Vollklimatisierte Emails

CRU Server

Hacker klauen Klimaforschern die Emails und die Klimakatastrophe gerät ins Wanken. Zunächst sollte man sich vor Augen führen, das auch diese Emails privaten Postverkehr bilden und nicht in die Öffentlichkeit gehören. Erschreckt mich auch ein bisschen, daß diese Forscher anscheinend nicht über die Vorteile einer Verschlüsselung der eigenen Emails informiert waren. Es scheint, als habe es der Server den Hackern nicht besonders schwer gemacht große Mengen an Emails lesbar mitzunehmen.

Nachdem schon einige Blogs über die Datenraub berichteten, nimmt sich nun auch die gedruckte Presse des Themas an. Kurz vor dem Klimagipfel in Kopenhagen gerät das Klima und die Forschung daran in die Kritik der Medien und der Öffentlichkeit. Es zeigt sich einmal mehr, daß sich einfach nichts auf Dauer geheim halten lässt und das Glaubwürdigkeit ein kurzlebiges Gut ist.

Credit Card TheftHacker knacken Computer von Klima-Institut. So titelt es bei RP-online, der Spiegel schreibt zwei Wochen vor dem Klimagipfel in Kopenhagen gar vom Cyberkrieg unter Klimaforschern. Nun darf man seinen sicher geglaubten Standpunkt zum noch einmal überdenken und ganz sicher sollte man die Daten noch einmal gründlich prüfen, die man dann für Fakten halten will. Denn, egal wie man die mehr als 1000 Emails bewerten will, die man geschlossen als 62MB File aus dem Netz ziehen kann, Zweifel am Klimawandel sind nun allemal angebracht.

Wer sich selbst durch die Emails und Datenblätter wühlen möchte, die der Hacker auf dem -Server der Climate Research Unit erbeutet hat, findet bei Wikileaks die hilfreichen Links zum Download der Files als Zip-Archiv.

Die Emails dokumentieren wie Wissenschaftler den Pfad edler Forschung verlassen und sich um Datenmanipulation und Intrigen bemühen, um die eigenen Positionen obsiegen zu lassen. Es ringen viele Interessen und Absichten um unser Klima und darunter sind auch solche, die Profit höher schätzen, als die gute Luft zum atmen. Alles in allem nichts wirklich Neues. Es mag unterhaltsam sein, daß auch in Instituten mit ordentlicher Reputation die tägliche Soap um Mißgunst, Neid und Habgier aufgeführt wird. Vielleicht ist es sogar tröstlich zu lesen, daß auch Diplome und Doktortitel nicht vor Mobbing und Bestechlichkeit schützen.

Diese Nachricht könnte dem Einschlag einer 100 Megatonnen Atombombe in das Gebäude der „etablierten Klimaforschung“ gleichkommen. – EIKE

Im Artikel beim Europäischen Institut für Klima und Energie erfahren wir, das Phil Jones, der Direktor der britischen Climate Research Unit, in einem Interview mit der neuseeländischen Zeitung TGF einräumt, das es sich um Material und Emails vom Server der CRU handelt.
Bleibt zu hoffen, das dieser Skandal wachrüttelt. Neben dem Einfluß menschlicher Zivilisation auf und Klima ist sicher auch die Freiheit und Unabhängigkeit der wissenschaftlichen Forschung zu diskutieren. Neben dem offensichtlichen Einfluß kapitaler Interessen muss auch genügend Raum für Gewissen und Neugierde bestehen. Es ist unbedingt notwendig mehr Transparenz und Öffentlichkeit in allen wissenschaftlichen und politischen Prozessen zu schaffen. Jedoch ist eher zu befürchten, daß wir uns nun einige Tage die Köpfe heiß diskutieren und unsere Skrupel anderer Leute Email zu studieren ignorierend, die ganze Sache einfach wieder vergessen.

Wer sich nun Sorgen um seine eigenen Emails macht kann ja nochmal bei GPG4Win (OpenSource PGP) und FireGPG (GPG für Firefox googlemailtauglich) nachsehen, wie er sich mit Verschlüsselung etwas Schutz verschaffen kann. Hier mein Schlüssel zur privaten Email.

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