Mach doch mal eine Maßnahme (caput 2)

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Greifen sie nochmal an, so sagte man mir in der , die ich im August besuchte. Und ein freundliches Bewerbungsfoto habe ich auch bekommen. Was sollte mich da noch aufhalten?

Am Besten ich fange vorne an. Nachdem ich einige Monate krank gewesen bin und das Bett bewachen musste, traf ich mich im Juni wieder einmal mit meinem freundlichen Kundenbetreuer bei der . Im Gegensatz zu vielen anderen Stimmen, möchte ich mich nicht über die beschweren. Nicht das es da nichts gäbe, das einer Beschwerde wert wäre, doch mein Kundenbetreuer ist sicher die falsche Adresse.
Nun, da ihm verständlicherweise weiterführende medizinische Kenntnisse fehlen und ich auch nicht wirklich ein Medizinmann bin, gefiel uns die Idee einer Maßnahme, die sich mit meiner Gesundheit in Bezug auf das Arbeitsleben auseinandersetzt. Zudem sollen die Teilnehmer der Maßnahme auch in verschiedenen Gewerken die Möglichkeit finden, sich bisher unbekannte Arbeitsfelder einmal näher anzusehen. Soweit der Flyer und die Theorie.
Nun bin ich kein unfreiwilliger Teilnehmer gewesen, wie anderer die ich dort traf.

massnahme

Das Angebot kam mir entgegen. Zuerst einmal hatte ich das Glück, das mein Hausarzt bereits herausgefunden hatte,  dass ich keine bleibenden oder chronischen gesundheitlichen Probleme habe. So konnte ich mich ganz auf das pädagogisch/psychologische Angebot konzentrieren und nach einem neuen Berufsbild suchen. Die Kernfrage ist, will ich arbeiten und wenn ja, als was?
Schon zweimal war ich Teilnehmer einer ähnlichen Maßnahme beim ZAPF in Niehl, dort stand aber meine Gesundheit nur als Nebensache zur Begutachtung. Während des „Zukunftcheck“ soll meine Psyche und meine körperliche Leistungsfähigkeit jedoch auch bewertet werden. Das macht eine ganze Menge Informationen, die ich bewußt und unbewußt offenbaren soll.

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Stell Dir vor es ist Demokratie…

Bundestag… und alle machen mit!
Aus der vergangenen Nacht ist mir ein wunderliches Traumbild in Erinnerung geblieben. Der Bundestag hat sich damit abgefunden, dass die Deutschen nicht nur schnelle Anschlüsse ans Internet in ihren Wohnungen haben, sondern das sie diese auch benutzen wollen. Zuerst taten die Politiker noch etwas schwerfällig und offerierten ein virtuelles Petitionssystem. Damit rollt der Volkswille eher langsam auf die zu und  den Regierenden bleibt ausreichend Zeit sich zu wappnen.
Die Deutschen ließen sich davon aber nicht abschrecken. Immer mehr beteiligten sich in Foren und Newslisten am Geschehen und so mancher Politiker ertrank in einer Flut Emaillien aus der Mittelschicht. Es ist im ja alles so schön einfach, offenbar vernünftige Einsichten setzen sich da manchmal durch. Manchmal wird es aber auch völlig wirr, das gebe ich gerne zu.
Nun kam es im Bundestag zur digitalen Revolution. Die Sitzungen und Debatten wurden live und direkt ins Internet gestellt. Via Chat konnten die registrierten Zuschauer ihre Fragen und Anregungen direkt in die Debatte einbringen und ein Abstimmungssystem in Echtzeit gab über dem Kopf des Redners immer an, wieviele Bürger gerade online waren und dem Stream folgten. Zugleich konnten die Zuschauer auch ihre Stimme abgeben, je nachdem ob sie dem Beitrag zustimmten oder ihn eher ablehnten. Redner die mehr als 60% negative Bewertungen bekamen, durften gleich wieder auf ihren Platz im Plenum zurückkehren.

Famos fand ich, das mit einem Mal die Arbeitslosen und Ausgegrenzten eine gewichtige Stimme hatten, sie hatten schließlich die Zeit und den Elan dem Treiben im Bundestag ganztäglich am Monitor zu folgen und fleißig die Votingtasten zu bedienen.

