Streamschmierer

Der Stream steht nie still

Nach jedem Augenblinzeln findet sich ein neuer Beitrag auf dem Bildschirm. Stunde um Stunde teilen Menschen ihre Eindrücke, Erfahrungen und Ansichten mit dem großen Netz. Und von diesen Millionen Nachrichten kommt nur ein Teil auf den eigenen Schirm, ein viel kleinerer Teil, doch auch dieser ist kaum zu bewältigen.

Der Streamschmierer hat die Idee, alle Beiträge lesen zu wollen, bereits vor langer Zeit aufgegeben. Ab und an musste er schlafen, sich Zeit für eine Mahlzeit nehmen oder einfach mal auf das Klo. Oder er verfasste eine eigene Schmiere, die er dann hemmungslos im Stream verteilte. Manche schimpften ihn einen Troll, doch viele fanden einen kruden Gefallen an dem baren Unsinn, mit dem er jede Normalität auf das Schärfste zurückwies.

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Eine Portion Geschwurbel

Ich könnte den Kühlschrank viele Tage im Jahr ausschalten. Selten hat er mehr als eine Tube Senf und eine Plastikflasche Ketchup zu kühlen. Ich lebe mehr so von der Hand in den Mund und schaue jeden Tag, wie sich Angebote und Appetit zusammenbringen lassen. Mir liegt die Vorratshaltung nicht. Weder von Hamster noch vom Eichhörnchen lasse ich mich da beirren.

Bei den Mahlzeiten halte ich mich an keine Regelmäßigkeit.

Ich Frühstücke ganz selten und wenn, dann gerne so gegen 15 Uhr. Das hat nichts mit dem Aufstehen zu tun. Mit dem Herd und seinen Möglichkeiten spiele ich gerne herum. Ich koche gerne und benutze auch Gewürze bis man sie schmecken kann.
Ich schätze die Abwechslung sehr. So ist es nicht mein Ziel einen Braten auf die immer gleiche Weise zuzubereiten, sondern mich freut es, wenn er jedes Mal deutlich anders lecker schmeckt.

rennweg
Bei meiner Oma war die Küche der Raum im Haus, wo man den ganzen Tag Leute treffen konnte. Und es gab auch immer was zu tun. Da die Nachbarn, wie die Oma, einen ordentlichen Garten hinterm Haus hatten und sie dort leckere Sachen anbauten, konnte man in der Küche auch eine ganze Menge über Lebensmittel lernen.

 
Da wurden, im Lauf des Jahres, Kohlrabi, dicke Bohnen, Brechbohnen, Erdbeeren, Kirschen, Äpfel, Birnen, Kopfsalat, Wirsing, Rot- und Weißkohl, Kartoffeln, Porree, Möhren und verschiedene Küchenkräuter angebaut, geerntet und zu leckerem Essen verarbeitet. Und obwohl oft 5-8 Menschen zum Essen zusammen kamen, kam der Haushalt mit einer kleinen Mülltonne aus.

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Besuch im Japanischen Garten 2014

Ende Mai habe ich endlich den Weg in den Garten beim Bayer-Werk gefunden. Ein wunderbarer und gepflegter Park und darin ein herrlicher Garten, so waren meine Erwartungen in den Jahren angewachsen. Obwohl der Japanische Garten schnell und einfach mit der S-Bahn für mich zu erreichen ist, bin ich in all den Jahren nie zu Besuch dorthin gefahren.

HausImGarten

Um in Leverkusen eine japanische Atmosphäre einzufangen, muss man keine lange Reise antreten. Ein Abstecher in den Japanischen Garten reicht aus und schon stehen die Besucher in einer spektakulären Parklandschaft, die auf 15.000 Quadratmetern blühende Kostbarkeiten aus vielen Teilen Ostasiens sowie bezaubernde Skulpturen, verschnörkelte Laternen oder geschwungene Torbauten bietet.
www.bayer.de/japanischer-garten-leverkusen

Auf Flickr habe ich ein Album angelegt und eine Auswahl aus den Fotos hochgeladen, die ich während des Spaziergangs geknipst habe.  Japanischer Garten Leverkusen 2014
Der “Japanische Garten” ist ganzjährig geöffnet:
April – September von 9:00 – 20:00 Uhr,
Oktober – März von 9:30 – 16:30 Uhr.
Der Eintritt ist frei.

Wer den, von Carl Duisberg 1912 angelegten Park mit Garten schon mal theoretisch vorbegehen möchte, findet  im Leverkusenguide eine Fülle an Verweisen zu Bildern und Videos.

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Betrachtungen aus der Grauzone