… und ist es mal nicht wahr, dann mach ich mir nen Schlitz ins Kleid und finde es wunderbar.
(frei nach der Melodie aus der TV-Serie Klimbim, mit Ingrid Steeger und Elisabeth Volkmann, geträllert)
Hallo Bloggisten!
Die Kultur hat das digitale Stöckchen hervorgebracht. Da kommt eines von Riddleculous gleich zu mir. Ok, das schnapp ich. Das ich dem Pas bei all seinem Stress in den Sinn gekommen bin finde ich ja schmeichelhaft. Danke schön.
Ein paar Antworten auf Fragen, die in hundert Jahren keinen mehr interessieren.;-) Vorsicht! Multimedialer Terror.
Welcher ist für dich der schlimmste Song der Welt?
Da muß ich einen Augenblick nachdenken. So definitiv? Es gibt schon so einiges, das ich für großen Mist halte. Doch das ist nur so eine Meinung.
Das finde ich wirklich ganz besonders abschreckend.
Welche Band geht gar nicht?
Schon wieder so eine Frage nach den dunklen Seiten der melodischen Erfahrung. Das hängt von der Stimmung ab. Der Spass braucht manchmal den Alkohol. Ohne Bier könnte ich das Folgende nicht ertragen. Ich glaube, Pas, da mute ich Dir etwas zu, aber so wolltest Du es ja.
Schön, dank dem großen Netz findet man so schöne mediale Beispiele. Auch wenn ich da auf Abstand gehe, zeigt der Akt, daß es Menschen begeistern kann.
Bei welcher Musik hattest du deinen ersten Sex?
Da ist es wieder! Dieses Wort, dass ich neulich bezeichnet fand als: Trafficsau. Das ist aber auch keine Art sich davor zu drücken. Hatte ich denn schon mal Sex zu Musik? Um ehrlich zu sein, ich kann mich nicht erinnern…
Aber einen Song finde ich meist nur wirklich sexy, wenn es eine Sängerin hat. Und die sieht dann vorteilhafter Weise auch noch nach meinem Beuteschema aus. Grrrr.
Also, jetzt, wo sie auch noch eine anerkannte Rock Ikone ist. Ist sie nicht süss?
Mit welchem Stück hast du deinen ersten Liebeskummer verschlimmert versucht, erträglicher zu machen?
Kann es sein, das in dieser Frage das Komma ein wenig ausgerutsch ist? Nenn mich kleinlich, doch habe ich hier einen Dotfucker am Hals, da muß ich schon ein bisschen aufpassen. Liebeskummer, das ist doch Kinderkram. Große Jungs leiden richtig. Liebeskummer ist sowas, daß kriegt einen mit 16. Das schlimme war eigentlich der harte Alkohol. Umpf. Aber es gibt so einen Song, da kann ich mich erinnern, den haben wir in der Clique – das hat man auch mit 16 – oft gehört und über die Unbill der Liebe getrauert.
In dieser Zeile sende ich meinen Dank an YouTube.com für die freundliche Illustration dieser hölzernen Unternehmung.
Und dann schmeiße ich dieses Edelholz auch gleich in die weite Blogosphäre, damit sich die Zähne daran abgewetzt werden kann… oder irgendwie.
Welchen Song kannst du bis an dein Lebensende (wenn auch nur momentan gefühlt) immer wieder hören?
Wie muß man eigentlich drauf sein, damit einem solche Fragen einfallen? Aber gut. Ich strenge mich ganz doll an und blicke in die kristallgläserne Kugel. Da gibt es schon ein Stück Musik, das ich sehr aufwühlend und mitreißend finde. Das könnte ich sogar zu meinem Ableben hören. Genau genommen sind es zwei Stücke. Ach, jetzt muß ich mich also entscheiden. Gut. Ich suche bei der Clipbörse.
So! Jetzt ist es raus.
Bist du musikalisch?
Hätte die Frage nicht am Anfang stehen müssen? Darauf will ich ohne meinen Anwalt keine Stellung nehmen. Da mußt Du jetzt Verständnis haben, wenn Du willst. Nö. Das kann ich nicht beurteilen. Der Peter könnte da sicher was sagen oder der Leiter vom Trompeten-Corps…
Dein favorisiertes Ausgeh-Etablissement (wenn du jederzeit frei wählen könntest)?
Eh, wie jetzt? Ich kann nicht frei wählen? Etablissement ist jedoch ein Wort, daß macht mich stuzig. Ich gehe gerne Tanzen, da gehört die Musik dazu, wie das Ei zum Huhn.