Seltsam, aber so habe ich es geträumt.

*Das aus dem Bundestag ist von Mathias SiegmundBestimmte Rechte vorbehalten

Mach doch mal eine Maßnahme (caput 1)

Weg in die massnahmeWenn man nicht mehr weiter weiß, dann führt der Weg zuerst einmal in eine Maßnahme. Das ist ein ausgegliedertes Angebot der ArGe an den arbeitslosen Kunden.
So würde ich es kurz zusammen fassen. Im Lauf der letzten Jahre hatte ich das Vergnügen an 5 Maßnahmen teilzuhaben, ich kann also mit einiger Erfahrung über die Dinge schreiben. Durch Gespräche mit den Akteuren in und um diese Maßnahmen konnte ich meine Perspektive noch ausbauen.

Im Kreis der Menschen, die man regelmäßig außerhalb des virtuellen Netzwerks trifft, erzählte ich dann schon mal Anekdoten aus der Maßnahme, mal lustig, mal makaber, so wie andere schon mal etwas von der Arbeit erzählen.  Oft genug meinten die Zuhörenden dann, dass es das Thema auch wert sei, in einem Text berichtet zu werden.  So ermutigt will ich es dann einmal versuchen. Es bleibt wohl nicht aus, dass ich im Lauf meiner Berichterstattung auch einmal die eine oder die andere Organisation benennen möchte. So wird es dann ja auch konkret und fassbar. Wo ich kann, füge ich die entsprechenden Verweise ins weite Internetz hinzu.

Eine Auseinandersetzung mit , Arbeitslosigkeit, Armut in Deutschland und der Rolle von ArGen & Co. im Spiel ist keineswegs eine rein rationale. Zu intensiv sind die Gefühle der beteiligten Menschen und zu bedeutsam sind die Werte, die in einer solchen Auseinandersetzung berührt werden.
Sicher provoziert eine schriftliche Erörterung des Themas auch einige kontroverse Kommentare. Dazu möchte ich gleich darlegen, dass ich im Folgenden auf meine persönliche Wahrnehmung angewiesen bin und ich nicht mehr formuliere, als meine eigene Meinung und Ansicht. Dies mag nicht in allen Dingen vollständig, umfassend oder gar objektiv sein, ich freue mich auf jede Erweiterung, Ergänzung und konstruktive Kritik.

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Nostalgie und Krempel

Och wat wor dat fröher schön. Wieder mal ein Blog, wo man sich Gedanken über die Fernsehserien der Kindheit macht. Und wie ich die Listen der Kommentatoren durchlese, fehlt mir eine Serie. Gut, viele haben das Kinderprogramm zwischen 1980 und 1990 genossen, da kenne ich auch so einiges, doch meine Highlight stammen aus der Zeit 1970-1980. Und die Serie über den Abenteuerspielplatz Krempoli gehört zweifelsfrei zu den besonders schönen Erinnerungen.

Dank .com brauchen wir nicht auf die Wiederholung im Fernseher zu warten.

In Krempoli dürfen Kinder noch unartig und selbstbewußt sein, in der übrigen Welt von 1975 gibt es leider keinen Raum für Kinder. So ziemlich alles was Spaß machen kann ist verboten. Nachdem sich die Kinder zum Protest entschlossen haben ist es dann die private Initiative von Opa Krempel, die den Kindern ein eigenes, abenteuerliches Reich eröffnet.

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Oh weh ….

Eigentlich wollte ich ja schon einen Artikel einstellen, welcher sich mit der Massnahme, beschäftigt an der ich teilnahm und den Ergebnissen daraus. Nun, statt dessen war ich Bier trinken, habe gesehen wie Bayern gegen Lautern versagt und über meinen Bruder habe ich gelacht, der ja ein begeisterter Fan vom FC Bayern ist. Das hat gut getan, gerade nachdem mein Verein am vergangenen Spieltag  gegen Lautern auch schlecht ausgesehen hat.

