Werte Freizeitblogger und Webkritiker,
das Leben ist schon hart genug, sagt man. Nun habe ich gestern die Kopfgrafik überarbeitet. Und da steht es nun: … beginne jeden Tag mit einem Lächeln!
Vor das Glauben hat der freche Kabalist den Versuch gesetzt. Bevor Du mir also auch nur eines der folgenden Worte glaubst, solltest Du unbedingt Deine eigene Erfahrungen machen. Ich schlage vor, Du versuchst ein paar Tage mit und ohne die sagenhafte Kraft hinter dem Lächeln. Dann kannst Du dich selbst überzeugen.
„…jeden Tag ein Lächeln, was soll das denn?“ – möchte ich mal den Peter verkürzt wiedergeben. Dazu möchte ich schreiben, was ich dem Chiller auch schon vorgeschlagen habe: einfach ausprobieren. 30 Tage ist ein guter Zeitraum für einen ausgiebigen, gründlichen Test. An den ungeraden Tagen (1,3,5,7,9…) machst Du was Du immer machst und wie Du es immer machst. Geh Deiner Wege und beobachte, wie die Menschen mit Dir umgehen und wie sie auf Dich reagieren. An den geraden Tagen (2,4,6,8…) strengst Du dich bitte an. Sobald Du den Schutz der Traumwelt verlässt, setz ein Lächeln auf. Vielleicht mußt Du es am Anfang etwas krampfhaft in Dein Gesicht zwingen. Und nun wieder beobachten, wie andere Menschen auf Dich reagieren und mit Dir umgehen.
Ich bin mir sehr sicher, daß Dir ein Unterschied auffallen wird. Heute morgen bin ich mit einem Lächeln den Weg zum 1Euro30-Job gegangen, dabei bin ich rund 10 Menschen begegnet. einer ist meinem Blick ausgewichen, noch bevor ich mein Lächeln an den Mann bringen konnte. Die meisten haben freundlich zurückgeblickt und mein Lächeln erwidert. Das macht schon ein besseres Gefühl, als gestern – da habe ich nicht gelächelt. Es könnte etwas auslösen, das man sich gut als Kettenreaktion denken kann.

Heute Morgen habe ich etwas Zeit, meine Theorie vom revolutionären Lächeln ein wenig zu prüfen. Erste Station blogya.de/maka, einer der vier Beiträge des verwaisten Blog titelt: „Die Kraft des Lächelns“, eine Buchbesprechung. Der Eintrag ist von 10.2005 und auch wenn ich Zitat und Text nicht wirklich auseinander halten kann, scheint Herr Ibrahim, mit der Blume des Koran, ein weiser Mann zu sein. 08.2007 gab es den letzten Beitrag, nach fast zwei Jahren Pause… da muß man auch schon ein Optimist sein, wenn man darauf gewartet hat
Na, ich habe dem Text noch einen interessanten Aspekt abgewonnen. „Selbst über alle Landesgrenzen kann man das doch beobachten. Es ist meiner Meinung nach im Ausland noch so viel wichtiger. Denn nicht immer spricht man die einheimische Sprache fließend. Dann werden Gestik und Mimik viel entschiedener als sie ohnehin schon sind und vieles läuft dann, zum Beispiel nur über ein Lächeln.“ – da wo uns die Sprache nicht zur Verfügung steht, schafft ein Lächeln die sicherste Grundlage für Beziehungen.
Die [Wikipedia] läßt uns auch nicht im Stich. „Das Lächeln ist in der Physiologie ein Gesichtsausdruck, der durch das Spannen der Muskelpartien vor allem in der Nähe der Mundwinkel aber auch um die Augen erzeugt wird. Bei Menschen ist das Lächeln normalerweise ein Ausdruck der Freude, des guten Willens, und dient z.B. der Aufnahme von Kommunikation, kann aber auch ein unkontrollierter Ausdruck von Ängstlichkeit sein (nervöses Lächeln).“ – Lächeln.
Im Glücksarchiv findet sich dann einiges über den Zusammenhang zwischen Glück und Lächeln. Zudem erfährt man, was so ein Lächeln alles Gutes in einem anstellen kann:
„Daneben hat Lachen folgende positive Wirkungen auf die Gesundheit:
* Die Sauerstoffversorgung des Gehirns steigt an
* Glückshormone und schmerzstillenden körpereigenen Substanzen werden freigesetzt
* Stress wird abgebaut durch verminderte Produktion der Stresshormone Adrenalin und Cortisol, dadurch kommt es zu einem besseren und erholsameren Schlaf
* Die Verdauung wird angeregt aufgrund der Massage des Magen-Darm-Bereichs durch das Zwerchfell
* der Kreislaufs wird aktiviert durch einen kurzfristigen Anstieg des Blutdrucks
* die Immunabwehr wird gestärkt
* die Gesichtsmuskeln werden entspannt
* Botenstoffen (z.B. Gamma-Interferon) werden aktiviert, die z.B. die Vermehrung von Tumorzellen hemmen.„
Zudem lese ich mit Erschrecken: Während Kinder ungefähr 400 Lacher am Tag haben, lachen Erwachsene durchschnittlich nur noch 15 Mal. Verschiedene Studien haben außerdem ergeben, dass vor 40 Jahren drei Mal mehr gelacht wurde als heute.
Na, das ist erschütternd oder?
Vom [Glücksarchiv] – hier zur Hauptseite – bin ich positiv überrascht… eine dringende Leseempfehlung!
Ich glaube, es sind schon einige Argumente für ein Lächeln im Gesicht, vielleicht sogar ganztags, zusammen gekommen. Also, immer mal wieder Lächeln, wenn Dich einer ansieht.