Ein Ausgeh-Abend ohne Alkohol (oder Ähnliches) ist für mich…
… ein Beweis für ein Leben nach dem Tod. Egal wo ich auch in den vergangenen Monaten hingegangen bin, mindestens der Alkohol war immer schon da. Ob ich auch nüchtern Spaß habe, ja. Und auch an eher stillen Ausgeh-Ideen. In Verbindung mit Musik stehen die meisten Drogen sehr unmittelbar. Sie zieht die Menschen an.
Ein Konzert meines Lieblingskünstlers würde ich sausen lassen für…
… einen Abend mit meiner Lieblingsschauspielerin.
Was war das beste Live-Konzert, daß du erlebst hast?
Das kann ich sagen. Massive Attack im Paladium in Köln. Boah war das kühl, eh Mann. 100th Window. Da bebt es heute noch in meinem Bauch und Wummert in den Ohren. Gerne wieder.
Mit wem würdest du gern mal während eines GIGS auf der Bühne stehen (auch wenn du kein Musiker bist)?
Von was für einem Gig reden wir hier? So ein Auftritt Open Air mit ein paar Zehntausend Menschen vor der Bühne? Vielleicht in einem Stadion, ausverkauft. Oder ein Gig an einem tollen Ort, wie Sydney? Je nach dem, wäre mir ja fast schon egal, mit wem man da auf der Bühne steht. Ich stelle mir vor, daß es ein sehr beeindruckendes Gefühl ist. Doch verstehe ich ja, ich soll mich auf eine Musik festlegen.
Ich nehme Grobschnitt! Hugh.
Das wird sicher ein feiner Abend.
Hältst du einen Tag ohne Musik aus?
Eher habe ich befürchtet, daß ich dieses Stöckchen nicht bis zum Ende durchhalte. Jetzt ist es aber dann doch geschafft. Das kommt auf den Tag an und darauf was so alles Musik ist. Wir sprechen ja gerne vom Lied der Vögel. Ich kann mich an keinen Tag in meinem Leben erinnern, an dem ich ohne das Klingen eines Vogels gewesen wäre. Die Nachbarn tun auch ihr übriges oder es braust einer mit seiner 5000 Watt Subwoover Wagon to Street Karre an mir vorbei. Ich würde mich ja gerne einmal auf so ein Isolationsexperiment einlassen, bei dem man ein paar Stunden in einem dunklen, stillen Tank verbringt. So richtige Stille ist wohl ein besonders kostbarer Edelstein.
Will sagen, ich habe es noch nicht probiert.
Ich schmeisse dieses Stöckchen dann mal in Richtung Stöckchen Blog. Da gehört es dem Namen nach hin. Und einen Gruß an Konna.
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Ja, Peter. Das ist eine Überraschung. Gelungen. Das man nicht frei zur Melodie trällern kann… diese Anmerkung geht mir nicht aus dem Sinn. Warum eigentlich nicht?
Vielen Dank für den Gruß!
Aber sind die Ö Lapalöma Boys wirklich soo schlimm? Mir fallen da 1000 Schlimmere Dinge ein.
Na sooooooo schlimm sind sie dann sicher nicht, @konna. Ich mußte mich diese Nacht entscheiden. Peter hat den Bann über all die rechte Musik ausgesprochen.
Ich saß einmal in einem Chinarestaurant, die haben da irgenwas gespielt, was wohl volkstümliches aus der Volksrepublik war. Das hat mir schon Schmerzen verursacht… da habe ich aber kein Beispiel auf die Schnelle gefunden. Und es ist mir ja auch eben erst eingefallen.
Je nach Tagesniveau tun mir die Plalömö Böys auch irgendwie weh.
Ich gehe jetzt nochmal auf der Gedankendeponie nachsehen, was Konna so schlecht fand.
@Konna: seh ich genauso^^ Aber ich fand es schon schlimm, dass das Ding immer noch lief, als ich wieder ins Zimmer kam…^^
@schlimmste Band: kennst du den Franzl Lang?
ach ja und bei der Liebeskummerfrage gehört das eine durchgestrichen, das hatte ich verpeilt….
Ich habe Tunefish und Andrea, denke ich, besucht und das mit dem Durchgestrichen dort gesehen. Ist wie bei der Stillen Post. Es geht was verloren bei werfen oder kauen.
Soweit ich der Ballistik folgen konnte, haben sich aber ausreichend musikalische Kuriositäten angesammelt.
@pas – denke, die Kummerfrage hat durch den Strich nichts gewonnen. Aber das kann auch ein innerer Widerstand sein.
hm, jetzt versteh ich, ja, die Satzstellung ist etwas sonderbar…