Träumen.

Es geht nichts voran und inzwischen werden die Kraftwerksblöcke nicht sicherer.

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