Und jetzt chille ich noch was und gehe schlafen. So kann es gehen. Der Artikel wird dann wohl noch einen Tag warten müssen… fertig kriege ich ihn nun nicht mehr. Und dem Onlinerollenspiel konnte ich heute auch nicht fröhnen. So ein Mist, vielleicht bin ich garnicht so süchtig nach der virtuellen Realität, wie man meinen könnte.

Cosmic Gate bringt mich nun dem Bett näher und passt ganz hervorragend zu meiner aktuellen Stimmung.

In diesem Sinn, eine schöne Nacht und nette Träume…

Sport ist Mord – oder zumindest nah dran.

Aber schön anzusehen ist es doch, was die Sportler mit ihrer Kamera von GoPro so aufnehmen!

Von GoPro Camera gibt es einen Kanal auf Youtube, randvoll mit spektakulären und spannenden Aufnahmen. Von Downhillbiking bis zu flammenden Auspuffen beim Motorsport, alles hautnah und meist aus Sicht der Sportler! Klasse.

Du hast aber einen schönen Ball….

Fritz Lang hat 1931 mit „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ einen Film über einen Serienkiller geschaffen, der nicht nur ein neues Genre begründet hat, sondern auch vielen bedeutenden Regiesseuren, z. Bsp. Alfred Hitchcock, eine Inspiration für eigene Arbeiten wurde.

Fritz Lang prägte die Filmgeschichte mit und setzte gerade im Stummfilm und im beginnenden Tonfilm neue ästhetische und technische Maßstäbe. Der Film M – Eine Stadt sucht einen Mörder mit Peter Lorre wurde ein Meilensteinen der Filmgeschichte. Und wir dürfen uns freuen, der Film ist inzwischen Public Domain geworden und ist via Google- zu bekommen. Ich mag die Googleothek. :-)

Die Commons bei Flickr

Jack TurnerFotos sind, ab einem gewissen Alter, ein Zeugnis für die Zeit, die Kultur und die Lebensart der Menschen aus unserer Vergangenheit. Als solche stehen sie inzwischen auch frei auf zur Verfügung. Schön ist, daß man auf viele dieser Schätzchen nun mit allem Komfort des modernen Internet zugreifen kann. bietet den Raum und verschiedene Institute liefern bereitwillig den Contend.

Schade nur, das bisher noch keine deutsche Bilderquelle zur Verfügung steht. Die Idee ist recht einfach. Bei vielen der Fotos, die zum Teil aus der Frühzeit der Fototechnik stammen, ist über die Umstände des Fotos und über den Fotograf wenig bekannt – vielleicht finden sich bei Flickr Menschen, die mehr über und Abgebildetes haben und dieses Wissen mitteilen wollen.

‘Ein Bild erzählt mehr als tausend Worte’ – so habe ich schon mal reden hören. Seit 1826 wird die Welt in fixiert. Mit Fotos läßt sich der Alltag der Menschen ebenso betrachten, wie das Umfeld in dem sie Leben. Es ist eben anschaulich.

Flickr ist sicher den meisten als offenes Fotoportal bekannt. Neben einer stattlichen Menge privater Fotoalben, beherbergt Flickr auch ein Projekt das sich intensiv mit Fotos beschäftigt, die dokumentieren und vielleicht auch einen kulturellen Anspruch begründen. Das im Januar 2008 zusammen mit der Library of Congress gestartete Pilotprojekt Flickr Commons ist inzwischen zu einem großen Angebot gewachsen an dem sich rund 45 Institute und Sammlungen beteiligen.
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Bundeswehr goes Flickr

Unsere Wehr bewegt täglich tonnenschweres Gerät im Gelände, im Gewässer und in der Luft, endlich können wir uns davon ein eindrucksvolles Bild bei machen.

F-4 F Phantom II

Die Bundeswehr auf Flickr, das verspricht aus erster Hand und in guter Qualität. Als Kriegsdienstverweigerer muss ich schamvoll gestehen, das mich die Technik der Armee immer auch irgendwie beeindruckt und gereizt hat. Von der Wehr werden die unter einer CC-Lizenz angeboten, die bei Namensnennung eine nichtkommerzielle Nutzung erlaubt. Es wurden bereit mehr als 200 Bilder hochgeladen.

Bild: augustinfotos