Der 6. Teil des Seminars ist gestartet. Da hat die Klasse schon drauf gewartet. Wieder gilt es eine Aufgabe zu bearbeiten, die es in sich hat. Eine Serie von Beiträgen verfassen, die zueinander in einem deutlichen Bezug stehen. Eine Artikelserie.
Und eine Bonusaufgabe gibt es auch dieses Mal. Einen Aspekt des Bloggens in einem Artikel zu bearbeiten, wobei der Aspekt nicht weiter festgelegt ist.
Das klingt zunächst einmal durchaus machbar und verspricht auch positive Entwicklung im Blog zu entfalten.
Ich fasse mir betroffen an den Kopf und wälze seit Tagen die Aufgabe einer Artikelserie durch innere synaptische Verwicklungen. Was macht den überhaupt eine Serie aus?
Der Leser und der Autor sollten das Thema wiedererkennen können. Das kann man ja schon einmal durch eine durchgängige Betitelung und eine kleine Grafik bewerkstelligen. Konna beschreibt das in der Aufgabenbeschreibung:
Artikelserien auf Blogs sind eine sehr gute Sache: Sie liefern Stoff nicht nur für einen einzelnen Beitrag, sondern gleich für mehrere, wenn das Thema interessant ist, lockt sie die Leser öfter auf euer Blog, ggf. werden wegen der Serie sogar Feeds abonniert und somit auch andere Artikel wahrgenommen, kurz: Stammleser gewonnen. Längere Gedanken in mehreren, kürzeren Schritten auszudrücken hat außerdem den Vorteil, dass man die Leser nicht mit zu langen Artikeln verschreckt.
So zwischen 300 und 500 Worten sollte ein Beitrag haben. Und in irgendeiner Weise thematisch verknüpft. Eine Serie sollte eine Einleitung haben, die erklärt worum es geht und in welchem Rythmus die Serie angelegt wird. Eine Serie ohne nennenswerte Episoden, ist ja keine. Bei einem Wöchentlichen Rythmus und drei Monaten Laufzeit, um Erfahrungen zu sammeln, sind das 12 Teile inklusive Eröffnung und würdigem Abschluß.
Sachdienlich Hinweise und Vorschläge nimmt die Kommentarabteilung gerne entgegen.
Die Bonusaufgabe, einen Artikel über einen Aspekt des Bloggens zu verfassen, erscheint mir fast ein Stück einfacher. Da fallen für mich gleich einige Aspekte vom Tisch. Es gibt eine beachtliche Zahl von Network-Marktschreiern, die das Medium für Aufgaben benutzen, die sich herrlich einträglich lesen, wenn sie im Fachchinesisch von Marketing- und Werbeexperten formuliert daherkommen.
Wie man in 10 Tagen seinen Traffic optimiert oder die Anzahl der Kunden verdreifacht ist wirklich nicht mein Thema. Gemessen an der Blogosphäre ist mein Horizont darin recht eng gesteckt. Blogs die sich ganz dem Geldverdienen, Werben oder einfach dem Nepp verschrieben haben reizen mich nicht.
Die technischen Fragen zu WordPress und Plugins werde ich wohl auch eher nicht bearbeiten. Dazu gibt es schon etliche Angebote und Handreichungen. Eine weitere Umsetzung scheint mir da wenig notwendig zu sein.
Ich werde mich mit dem Thema „Kommentar und Wirkung“ auseinander setzen. Wie wirkt sich Kommentar aus auf den Autor eines Beitrags und wie wirkt er auf Besucher? Dazu vielleicht eine kleine Umfrage bei Bloggern im Umfeld, darüber wie sie Kommentare generell empfinden. Wie sie mit Unflat und ordentlicher Kritik umgehen und wie positiver Zuspruch auf ihre Motivation wirkt, könnte ich mir als interessante Fragen vorstellen.
Dazu werde ich einige Stunden umherstreifen und nach Blogs mit besonders vielen Kommentaren zu Artikeln suchen und nach solchen, wo eher nicht kommentiert wird. Vielleicht kann ich ein paar Erkenntnisse über das Kommentieren gewinnen.
Soweit die Vorarbeit. Dann ziehe ich mich mal für eine Umsetzung zurück.
ich freu mich immer darüber zu sehen, wie unterschiedlich wir blog-studenten mit den aufgaben umgehen. ich stürze mich intuitiv auf die ideen, die das leben mir grad so hinwirft, und versuche, so-fort irgendwas blogmäßiges draus zu machen, und dann komme ich hierher und finde wohldurchdachte grundlagenarbeit, zu der ich selbst viel zu träge bin. ich mag deine analysen sehr und freue mich schon auf deinen beitrag zur bonusaufgabe!
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