Fünf gute Gründe warum du mit WordPress bloggst

Guten Tag Wortpresser und Sinnquetscher,

dieses Mal möchte ich mich mit offenen beschäftigen, die ich nicht selbst in mein Leben getragen habe. Da ich aber ein netter Mensch bin, beantworte ich auch von anderer Stelle. Dabei laufe ich natürlich Gefahr, daß ich nicht einmal die Frage richtig verstanden habe.

kopflast fotografiert ne WurstMache ein draus und werfe es deinen Freunden hinterher ;) Nach und nach werden wir hier alle Beiträge mit guten Gründen auflisten. Wir sind gespannt!WordPress Deutschland, 19.02.2008.

Wie so oft im Leben, bei der Beschäftigung mit offenen Fragen tauchen weitere Fragen auf. Wenn man sich da nicht schnell diszipliniert, sitzt man unvermittelt vor einem komplexen Fragenkatalog. Und da noch Herr zu werden, erscheint immer schwieriger. Da ich um diese Fakten weiß, gehe ich methodisch vor… die fünf guten Gründe schrecken mich nicht, doch was ist mit diesem Stöckchen gemeint, welches ich Dir nachwerfen soll?

Als erstes rufe ich [Bloggisch.de] und erlebe die erste Enttäuschung. Obwohl die Sprache der Blogosphäre akribisch untersucht und allgemein verständlich interpretiert wird, hat die Enzyklopädie des Bloggisch-Sprech das Stöckchen noch nicht erreicht. Also auf zur nächsten Adresse, die [Wikipedia] wird es schon erklären!

Ein Stöckchen ist ein Online-Kettenbrief, der meist aus einer Sammlung von Fragen besteht, die häufig einem bestimmten Thema zugeordnet sind. Es wird üblicherweise zwischen verschiedenen Blogs ausgetauscht, das heißt, ein Blogger, der ein Stöckchen erhält, beantwortet die Fragen auf seiner Seite und schickt dann die Fragen an einen oder mehrere Autoren anderer Blogs weiter. Durch die Angabe von Trackbacks innerhalb der Blogbeiträge kann später nachvollzogen werden, zu welchen Blogs das Stöckchen „geworfen“ bzw. wo es „aufgefangen“ wurde. Die deutsche Bezeichnung „Stöckchen“ ist eine freie Übersetzung des ursprünglichen Namens baton (engl. „Staffelholz“), der von der staffellaufartigen Weitergabe der Fragen kommt.

Huch, das mit dem Kettenbrief hat mich kurz erschreckt. Doch habe ich die Sache mit dem Stöckchen jetzt begriffen. Ich habe mich bei an diesem Stöckchen festgebissen und jetzt darf ich sehen, wie ich es wieder loswerde! Wenn Du also auch als Grundlage für Dein benutzt, laß Dich von der Frage anstecken und nimm das Stöckchen ruhig mit.

Das Stöckchen-Stöckchen im Netz gefundenDiese Stöckchen-Stöckchen habe ich bei www.jameslepthien.de (2007/03/09/das-stoeckchen-stoeckchen) gefunden. Ich hoffe, die Verwendung des Bildchens vom Stöckchen geht unter Nennung der Quelle i.O. – andernfalls kann ich es auch durch ein anderes ersetzen. Dort wurde es jedoch auch nur aufgegriffen. Ich habe zwar nicht herausgefunden welcher Astbohrer das erste Stöckchen geworfen hat… manche munkeln es könnte irgendwann vor 6000 oder 8000 Jahren gewesen sein, als der Homo Sapiens anfing mit Wölfen und Bären zu spielen. Nichts Genaues weiß man nicht.
Auf jeden Phall habe ich dort verstanden, was es mit dem Stöckchen so auf sich haben kann, am praktischen Beispiel kann man ja so viel lernen.

Doch nun wieder zu der eigentlichen Frage nach den 5 guten Gründen. Vielleicht ist es da, wie mit den 5 Tibetern – es ist gesund für Körper und Geist. Rätsel über Rätsel. Was sind gute Gründe? Das kann man ja vorher nie so genau wissen, wenn man da nicht gegen schlechte, mäßige, unbedeutende oder durch ähnliche Adjektive gefärbte Gründe abgrenzen kann. Eine ganze Liste von Gründen wäre dann wohl am geeignetsten, um am Ende der Schreiberei die guten von den schlechten zu trennen.
Zu meinem Glück habe ich einen Computer und einen Zugang zum Internet, da kann ich ja in aller Gelassenheit nachsehen, was andere mit dem Stöckchen gemacht haben. ;-)

Ulf Runge hat die Aufgabe hervorragend gelöst und trotz anfänglicher Sorge, sogar mehr als fünf Gründe gefunden. „Ehrlich gesagt, ob die fünf nachfolgenden Gründen so gut sind, weiß ich nicht. Aber sind MEINE fünf. (Ob ich überhaupt auf fünf komme?)“ – Ja, das sind genau meine Zweifel im Augenblick.

Christa hat in ihrem Blog ver-rückt (in diesen Titel habe ich mich gleich verliebt) auch fünf Antworten gefunden und auch sie läßt offen, ob es gute Gründe sind.

Auf riddleculous habe ich noch keine Äußerung von Pas zum Thema gefunden, vielleicht eine Möglichkeit das Stöckchen an jemandes Kopf zu werfen, natürlich ganz zufällig. Pas hat auf seinem Blog ein sehr gutes Verhältnis zwischen 317 Beiträgen und 1407 Kommentaren – da hätte das Stöckchen auch gute Chancen weiter zu kommen.

Soweit scheine ich die Sache mit den Stöckchen verstanden zu haben. Mal sehen was ich hier für Erfahrungen mache, vielleicht bekomme ich ja richtig Spaß an diesem Holzweitwurf.

Nun denn, hier die 5 Gründe warum ich mit WordPress blogge:

1) Als ich mich entschieden habe meine mehr als 25 Jahre online mit einem Blog zu krönen, gab es WordPress gerade kostenlos an der Ecke und es passte sehr gut zu meinem kostenlosen Webspace bei Pytal.

2) Viele Plugins und Unterstützung in deutscher Sprache. So kann ich von Erfahrungsberichten in meiner Sprache profitieren und das System mit vielen nützlichen Kleinigkeiten erweitern.

3) Eine nahezu unüberschaubare Menge an Themen und Layouts machen es einfach das Aussehen des Weblog individuell zu gestalten und den Lesern eine Oberfläche nach meinem Geschmack auf’s Auge zu drücken.

4) Es war das erste Blogsystem, das mir aufgefallen ist, als ich Blog und Weblog bei Google eingetippert hatte. Und faul wie ich bin, habe ich es entpackt und auf den Server geladen. Nach wenigen Klicks lief es wunderbar und ich kam nicht in die Versuchung noch etwas anderes zu probieren.

5) Es läuft seit 6 Monaten stabil. Warum sollte ich etwas daran ändern. Never change a runing System, oder so ähnlich. Zudem ist es weit verbreitet und viele Besucher kennen sich schon damit aus.

Das waren fünf, sicher nicht die allerbesten – die fallen mir morgen oder übermorgen ein. Und es ist mein erstes Stöckchen, da bin ich jetzt mal gespannt…

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